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RCS ver­schläft Par­tie in Bonn – 0:3 beim Tabel­len­zwei­ten ver­dirbt die Lau­ne

Brach­te kei­ne Impul­se in sei­nen Aus­zei­ten: RCS-Coach Juli­an Schal­low erreicht sei­ne Spie­le­rin­nen in Bonn nicht. (Foto: RCS)

Sundern/Bonn. „Heu­te hät­ten wir noch 10 Sät­ze spie­len kön­nen, wenn, dann hät­ten wir über die Kon­di­ti­on irgend­wann mal einen gewin­nen kön­nen…“ brach­te Trai­ner Juli­an Schal­low die Kri­tik an der über­deut­li­chen 0:3 Schlap­pe bei star­ken Bon­ne­rin­nen auf den Punkt. Aller­dings war der Trai­ner an genau die­sem Spiel­aus­gang wohl am meis­ten selbst schuld, brach­te er das Team nach einem wack­li­gen Start ins Spiel und einem unglück­lich ver­lo­re­nen Auf­takt­durch­gang doch nicht mehr auf Spur in Rich­tung erfolg­rei­chem Spiel. Mehr noch, die Wech­sel miss­lan­gen und auch das erneu­te Beha­cken mit einem neu­tral betrach­tet tadel­lo­sen Schieds­ge­richt trug nicht zur Sta­bi­li­tät des jun­gen Teams aus dem Sauer­land bei.

Satz­ge­winn nach 21:18 ver­schla­fen

Im Auf­takt­durch­gang offen­bar­te sich die Ver­un­si­che­rung des Teams um Cap­tain Vanes­sa Vorn­weg bereits ab dem ers­ten Ball­wech­sel. Rei­hen­wei­se segel­ten die Auf­schlä­ge der RCS Spie­le­rin­nen ins Aus und auch die per­so­nel­le Situa­ti­on in Rei­hen der Sauer­län­de­rin­nen hat­te sich nicht ver­bes­sert. Krankheits‑, klas­sen­fahrt- und ver­let­zungs­be­dingt waren zahl­rei­che Akteu­rin­nen nicht auf der Höhe und doch kämpf­te das Team sich ins Spiel und hat­te beim 21:18 gute Kar­ten, etwas Selbst­ver­trau­en zu tan­ken und Satz 1 auf der Haben­sei­te zu ver­bu­chen. Aber eini­ge ver­schla­fe­ne Abwehr­ak­tio­nen und ver­pass­te Siche­run­gen spä­ter hat­te Bonn das Blatt gedreht und ging beim 27:25 mit 1:0 in den Sät­zen vor­an.

Fans ent­täuscht

Kamen in den Sät­zen 2 und 3 viel zu sel­ten zu Punkt­ge­win­nen zusam­men: RCS-Spie­le­rin­nen in der Bon­ner Hardtberg­hal­le. (Foto: RCS)

Die Fans auf der Tri­bü­ne freu­ten sich auf ein enges und umkämpf­tes Spiel und wur­den doch ent­täuscht. In den Sät­zen 2 bis 3 ergab sich das RCS-Team ob eini­ger unglück­li­cher Aktio­nen und uner­zwun­ge­ner Feh­ler in sein Schick­sal. „Wie kann man das denn so ein­fach lau­fen las­sen!?!?“ der Kom­men­tar der mit­ge­reis­ten Fans nach dem Spiel in Rich­tung Trai­ner Juli­an Schal­low. Impul­se set­zen konn­te der Ver­ant­wort­li­che an der Linie frei­lich nicht. Es schien nicht so als errei­che er das Team in den kri­ti­schen Pha­sen der Par­tie. So jubel­te nach einem umkämpf­ten und zwei ein­sei­ti­gen Durch­gän­gen der neue Tabel­len­zwei­te aus Bonn über einen ver­dien­ten Heim­erfolg und die Fans des RCS leis­te­ten ein­mal mehr Auf­bau­ar­beit bei ihrem Team nach einer deut­lich ver­bes­se­rungs­wür­di­gen Leis­tung in Bonn.

Für den Ver­ant­wort­li­chen auf RCS Sei­te gilt es nun sich Gedan­ken zu machen, Ide­en zu ent­wi­ckeln und ver­lo­re­nes Ver­trau­en wie­der­zu­ge­win­nen. Eine Auf­ga­be die nur in gemein­sa­mer Anstren­gung gelin­gen kann. Natür­lich hör­te man nach dem Spiel auch dies­be­züg­lich kri­ti­sche Stim­men. Die kom­men­den Wochen wer­den die Wahr­heit ans Tages­licht brin­gen.

  • Für den RCS aktiv: Bon­nie Bas­tert, Fran­zis­ka Fin­ke, Nico­le Frei­burg, Ali­na Hustadt, Lau­ra Kem­per, Katha­ri­na Schal­low, Kim Sprey­er, Vanes­sa Vorn­weg, Vic­to­ria Vorn­weg, Scout Michel­le Hen­kies, Co-Trai­ner Linus Tepe und Haupt­ver­ant­wort­li­cher Juli­an Schal­low.
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