von

RCS-Team wie­der auf Kurs: 3:0 in Sen­den

Extrem auf­merk­sam und noch dazu im Angriff immer eine Bedroh­nung: RCS-Schnell­an­grei­fe­rin Fran­zis­ka Fin­ke. (Foto: Ralf Lite­ra)

Sundern/Langscheid/Senden. Mit einer atem­be­rau­ben­den Auf­schlag­se­rie ser­vier­te RCS-Dia­go­na­le Kim Sprey­er am Sams­tag abend vor gut besetz­ter Kabi­ne in der Sen­de­ner Sport­hal­le die ent­schei­den­den Auf­schlä­ge zum 3:0 Aus­wärts­er­folg der Vol­ley­bal­le­rin­nen des RC Sor­pe­see. Dass es aber soweit kam, hat­te auf Sei­ten des RCS nur einen ein­zi­gen Grund: Team­work total! Fans und Team bil­de­ten eine Ein­heit, der trotz aller Bemü­hun­gen der stark auf­schla­gen­den Sen­de­ne­rin­nen nicht bei­zu­kom­men war.

Geschlos­se­ne Mann­schafts­leis­tung

Diri­gier­te das RCS-Spiel mit tol­len Ide­en und viel Elan: RCS-Tak­ti­ker Linus Tepe. (Foto: Ralf Lite­ra)

Schon vor dem ers­ten Ball wur­den auf RCS-Sei­te die Auf­ga­ben neu sor­tiert. Zuspie­le­rin Lara Dröl­le schlüpf­te in die Kapi­täns­rol­le und Lau­ra Kem­per über­nahm die Annah­me-Außen­po­si­ti­on der mit Grip­pe im Bett lie­gen­den Leo­nie Hoff­mann. Die Last so zu ver­tei­len war ein Schlüs­sel zum Erfolg, dem sich auch Geburts­tags­kind Katha­ri­na Schal­low und Libe­ra Michel­le Hen­kies anschlos­sen. Die bei­den zau­ber­ten eine Annah­me- und Abwehr-Leis­tung aufs Feld, die kei­ne Fra­gen übrig ließ und die Basis für ein schnel­les und varia­bles Angriffs­spiel lie­fer­te. So war der Auf­takt in die Par­tie zwar umkämpft, ab den 11:11 in Satz 1 aber konn­ten sich die Gäs­te unter tak­ti­scher Wei­sung von Linus Tepe lang­sam abset­zen. Beim 12:15 nahm der Trai­ner der Gast­ge­be­rin­nen Suha Yaglio­g­lu sei­ne ers­te Aus­zeit, die das Sen­de­ner Team wie­der ins Spiel brach­te. Beim 18:17 war die Par­tie fast wie­der aus­ge­gli­chen, bevor der bären­star­ke RCS-Mit­tel­block um Vanes­sa Vorn­weg und Fran­zis­ka Fin­ke dem Satz die ent­schei­den­de Wen­dung brach­te. Beim 25:20 jubel­ten die RCS-Mädels und das gemein­sam mit einer laut­star­ken Blau­en Wand in der Fer­ne.

Schwung von der Bank

Satz zwei sah dann eine wei­ter ver­bes­ser­te RCS-Leis­tung. Katha­ri­na Schal­low und Lau­ra Kem­per leg­ten eine Schip­pe drauf und Michel­le Hen­kies ließ auf der Libe­ra-Posi­ti­on kaum eine Gele­gen­heit aus, ihr Team mit Annah­me und Abwehr zu unter­stüt­zen. RCS-Kapi­tä­nin Lara Dröl­le sag­te auf ihre Art und Wei­se dan­ke und erspiel­te eine Rei­he exzel­len­ter Angriffs­si­tua­tio­nen, die beson­ders Kim Sprey­er und Bon­nie Bas­tert auf der Dia­go­na­len ger­ne nutz­ten. Der RCS-Mit­tel­block trieb in der zwei­ten Pha­se des Sat­zes den ASV fast zur Ver­zweif­lung mit auf­merk­sa­mer und den­noch aggres­si­ver Block­ar­beit. Über 9:8 setz­te sich das RCS Team auf 20:13 ab, ein  Vor­sprung, den Sen­den bei allem Ein­satz und trotz varia­bler Tak­ti­ken in Angriff und Abwehr nicht auf­ho­len konn­te. Ali­na Hustadt und Ade­li­na Asol­li brach­ten Schwung von der Bank und beim 25:14 war der ers­te Punkt des Tages bereits ein­ge­fah­ren.

Geg­ner mit Kämp­fer­herz

RCS-Mit­tel­blo­cke­rin Vanes­sa Vorn­weg stand über den Din­gen und griff sich Ball um Ball:. (Foto: Ralf Lite­ra)

Dass die Gast­ge­be­rin­nen wie erwar­tet über ein rie­sen Kämp­fer­herz ver­fü­gen und kei­nen Zen­ti­me­ter Feld kampf­los auf­ge­ben, zeig­te der drit­te Durch­gang. Beim 4:7 war Gesprächs­be­darf auf RCS-Sei­te aber Bes­se­rung zunächst nicht in Sicht. Sen­den setz­te sich mit tol­len Auf­schlä­gen und Abwehr­ak­tio­nen auf 14:10 ab, bevor der RCS beim 12:14 den Anschluss wie­der zu schaf­fen schien. Kim Sprey­er und Lara Dröl­le schnauf­ten auf der Bank kurz durch, bevor die bei­den dann ab der zwei­ten RCS-Aus­zeit bei 14:17 den Gas­hahn wie­der rich­tig auf­dreh­ten. Genau noch einen Punkt ließ das RCS-Team unter tat­kräf­ti­ger Unter­stüt­zung der blau­en Wand noch zu. Beim 25:18 hat­te der RCS es tat­säch­lich geschafft, die Sen­de­ne­rin­nen in die Knie zu zwin­gen und fei­er­te ein 3:0 der Mar­ke sehens­wert.

Nun schwe­re Auf­ga­ben im Pokal

Auf dem Rück­weg fei­er­ten Fans und Mann­schaft sich gegen­sei­tig und hat­ten sicht­lich Spaß am drit­ten 3:0 Erfolg in Serie. Schnell sen­de­te das Team noch Gene­sungs­wün­sche an die etat­mä­ßi­ge Kapi­tä­nin Leo­nie Hoff­mann. Die nächs­ten Auf­ga­ben hat­te der RCS da schon im Kopf, war­te­ten doch im Pokal zwei schwe­re Auf­ga­ben am Sonn­tag auf die Sie­ge­rin­nen des Sams­tags. Das Geburts­tags­ge­schenk für Katha­ri­na Schal­low aber war frei­lich gelun­gen und ein Ständ­chen der Blau­en Wand gab es zusätz­lich.

  • Für den RCS aktiv: Ade­li­na Asol­li, Bon­nie Bas­tert, Lara Dröl­le, Fran­zis­ka Fin­ke, Michel­le Hen­kies, Ali­na Hustadt, Lau­ra Kem­per, Katha­ri­na Schal­low, Kim Sprey­er, Vanes­sa Vorn­weg, Scout Vic­toia Vorn­weg, Phy­sio Anne Schmitz und Co-Trai­ner Linus Tepe.
Tei­len Sie die­sen Bei­trag oder unter­stüt­zen Sie unse­re jour­na­lis­ti­sche Arbeit via Pay­pal:

Schreibe einen Kommentar

Ich akzeptiere

Ähnliche Artikel

Kon­takt zur Redak­ti­on

Anzei­ge

Schon gelesen?