Rathaus empfindet Unternehmerkritik als ungerechtfertigt

„Wir haben“, so Bro­del, „ein kla­res Augen­merk auf die Wirt­schaft. Allein die Ein­rich­tung der Wirt­schafts­för­de­rung spricht für sich.“ Zahl­rei­che Gesprä­che sei­en mit Unter­neh­mern geführt wor­den, der Breit­band­aus­bau wer­de vor­an­ge­trie­ben, ein Gewer­be­flä­chen­at­las sei erstellt. „Damit hat sich die Ver­wal­tung ins Zeug gelegt, da sind sich der Bür­ger­meis­ter und sei­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter mehr als sicher. Die Ver­wal­tung steht nicht nur hin­ter der Wirt­schaft, son­dern inves­tiert in die­sem Bereich viel Arbeits­kraft und Geld“, so Bro­del. Denn neben den Maß­nah­men wie Gewer­be­flä­chen­at­las oder Breit­band­aus­bau sei­en eben auch drin­gen­de Anfra­gen zu Gewer­be­flä­chen abge­ar­bei­tet wor­den. „So konn­ten wir eini­gen Unter­neh­men hel­fen. Aber es liegt auch in der Natur der Sache, dass wir nicht allen hel­fen kön­nen, da wir uns die Flä­chen nicht malen kön­nen, lei­der, denn ansons­ten wür­de nie­mand abwan­dern. Und jede Abwan­de­rung ist schlicht grau­se­lig“, so der Bürgermeister.

Brodel: „Nur Miteinander hilft“

Trotz der für die Ver­wal­tung teil­wei­se als die geleis­te­te Arbeit her­ab­set­zen­den Bot­schaft aus dem  Kreis der Groß­un­ter­neh­mer wer­de er als Rat­haus­chef auf sei­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter  beru­hi­gend ein­wir­ken, kün­dig­te Bro­del an und sag­te: „Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass ein­sU all die sicht­ba­ren Anstren­gun­gen nicht wahr­neh­men will.“ Auch wenn eini­ge im Rat­haus schon sag­ten, dass man hier wohl das Kind mit dem Bade aus­schüt­ten wol­le, sei er sicher, dass ein­sU im Wesent­li­chen ein guter Gesprächs­part­ner sei und blei­be. „Hier wird gera­de etwas auf­ge­baut, was auch ers­te sicht­ba­re Erfol­ge zeigt. Wirt­schaft, Ver­wal­tung und Poli­tik sind auf­ein­an­der ange­wie­sen, da hilft nur ein Mit­ein­an­der. Kri­ti­sche Töne sind gut, wenn sie in der Sache rich­tig sind.“

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