Polizeibeirat im HSK neu konstituiert: Dr. Gerhard Webers einstimmig zum Vorsitzenden gewählt

Der neue Poli­zei­bei­rat hat sich kon­sti­tu­iert (Foto: Hochsauerlandkreis)

Hoch­sauer­land­kreis. Land­rat Tho­mas Gro­sche hat am Don­ners­tag die Mit­glie­der des Poli­zei­bei­rats zur kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung im Kreis­haus Mesche­de begrüßt. Zum Auf­takt beton­te Gro­sche die Bedeu­tung des Gre­mi­ums: „Der kon­struk­ti­ve Aus­tausch und eine ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit sind Grund­vor­aus­set­zung für die Insti­tu­ti­on des Polizeibeirats.“

Im Anschluss wähl­te der Poli­zei­bei­rat sei­nen neu­en Vor­sitz. Ein­stim­mig ent­schie­den sich die Mit­glie­der für Dr. Ger­hard Webers, Kreis­tags­mit­glied der CDU-Kreis­tags­frak­ti­on. Zur stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den wur­de Jut­ta Schrö­der-Braun, Kreis­tags­mit­glied der SPD-Kreis­tags­frak­ti­on, gewählt.

Einen ers­ten fach­li­chen Ein­blick in die Arbeit der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hoch­sauer­land­kreis gab abschlie­ßend Tho­mas Vogt, Abtei­lungs­lei­ter Poli­zei. Er erläu­ter­te den Mit­glie­dern grund­le­gen­de Struk­tu­ren und die Orga­ni­sa­ti­on der Behörde.

Bindeglied zwischen Bevölkerung und Polizei

Der Poli­zei­bei­rat wird jeweils für die Dau­er einer Kom­mu­nal­wahl­pe­ri­ode gewählt. Als Gre­mi­um des Kreis­ta­ges ver­steht er sich im Hoch­sauer­land­kreis als Bin­de­glied zwi­schen Bevöl­ke­rung und Poli­zei. In der Regel kommt der Bei­rat zwei­mal jähr­lich mit den Füh­rungs­kräf­ten der Poli­zei zusam­men; die Sit­zun­gen sind nicht öffentlich.

Zu den Auf­ga­ben des Poli­zei­bei­rats gehört es, das ver­trau­ens­vol­le Ver­hält­nis zwi­schen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sowie der Poli­zei zu för­dern. Zudem kann er Anlie­gen aus der Bevöl­ke­rung auf­neh­men und an die Poli­zei her­an­tra­gen. Er berät den Lei­ter der Poli­zei­be­hör­de zu poli­zei­li­chen Ange­le­gen­hei­ten, die für die Bevöl­ke­rung oder die kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tung von Bedeu­tung sind – dazu zäh­len auch Beschwer­den, die über den Ein­zel­fall hin­aus­ge­hen oder bei denen ein öffent­li­ches Inter­es­se besteht.

Dar­über hin­aus ist der Poli­zei­bei­rat vor wich­ti­gen orga­ni­sa­to­ri­schen Ent­schei­dun­gen anzu­hö­ren, etwa bei der Pla­nung sozia­ler oder bau­li­cher Ein­rich­tun­gen der Poli­zei, vor der Errich­tung oder Auf­lö­sung von Poli­zei­in­spek­tio­nen und Poli­zei­wa­chen sowie bei Ände­run­gen von Dienstbezirken.

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