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PCE Deutsch­land spen­det 1.525 Bäu­me für den Stadt­forst in Freienohl

Gemein­sam pflanz­ten Mit­ar­bei­ter des Frei­enoh­ler Unter­neh­mens PCE sowie das Team des Stadt­fors­tes 1.525 jun­ge Bäu­me in der Gies­me­cke ober­halb des Frei­enoh­ler Wald­fried­hofs. (Foto: Stadt Meschede)

Frei­enohl. Noch fal­len in der Frei­enoh­ler Gies­me­cke als ers­tes die mäch­ti­gen Stümp­fe der Fich­ten ins Auge, die hier bis zum Febru­ar gestan­den haben. Dafür, dass dies künf­tig anders sein wird, packen die Mit­ar­bei­ter der PCE Deutsch­land GmbH mit dem Team des Mesche­der Stadt­fors­tes an. Gemein­sam haben sie jetzt 1.525 jun­ge Bäu­me gepflanzt – für einen „zukunfts­fes­ten“ Stadtforst.

Bor­ken­kä­fer hat­te Fich­ten­be­stand Gar­aus gemacht

„Es ist eine Inves­ti­ti­on für die fol­gen­den Genera­tio­nen“, erklärt PCE-Geschäfts­füh­rer Ben­ja­min Sen­ger, „jeder kann sei­nen Teil dazu bei­tra­gen.“ Der Frei­enoh­ler Her­stel­ler von Mess‑, Regel‑, Wäge- und Labor­tech­nik hat sich dazu ent­schlos­sen, dies direkt vor Ort zu tun. „Man kann das Gelän­de hier fast von der Fir­ma aus sehen“, ergänzt PCE-Mar­ke­ting­lei­ter Lud­ger Dros­te. Im ver­gan­ge­nen Jahr ist die Idee ent­stan­den, ein Stück Wald auf­zu­fors­ten. Das Team such­te den Kon­takt zu Forst­wirt­schafts­meis­ter Oli­ver Lem­pa – gemein­sam fass­te man die Gies­me­cke ober­halb des Frei­enoh­ler Wald­fried­hofs in den Blick. Der Bor­ken­kä­fer hat­te hier einem Fich­ten­be­stand „den Gar­aus gemacht“. Nun soll ein viel­fäl­ti­ger Laub-Misch­wald ent­ste­hen. Oli­ver Lem­pa: „Es wird eine schö­ne, bun­te Mischung geben.“

Exakt 1.525 Setz­lin­ge hat PCE dafür ange­schafft – davon allein 1.000 Trau­ben­ei­chen. „Eini­ge älte­re Trau­ben­ei­chen stan­den bereits am Wald­saum, auch Rot­bu­chen sind am Rand und in der Flä­che bereits ver­tre­ten. Bei der Aus­wahl der Baum­ar­ten haben wir uns vor allem an den Emp­feh­lun­gen des Lan­des­be­triebs Wald und Holz NRW ori­en­tiert, der umfang­rei­che Boden- und Kli­ma­da­ten für die Wäl­der in NRW auf­be­rei­tet hat und der Öffent­lich­keit zur Ver­fü­gung stellt“, erklärt die Pro­jekt­lei­te­rin von PCE, Lis­sy Bert­ram: „Spä­ter möch­ten wir auf die­ser Flä­che auch eini­ge unse­rer Gerä­te tes­ten, ob sie zur Bestim­mung zusätz­li­cher Mess­wer­te vor Ort geeig­net sind.“ Ein wei­te­rer Vor­teil: In eini­gen Jahr­zehn­ten wird das Holz auch ver­wert­bar sein – neben der Öko­lo­gie ist auch die Öko­no­mie in einem gesun­den Forst ein wich­ti­ger Aspekt.

Unge­wöhn­li­ches Pro­jekt für den Mesche­der Stadtforst

Gepflanzt wur­den die Bäu­me jetzt gemein­sam von drei PCE-Mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑Mit­ar­bei­tern sowie dem Team des Stadt­fors­tes. „Uns ist wich­tig, dass wir mit anpa­cken kön­nen“, so Lud­ger Dros­te. Einer sei­ner Kol­le­gen nutzt dafür sogar sei­nen Urlaub. Zahl­rei­che PCE-Mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑Mit­ar­bei­ter woh­nen selbst in Frei­enohl – Dros­te: „Die Fir­ma ist hier, es ist unse­re Region.“

Neben dem Umwelt­schutz gibt es für PCE noch einen wei­te­ren Vor­teil. Mit den im Betrieb her­ge­stell­ten Mess­ge­rä­ten sol­len künf­tig in der Gies­me­cke auch Para­me­ter wie Nie­der­schlag, Tem­pe­ra­tur, Boden­feuch­te, pH-Wert des Bodens oder Koh­len­di­oxid gemes­sen wer­den. Geschäfts­füh­rer Sen­ger: „So wird das Pro­jekt für uns dop­pelt interessant.“

Oli­ver Lem­pa freut sich über das unge­wöhn­li­che Pro­jekt für den Mesche­der Stadt­forst. Beson­ders wich­tig: „Die Bäu­me pas­sen ide­al zum Stand­ort“ – sie kom­men gut auch mit Tro­cken­pha­sen und stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren zurecht.“ Auch die Bedin­gun­gen für die Pflanz­ak­tio­nen sei­en nahe­zu ide­al. So wird in der Gies­me­cke künf­tig ein viel­fäl­ti­ges Stück Natur ent­ste­hen – Lud­ger Dros­te: „Es soll ein rich­ti­ger Kli­ma­wald sein.“

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