Ortsumgehung von Stemel wird wieder vorrangig geplant

„Der tag­täg­li­che Stau auf unse­ren Stra­ßen ist nicht Gott gege­ben, son­dern das Resul­tat einer ver­fehl­ten Mobi­li­täts­po­li­tik der letz­ten Jah­re“, so Kai­ser und Kerkhoff. „Unter der Vor­gän­ger­re­gie­rung hat­te der Aus­bau unse­rer Ver­kehrs­in­fra­struk­tur – sowohl Stra­ße als auch Schie­ne – kei­ne Prio­ri­tät. Die Fol­ge ist, dass unser Stra­ßen­netz zu klein und zu maro­de ist, um die heu­ti­gen Ver­keh­re zu bewäl­ti­gen. Das Resul­tat die­ser Poli­tik sind unzu­frie­de­ne Pend­ler – egal wel­ches Ver­kehrs­mit­tel sie nut­zen. Des­halb inves­tie­ren wir in ver­netz­te Mobi­li­tät – weil ein moder­ner, leis­tungs­star­ker Ver­kehr ein ver­netz­ter ist. Und des­halb inves­tie­ren wir wie­der mehr in Infra­struk­tur – sowohl in Schie­ne als auch in Straße.“

Mehr Planer, Genehmiger und Bauausführer

Die Vor­gän­ger­re­gie­rung habe kei­nen Pla­nungs­vor­rathin­ter­las­sen. „Die Schub­la­den waren leer, Pla­nungs­ka­pa­zi­tä­ten für einen Pla­nungs­hoch­lauf nicht vor­han­den“, so Kerkhoff und Kai­ser. „Mit dem Haus­halt 2018 haben wir daher zunächst die Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­ka­pa­zi­tä­ten deut­lich erhöht. 50 neue Stel­len für Pla­ner beim Lan­des­be­trieb – 42 neue Kol­le­gen konn­ten wir schon aus­wäh­len–  und 13 Stel­len für Geneh­mi­ger bei den Bezirks­re­gie­run­gen. Mit dem Haus­halt 2019 for­cie­ren wir das Tem­po noch ein­mal: Wei­te­res Per­so­nal für den Lan­des­be­trieb für die Bau­aus­füh­rung und Bau­stel­len­ko­or­di­na­ti­on (52 Stel­len) und mit geplant knapp 100 Mio. Euro eine Ver­dop­pe­lung der exter­nen Pla­nungs­mit­tel im Ver­gleich zu Rot-Grün.“

Beitrag teilen