Online-Betrug in Langscheid fehlgeschlagen

Lang­scheid. In den letz­ten Mona­ten ist es bun­des­weit zu Betrü­ge­rei­en gekom­men, bei dem sich Anru­fer als Mit­ar­bei­ter der Fir­ma Micro­soft aus­ga­ben. Die Anru­fer geben jeweils vor, es gebe einen Hack­an­griff auf den Com­pu­ter des Ange­ru­fe­nen oder es müs­se drin­gend eine Sicher­heits­lü­cke im Betriebs­sys­tem des Com­pu­ters des Ange­ru­fe­nen geschlos­sen wer­den. Dazu benö­ti­ge der angeb­li­che Micro­soft-Mit­ar­bei­ter aber Zugriff auf den Com­pu­ter.  Wenn das Betrugs­op­fer die­sen Fern­zu­griff zulässt, kommt es in der Fol­ge zu zwei unter­schied­li­chen Vor­ge­hens­wei­sen der Betrü­ger: Manch­mal wer­den hohe Sum­men als Bezah­lung für die angeb­li­che Leis­tung gefor­dert, in ande­ren Fäl­len kommt es zur Instal­la­ti­on von Schad­soft­ware auf dem Computer.

 Englisch sprechender Anrufer

Zu einem sol­chen Betrugs­ver­such kam es in den zurück­lie­gen­den Tagen auch in Sun­dern. Ein Eng­lisch spre­chen­der Anru­fer mel­de­te sich bei einer Frau aus Lang­scheid und erklär­te, es gäbe Pro­ble­me mit ihrem Com­pu­ter. Die­se Pro­ble­me kön­ne er aber sofort behe­ben, wenn er einen Fern­zu­griff auf das Sys­tem habe. Anschlie­ßend ließ die Lang­schei­de­rin zu, dass ein Pro­gramm instal­liert wur­de, das eben einen Zugriff auf den Com­pu­ter von außen zulässt. Kur­ze Zeit spä­ter erklär­te der angeb­li­che Ser­vice­mit­ar­bei­ter von Micro­soft, die Pro­ble­me wären besei­tigt. Er ver­lang­te anschlie­ßend einen Betrag als Bezah­lung für den kos­ten­pflich­ti­gen Dienst. Da sich die Ange­ru­fe­ne aber wei­ger­te, den Betrag zu über­wei­sen, blieb der Betrü­ger in die­sem Fall erfolglos.

Tipps der Polizei

2014.02.06.Logo.PolizeiDie Poli­zei möch­te drin­gend auf fol­gen­de Din­ge hinweisen:

 
 

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