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NRW-Juniorballett besucht Laurentianum

Alle zehn jungen Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne des Sauerlandtheaters. (Foto: Laurentianum)
Alle zehn jun­gen Tän­ze­rin­nen und Tän­zer auf der Büh­ne des Sauer­land­thea­ters. (Foto: Laurentianum)

Arns­berg. Einen auf­re­gen­den und erleb­nis­rei­chen Tag erleb­ten jetzt eini­ge Klas­sen und Kur­se beim Besuch des NRW-Junior­bal­letts am Gym­na­si­um Lau­ren­tia­num. Das NRW-Junio­ren­bal­lett ist ein Ensem­ble von jun­gen, äußerst begab­ten und inter­na­tio­nal erfah­re­nen Bal­lett­tän­zern aus der gan­zen Welt, die zur Zeit an der Oper in Dort­mund trai­nie­ren. Das NRW-Junior­bal­lett wird von Dr. Gerd Bol­ler­mann, dem ehe­ma­li­gen Arns­ber­ger Regie­rungs­prä­si­de­nen, unter­stützt und ist am 28. Febru­ar im Sauer­land­thea­ter zu Gast.

Zehn internationale Tänzer

Nach der Begrü­ßung der zehn inter­na­tio­na­len Tän­zer und Tän­ze­rin­nen in der Men­sa wur­den die­se in fünf an dem Besuchs­pro­gramm betei­lig­te Grup­pen auf­ge­teilt und konn­ten so mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern des Lau­ren­tian­ums in einen regen Aus­tausch tre­ten. In jeder Klasse/jedem Kurs wur­de im Vor­feld der Besuch geplant. Man über­leg­te, was man den Gäs­ten vom Lau­ren­tia­num, von Arns­berg oder auch vom Schul­le­ben zei­gen woll­te und was die Schü­le­rin­nen und Schü­ler am span­nen­den, aber sehr arbeits­rei­chen Leben der Tän­zer und Tän­ze­rin­nen beson­ders inter­es­sier­te. So fan­den anschlie­ßend in allen Grup­pen span­nen­de Begeg­nun­gen statt.

Austausch in fünf Gruppen

Austausch in Gruppen. (Foto: Laurentianum)
Aus­tausch in Grup­pen. (Foto: Laurentianum)

Der Besuch von Davi­de und Risa beim Chor des Lau­ren­tian­ums star­te­te mit einem gemein­sa­men Lied, bevor Davi­de den Chor schwung­voll auf dem Schlag­zeug beglei­te­te. Anschlie­ßend zeig­ten Risa und Davi­de den Schü­le­rin­nen und Schü­lern auch eini­ge Figu­ren aus dem HipHop.
In der Klas­se 7d star­te­te die Sport­stun­de in der neu­en Turn­hal­le mit einem gemein­sa­men Wett­kampf­spiel in vier Klein­grup­pen, bevor die Tän­ze­rin Haru­ko und Tän­zer Gia­co­mo ver­such­ten, den Schü­lern und Schü­le­rin­nen eini­ge Bal­lett­schrit­te bei­zu­brin­gen. Vie­le Schü­ler und Schü­le­rin­nen muss­ten fest­stel­len, dass das, was immer so leicht aus­sieht, ganz schön schwer ist.
In den Kur­sen der Ober­stu­fe in Eng­lisch, Deutsch und Spa­nisch stand der Aus­tausch von Lebens­er­fah­run­gen und ‑wün­schen im Vor­der­grund. Die Berufs­aus­bil­dung eines pro­fes­sio­nel­len Tän­zers beginnt in der Regel mit acht Jah­ren und ist nach zehn Jah­ren abge­schlos­sen. Das har­te Trai­nings­pro­gramm mit acht Stun­den Trai­ning an sechs Tagen jede Woche plus Auf­füh­run­gen beein­druck­te Schü­ler und Schü­le­rin­nen besonders.
Für die Schü­ler des Eng­lisch-LK war es auch eine tol­le Erfah­rung, den gan­zen Tag mit den Tän­zern Nae, Day­ne und Gam­ma auf Eng­lisch kom­mu­ni­zie­ren zu kön­nen. Beim Deutsch-LK beein­druck­te der Lebens­lauf von Dann, der zur Zeit am Thea­ter Dort­mund in „Faust“ die Haupt­rol­le des Mephis­to spielt, und Aman­da beson­ders. Es stell­te sich für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Fra­ge, wie­so man von Aus­tra­li­en den Weg nach Dort­mund wählt. Im Spa­nisch­kurs wur­de Erik anhand von selbst gestal­te­ten Pla­ka­ten, natür­lich auf Spa­nisch, die Stadt Arns­berg in Form eines Stadt­rund­gangs vor­ge­stellt. Dazu gab es frisch geba­cke­ne Waffeln.

Unglaubliche Gelenkigkeit beeindruckt

Informationen im Theater. (Foto: Laurentianum)
Infor­ma­tio­nen im Thea­ter. (Foto: Laurentianum)

Nach dem „Unter­richt“ und einer kur­zen Pau­se wech­sel­te der Schau­platz. Vom Lau­ren­tia­num ging es zum Sauer­land­thea­ter. Stand in der Schu­le das Umfeld und der All­tag der Schü­ler und Schü­le­rin­nen sowie das gegen­sei­ti­ge Ken­nen­ler­nen im Vor­der­grund, so konn­ten die Lau­ren­tia­ner im Thea­ter das Auf­wär­men, die Pro­be und Tei­le des Pro­gramms der Tän­zer und Tän­ze­rin­nen des NRW-Junior­bal­letts ken­nen­ler­nen. Nach­dem Klein­grup­pen kurz aus den ein­zel­nen Grup­pen berich­tet und „ihre Tän­zer“ vor­ge­stellt hat­ten, folg­te eine kur­ze Ein­füh­rung in das Bal­lett­trai­ning durch den Mana­ger. Das Trai­ning für die Tän­zer und Tän­ze­rin­nen lei­te­te der Bal­lett­meis­ter, der frü­her sel­ber Pro­fi­tän­zer war. Für die Zuschau­er war über­ra­schend, mit wie weni­gen fran­zö­si­schen Wor­ten und Hand­zei­chen die Cho­reo­gra­fie an die Tän­zer ver­mit­telt wur­de. Und beein­druckt hat alle auch die unglaub­li­che Gelen­kig­keit der Tän­zer und Tän­ze­rin­nen. Häu­fig fiel in den Rei­hen der Zuschau­er der Kom­men­tar: „Das ist ja total beeindruckend!“.
Nach der Prä­sen­ta­ti­on von Tei­len des Pro­gramms im Sauer­land­thea­ter ging es dann zurück zum Lau­ren­tia­num, wo eine gemein­sa­me Mahl­zeit und vie­le wei­te­re Gesprä­che den erleb­nis­rei­chen und span­nen­den Tag abrundeten.

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