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Neu­er Eich­holz­pilz „ein ech­ter Geheim­tipp“

Einweihung des neuen Wetterpilzes im Eichholz, rechts Christoph Regniet, Vorsitzender der Eichholzfreunde. (Foto: oe)
Ein­wei­hung des neu­en Wet­ter­pil­zes im Eich­holz, rechts Chris­toph Reg­niet, Vor­sit­zen­der der Eich­holz­freun­de. (Foto: oe)

Arns­berg. Als obers­ter Stadt­pla­ner kennt Tho­mas Viel­ha­ber sei­ne Stadt. So hat es schon beson­de­res Gewicht, wenn er den Wet­ter­pilz im Arns­ber­ger Eich­holz als einen der aus sei­ner Sicht schöns­ten Orte im gesam­ten Stadt­ge­biet bezeich­net, den er häu­fig besu­che. Und als Geheim­tipp noch dazu, weil man dort meist allein sei und die Stil­le des Wal­des und die tol­le Aus­sicht in aller Ruhe genie­ßen kön­ne. Am Wochen­en­de herrsch­te aller­dings eini­ger Tru­bel rund um den Pilz, denn der rüh­ri­ge Eich­holz­ver­ein hat in Koope­ra­ti­on mit dem bbz den in die Jah­re gekom­me­nen Pilz durch einen Neu­bau ersetzt und im Rah­men sei­nes 17. Eich­holz­fes­tes ein­ge­weiht.

Zim­me­rer des bbz haben ein­drucks­vol­le Arbeit geleis­tet

Die dachkonstruktion des Eichholzpilzes - ein eindrucksvolles Beispiel der Zimmermannskunst. (Foto: oe)
Die Dach­kon­struk­ti­on des Eich­holz­pil­zes – ein ein­drucks­vol­les Bei­spiel der Zim­mer­manns­kunst. (Foto: oe)

Nicht nur Eich­höl­zer, auch eini­ge pro­mi­nen­te Gäs­te waren – zu Fuß oder mit dem Fahr­rad – an die Süd­spit­ze des Eich­holz gekom­men. Als Vor­sit­zen­der der Freun­de des Eich­holz begrüß­te Chris­toph Reg­niet Propst Huber­tus Bött­cher, der den Pilz ein­seg­ne­te, und Zim­mer­er­meis­ter Rudolf Schmidt, der mit sei­nen Schü­lern aus dem bbz die ein­drucks­vol­le Holz­kon­struk­ti­on gebaut hat. Gekom­men waren auch Chris­toph Dol­le als Lei­ter des bbz und Gün­ter Dame als Lei­ter des Forst­amts Arns­ber­ger Wald, die Bezirks­aus­schuss­vor­sit­zen­de Marie-The­res Schen­nen und eben Stadt­pla­ner Tho­mas Viel­ha­ber. Reg­niet berich­te­te, dass die nun ersetz­te Kon­struk­ti­on bereits über 100 Jah­re alt war und ver­schie­de­ne namen hat­te – Wet­ter­pilz, Flie­gen­pilz oder auch Schirm. Er dank­te allen Hel­fern und Spen­dern, ins­be­son­de­re aber dem bbz für sei­ne her­vor­ra­gen­de Zim­mer­manns­ar­beit. Der Eich­holz­ver­ein selbst hat die Mate­ri­al­kos­ten in Höhe von 1800 Euro getra­gen. Reg­niet berich­te­te, dass das Pro­jekt noch nicht abge­schlos­sen sei, dass man über eine Dach­ein­de­ckung, mög­li­cher­wei­se mit Holz­schin­deln, eben­so nach­den­ke wie über ein Gelän­der, das den schö­nen Platz zum Eich­holz­hang abschlie­ße. Zwei neue Sicht­ach­sen in Rich­tung Gier­s­käm­pen und bbz sind hier bereits frei­ge­schla­gen wor­den.

Stadt­pla­ner schlägt Eng­li­sche Pro­me­na­de als neu­es Pro­jekt vor

Das neue Kinderkönigspaar der Eichholzfreunde: Felix Wildemann und Margarete Schiedeck. (Foto: oe)
Das neue Kin­der­kö­nigs­paar der Eich­holz­freun­de: Felix Wil­de­mann und Mar­ga­re­te Schie­deck. (Foto: oe)

Tho­mas Viel­ha­ber wür­dig­te die wich­ti­ge und unver­zicht­ba­re Rol­le der Ver­ei­ne bei der Stadt­er­neue­rung in der Arns­ber­ger Alt­stadt und hob dabei die bis­he­ri­gen Pro­jek­te der Eich­holz­freun­de her­aus. Die hät­ten sich in den Bür­ger­gär­ten eben­so enga­giert wie beim Kin­der­teich und mit der Reno­vie­rung des Ehmsen­denk­mals sei ein beson­ders ein­drucks­vol­les Pro­jekt mit einem Volu­men von 150.000 Euro gestemmt wor­den. Und Viel­ha­ber hat­te gleich schon ein neu­es Pro­jekt im Sinn, das er den Eich­holz­freun­den ans Herz leg­te – die ehe­ma­li­ge Eng­li­sche Pro­me­na­de der Kur­fürs­ten. Die­se habe im Stil der Zeit im 18. Jahr­hun­dert vom Lands­ber­ger Hof rund um das Eich­holz und wie­der zurück in die Alt­stadt geführt. Ein Weg, der auch heu­te noch begeh­bar, aber lei­der nicht mehr als Eng­li­sche Pro­me­na­de erkenn­bar sei.

Felix Wil­de­mann und Mar­ga­re­the Schie­deck Kin­der­kö­nigs­paar

Im Anschluss an die Ein­wei­hung des neu­en Pil­zes ermit­tel­ten die Eich­holz­freun­de an die­sem schö­nen Ort auch ihr neu­es Kin­der­kö­nigs­paar, bevor es zurück auf den Fest­platz am Kreis­haus ging. Nach zähem Rin­gen unter dem Brot­vo­gel konn­te schließ­lich der elf­jäh­ri­ge Felix Wil­de­mann jubeln, der sich die sie­ben­jäh­ri­ge Mar­ga­re­te Schie­deck zur Köni­gin wähl­te.

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