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Neheims Rezept: samstags Late Night Shopping statt offener Sonntag

2015.11.24.Arnsberg.Weihnachtstreff5
Beim Weih­nachts­ein­kauf – nicht nur – in Neheim fällt der ver­kaufs­of­fe­ne Sonn­tag in die­sem Jahr flach. (Foto: oe)

Neheim. „Es ist jetzt müßig dar­über zu dis­ku­tie­ren, ob die­se Ent­schei­dun­gen sinn­voll sind oder nicht, wir haben die Auf­ga­be, uns der neu­en Situa­ti­on anzu­pas­sen“, sagt der Nehei­mer City­ma­na­ger Con­ny Buch­he­is­ter, nach­dem das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­rich­tes ein Urteil zur Geneh­mi­gungs­fä­hig­keit von ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­ta­gen gespro­chen und die Arns­ber­ger Stadt­ver­wal­tung dar­auf­hin die erteil­te Geneh­mi­gung für die Laden­öff­nung in Neheim am Sonn­tag, 11. Dezem­ber ersatz­los zurück­ge­zo­gen hat. Eben­so betrof­fen sind die Stadt­tei­le Arns­berg, Hüs­ten und Oeven­trop, die ihren tra­di­tio­nel­len vor­weih­nacht­li­chen offe­nen Sonn­tag eine Woche frü­her, am 4. Dezem­ber, fest ein­ge­plant haben. Schon in den letz­ten Tagen waren per einst­wei­li­ger Ver­fü­gung in ande­ren Städ­ten geneh­mig­te ver­kaufs­of­fe­ne Sonn­ta­ge unter­sagt worden.

Angepasstes Marketingprogramm soll Neheim stärken

Citymanager Conny Buchheister präsentiert das neu aufgelegte Faltblatt "Neheimer Einkaufswelt". In den kartons warten 40.000 Exemplare auf ihre Nutzer. Foto: oe)
City­ma­na­ger Con­ny Buch­he­is­ter for­dert die Nehei­mer Händ­ler zu ein­heit­li­chem Han­deln auf. (Foto: oe)

Das Akti­ve Neheim hat schnell reagiert. „Wir sehen hier den Vor­teil, dass mit einem ange­pass­ten Mar­ke­ting­pro­gramm Neheim an den lan­gen Sams­ta­gen vor Weih­nach­ten wei­ter gestärkt wer­den kann,“ meint Con­ny Buch­he­is­ter, nach­dem der geschäfts­füh­ren­de AN-Vor­stand mit mehr­heit­li­chem Beschluss allen Ein­zel­händ­lern in Neheim emp­foh­len hat, an allen vier Advents­sams­ta­gen ihre Betrie­be ein­heit­lich von 9.30 bis 19 Uhr geöff­net zu hal­ten, und am Sams­tag, 10. Dezem­ber – also vor dem 3. Advent, der nor­ma­ler­wei­se ver­kaufs­of­fen sein soll­te – ein „Late Night Shop­ping“ bis 22 Uhr anzubieten.

Citymanager: Große Chance bei Einheitlichkeit

„Wir bit­ten ein­dring­lich um Ein­heit­lich­keit. Wir wis­sen, wie schwer es ist, in der Kür­ze der Zeit die­se Emp­feh­lung umzu­set­zen. Wir sehen jedoch in die­ser Vor­ge­hens­wei­se auch eine gro­ße Chan­ce, wenn alle gemein­sam han­deln,“ schreibt der City­ma­na­ger in einer Rund-Mail an alle AN-Mit­glie­der. Die Arbeits­grup­pen Mar­ke­ting und Events hät­ten bereits begon­nen, die gesam­te Weih­nachts­zeit-Pla­nung auf die neue Situa­ti­on abzu­stim­men. Die Stadt­zei­tung zur Weih­nachts­zeit wer­de wie geplant am 7. Dezem­ber in der Auf­la­ge von 185.000 Exem­pla­ren erschei­nen und kön­ne inhalt­lich indi­vi­du­el­le Aktio­nen zum „Late night Shop­ping“ vor­stel­len. Redak­ti­ons­schluss ist der 24.November. „Wir wol­len der Öffent­lich­keit zei­gen, dass Neheim wirk­lich ein Shop­ping Cen­ter unter frei­em Him­mel ist und sich der Kun­de auf uns Händ­ler ver­las­sen kann“, sagt Con­ny Buchheister.

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2 Antworten

  1. Ver­ständ­lich der Weih­nachts­markt z.b ist eine Lach­num­mer alles ande­re dient nur dazu den Leu­ten das Geld aus der Tasche zu zie­hen leider

  2. Für mich ist das kein Weih­nachts­markt was Neheim da anbie­tet. Kei­ne Atmo­sphä­re, fast nur Fress­bu­den. Die Krip­pen ret­ten da auch nichts mehr. Sehr scha­de! Es gibt in ande­ren Orten wirk­lich sehr schö­ne Bei­spie­le ohne nach dem Umsatz zu schielen.

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