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Müsche­der Schüt­zen erhal­ten 130.000 Euro vom Land

Die Müsche­der Schüt­zen bekom­men viel Geld vom Land für die Erneue­rung ihrer Schüt­zen­hal­le, müs­sen aber auch selbst kräf­tig anpa­cken – so wie hier der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand. (Foto: Schüt­zen)

Müsche­de. Was die Müsche­der Schüt­zen schon sehn­süch­tig erwar­tet haben, ist nun bei Oberst Rai­mund Sonn­tag ein­ge­trof­fen:  der För­der­be­scheid der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg über 130.032,50 Euro. Dazu müs­sen die Schüt­zen einen ver­pflich­ten­den Eigen­an­teil von 70.017,50 Euro auf­brin­gen, so dass die Gesamt­för­der­maß­nah­me ins­ge­samt 200.050 Euro umfasst. Oberst Sonn­tag: „Wir sind sehr dank­bar für die Mit­tel des Lan­des NRW, damit kön­nen wir man­ches in kur­zer Zeit errei­chen, wofür wir sonst noch Jah­re gebraucht hät­ten.“

Für ver­eins­ei­ge­ne Hal­le

Klingt die Bezeich­nung der För­der­maß­nah­me „Instand­set­zungs­maß­nah­men an einer Frei­zeit­ein­rich­tung zur Siche­rung des Wei­ter­be­triebs in Arns­berg-Müsche­de“ auch recht sper­rig, so ver­ber­gen sich dahin­ter eine gan­ze Rei­he von Ein­zel­maß­nah­men, um die in die Jah­re gekom­me­ne ver­eins­ei­ge­ne Schüt­zen­hal­le wei­ter zu sanie­ren. Auch wenn die Müsche­der Schüt­zen in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten viel Geld in ihre Hal­le gesteckt haben, so han­del­te es sich mit eini­gen Aus­nah­men doch zumeist um Ein­zel­pro­jek­te, da die finan­zi­el­len Mit­tel für den „ganz gro­ßen Wurf“ eben nicht aus­rei­chend vor­han­den waren und man sich auch nicht zu hoch ver­schul­den woll­te. Jetzt bestehe, so Oberst Rai­mund Sonn­tag, erst­mals die Mög­lich­keit, eine gan­ze Rei­he von Ein­zel­maß­nah­men kurz­fris­tig durch­zu­füh­ren.

Hei­mat­mi­nis­te­rin ange­spro­chen

Der För­der­pro­zess nahm sei­nen Anfang im Janu­ar auf dem dies­jäh­ri­gen Müsche­der Neu­jahrs­emp­fang. Dort hat­te Rai­mund Sonn­tag Hei­mat­mi­nis­te­rin Ina Schar­ren­bach ange­spro­chen und ange­regt, auch end­lich mal För­de­run­gen für Ein­rich­tun­gen im Bestand auf­zu­le­gen. Die Minis­te­rin hat­te gleich geant­wor­tet, dass es sol­che För­der­maß­nah­men bereits gäbe. So reich­ten die Müsche­der Schüt­zen mit Hil­fe eines hei­mi­schen Archi­tek­ten und nach Rück­spra­che mit  einer gan­zen Rei­he hei­mi­scher Hand­werks­un­ter­neh­men im Febru­ar 2019 den För­der­an­trag bei der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg ein. Bereits vor weni­gen Mona­ten hat­te es dann zur gro­ßen Freu­de der Schüt­zen schon mal vor­ab grü­nes Licht aus der Lan­des­haupt­stadt dafür gege­ben.

Arbei­ten begin­nen kurz­fris­tig

Im Wesent­li­chen sind fol­gen­de Ein­zel­maß­nah­men am Hal­len­kom­plex vor­ge­se­hen:

  • Erneue­rung der vier Flü­gel des Haupt­ein­gangs mit Lärm­schutz­ver­gla­sung
  • Erneue­rung der Unter­ver­tei­lung für die gro­ße Hal­le
  • Erneue­rung und Aus­wei­tung der Not­strom und Not­be­leuch­tung
  • Erneue­rung der Roll­to­re
  • Erneue­rung von Dach­flä­chen
  • Erneue­rung des Licht­ban­des in der gro­ßen Hal­le
  • Tro­cken­le­gung des Kel­lers mit Anhe­bung des Pflas­ters
  • Erneue­rung des Trep­pen­ab­gangs hin­ter der Hal­le
  • Erstel­lung eines Brand­schutz­gut­ach­tens
  • Aus­tausch der Schie­be­tü­ren gegen Flucht­tü­ren mit Schall­schutz­glas
  • Aus­tausch der Flucht­tür in der gro­ßen Hal­le gegen eine Schall­schutz­tür

Oberst Rai­mund Sonn­tag wird das Gesamt­pro­jekt anläss­lich der Gene­ral­ver­samm­lung am 9. Novem­ber ab 19 Uhr in der Müsche­der Schüt­zen­hal­le ein­ge­hend vor­stel­len. Die Arbei­ten wer­den nun ganz kurz­fris­tig begin­nen.

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