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Mög­li­che Fusi­on: Spar­kas­sen Arns­berg-Sun­dern und Mesche­de füh­ren Son­die­rungs­ge­sprä­che

Die Spar­kas­sen Arns­berg-Sun­dern und Mesche­de son­die­ren eine mög­li­che Fusi­on bei­der Insti­tu­te (Foto: Spar­kas­se)

Arnsberg/Meschede. Bahnt sich eine Fusi­on der Spar­kas­sen Arns­berg-Sun­dern und Mesche­de an? In einer Pres­se­mit­tei­lung kün­di­gen die Bür­ger­meis­ter der Trä­ger­kom­mu­nen Arns­berg, Sun­dern, Mesche­de und Eslo­he Son­die­rungs­ge­sprä­che an. Bereits in den ver­gan­ge­nen Tagen war aus infor­mier­ten Krei­sen durch­ge­si­ckert, dass die Ver­wal­tungs­rä­te bei­der Spar­kas­sen Ver­hand­lungs­kom­mis­sio­nen benannt haben sol­len. Heu­te soll zudem eine ers­te Ver­hand­lungs­run­de statt­ge­fun­den haben.

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung der Bür­ger­meis­ter

Die Pres­se­mit­tei­lung der Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner (SPD, Arns­berg), Ralph Bro­del (SPD, Sun­dern), Chris­toph Weber (CDU, Mesche­de) und Ste­phan Kers­t­ing (CDU, Eslo­he) im Wort­laut:

Die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen in der Finanz­wirt­schaft neh­men zu und auch die regio­na­len Spar­kas­sen blei­ben davon nicht ver­schont. Die fort­schrei­ten­de Digi­ta­li­sie­rung und die damit ver­bun­de­ne Ver­än­de­rung der Inan­spruch­nah­me von Dienst­leis­tun­gen, die auf uns zu kom­men­de demo­gra­fi­sche Ver­än­de­rung, die immer wei­ter wach­sen­den regu­la­to­ri­schen Anfor­de­run­gen und die noch bis in die Anfän­ge des nächs­ten Jahr­zehnts andau­ern­de Nied­rig- bzw. Nega­tiv­zins­pha­se sind für die Spar­kas­sen in den nächs­ten Jah­ren gro­ße zu bewäl­ti­gen­de Auf­ga­ben.

In die­ser Woche hat­te der Ver­wal­tungs­rat der Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern, dem der­zeit der stellv. Vor­sit­zen­de Ste­fan Lan­ge vor­steht, Ernst-Micha­el Sit­tig zum 1. April 2019 zum Vor­stands­vor­sit­zen­den beru­fen (Foto: Brägas)


Vor die­sem Hin­ter­grund sehen es die Spar­kas­sen Arnsberg–Sundern und Mesche­de-Eslo­he nach inten­si­ver Dis­kus­si­on als rich­tig an, dass auch zwei gesun­de Spar­kas­sen mit­ein­an­der aus­lo­ten, ob ein part­ner­schaft­li­ches Zusam­men­kom­men – ohne eine wirt­schaft­li­che Not­wen­dig­keit –  zukunfts­wei­send sein kann. Es soll geprüft wer­den, ob in einem grö­ße­ren Insti­tut die oben genann­ten wach­sen­den Auf­ga­ben nicht bes­ser gelöst wer­den kön­nen, indem man unter ande­rem Syn­er­gie­ef­fek­te durch gemein­sa­mes Tun stär­ker und zukunfts­si­cher auf­stel­len kann.
 
In den Kun­den­be­rei­chen erge­ben sich kei­ne Über­schnei­dun­gen, so dass sich die bei­den angren­zen­den Geschäfts­ge­bie­te bes­tens ergän­zen und eine sich unter­stüt­zen­de Markt­be­ar­bei­tung ermög­licht. Kom­pe­tenz­si­che­rung in der Flä­che für die Fir­men- und Pri­vat­kun­den in der Regi­on, inter­es­san­te­re Arbeits­platz­al­ter­na­ti­ven und viel­fäl­ti­ge­re Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten für die Beschäf­tig­ten bei­der Häu­ser wären eine wei­te­re posi­ti­ve Opti­on einer grö­ße­ren Spar­kas­se.
 
Unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen und aus ihrer stra­te­gi­schen Ver­ant­wor­tung her­aus haben die bei­den Ver­wal­tungs­rä­te der Spar­kas­sen unter Betei­li­gung der vier Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner (Arns­berg), Ralph Bro­del (Sun­dern), Chris­toph Weber (Mesche­de) und Ste­phan Kers­t­ing (Eslo­he) beschlos­sen, Son­die­rungs­ge­sprä­che zu füh­ren.
Die Spar­kas­sen­ver­tre­ter  sind davon über­zeugt, dass eine Fusi­on eine Opti­on für eine nach­hal­ti­ge, zukunfts­si­chern­de Lösung für die Spar­kas­sen dar­stel­len kann und einen Bei­trag für eine sta­bi­le Spar­kas­sen­land­schaft in der Regi­on leis­ten kann.
 
Eine abschlie­ßen­de Klä­rung wird bis zum Jah­res­en­de erwar­tet.
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