von

„Mobi­le Ret­ter“ nun auch im HSK – Anstoß durch Jun­ge Uni­on

JU-Kreis­vor­sit­zen­der Mar­cel Till­mann (l.) und JU-Bezirks­vor­sit­zen­der und Kreis­tags­mit­glied Dr. Bernd Schul­te (r.) freu­en sich über die Ein­füh­rung des Ret­tungs­sys­tems „Mobi­le Ret­ter“. (Foto: Man­fred Till­mann)

HSK. Der Kreis­tag des Hoch­sauer­land­krei­ses hat am ver­gan­ge­nen Frei­tag beschlos­sen, das Smart­pho­ne-basier­te Ret­tungs­sys­tem „Mobi­le Ret­ter“ auch im Hoch­sauer­land als Ergän­zung zum Ret­tungs­dienst ein­zu­füh­ren. Ein ent­spre­chen­der Antrag der CDU-Kreis­tags­frak­ti­on wur­de ein­stim­mig ange­nom­men. Ange­regt und ursprüng­lich bean­tragt wur­de die Ein­füh­rung durch die Jun­ge Uni­on Hoch­sauer­land.

Effi­zi­ent und kos­ten­güns­tig

„Das Sys­tem stellt eine wich­ti­ge Ergän­zung der ret­tungs­dienst­li­chen Ver­sor­gung im Hoch­sauer­land dar. Bei einem Herz-Kreis­lauf-Ver­sa­gen ent­schei­den weni­ge Minu­ten über Leben und Tod. Über die neue App kann es gelin­gen, die Zeit bis zum Ein­tref­fen des Ret­tungs­diens­tes zu über­brü­cken – spie­lend ein­fach, effi­zi­ent und kos­ten­güns­tig“, so Kreis­tags­mit­glied und JU-Bezirks­vor­sit­zen­der Dr. Bernd Schul­te. Auch die Daten aus Güters­loh oder Unna, wo es die App schon län­ger gibt, zei­gen, dass qua­li­fi­zier­te Hel­fer auf­grund der räum­li­chen Nähe tat­säch­lich oft frü­her als der Ret­tungs­dienst den Ein­satz­ort errei­chen.

App sucht qua­li­fi­zier­te Hel­fer

CDU-Frak­ti­ons­chef Lud­wig Schul­te (l.), die stellv. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Hil­trud Schmidt (m.) und JU-Bezirks­vor­sit­zen­der und Kreis­tags­mit­glied Dr. Bernd Schul­te (r.) im Kreis­haus. (Foto: Adam Wal­c­zak)

Geht bei der Leit­stel­le ein Not­ruf wegen eines Herz-Kreis­lauf-Ver­sa­gens ein, wird wie bis­her sofort ein Ret­tungs­wa­gen alar­miert. Künf­tig wird dane­ben über die App ein soge­nann­ter „Mobi­ler Ret­ter“ in der Nähe des Ein­satz­or­tes gesucht und über den Ein­satz infor­miert. Mobi­le Ret­ter sind qua­li­fi­zier­te Erst­hel­fer wie Feu­er­wehr­män­ner, Ret­tungs­sa­ni­tä­ter, Kran­ken­schwes­tern, Poli­zis­ten oder Ärz­te, die sich in der App regis­triert haben. Das Sys­tem ergänzt damit die bis­he­ri­gen Struk­tu­ren und ermög­licht die Über­brü­ckung der Zeit bis zum Ein­tref­fen des Ret­tungs­diens­tes durch qua­li­fi­zier­te Hand­grif­fe. Gleich­zei­tig kann so jeder­mann, der auch bereits vor­her die über­le­bens­wich­ti­ge Ers­te Hil­fe leis­tet, unter­stützt wer­den.

Vor­ab-Dank an ehren­amt­li­che Hel­fer

Lud­wig Schul­te, Vor­sit­zen­der der CDU-Kreis­tags­frak­ti­on, betont: „Wir haben bereits ein gutes Ret­tungs­sys­tem im Hoch­sauer­land. Aber die App schafft neue orga­ni­sa­to­ri­sche Mög­lich­kei­ten, um die Situa­ti­on noch zu ver­bes­sern. Ent­schei­den­der als die Orga­ni­sa­ti­on ist aber, dass die App nur durch das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Ret­te­rin­nen und Ret­ter funk­tio­niert, die sich regis­trie­ren. Ihnen gilt schon jetzt im Vor­aus unser Dank!“ Auch die Jun­ge Uni­on Hoch­sauer­land, die den Stein ins Rol­len brach­te, zeigt sich sehr zufrie­den. Der JU-Kreis­vor­sit­zen­de Mar­cel Till­mann ergänzt: „Für uns war die Ein­füh­rung des Sys­tems von Anfang an eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit; umso mehr freu­en wir uns über die gute Zusam­men­ar­beit mit der CDU-Kreis­tags­frak­ti­on! Jede Genera­ti­on kann von die­ser Ergän­zung der Not­fall­ver­sor­gung pro­fi­tie­ren. Gleich­zei­tig gelingt es uns so, die Chan­cen der Digi­ta­li­sie­rung und die Bereit­schaft und Kom­pe­tenz vie­ler ehren­amt­li­cher Ret­te­rin­nen und Ret­ter zu bün­deln.“

Bild 2 :

Tei­len Sie die­sen Bei­trag oder unter­stüt­zen Sie unse­re jour­na­lis­ti­sche Arbeit via Pay­pal:

Schreiben Sie einen Kommentar

* Ihre Zustimmung ist zur Speicherung erforderlich.

Ich stimme zu.

Ähnliche Artikel

Anzei­ge

Kon­takt zur Redak­ti­on

Anzei­ge

Schon gelesen?