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Mehr Erholung trotz Forstwirtschaft für Naturparkbesucher

Besie­gel­ten Koope­ra­ti­on für ein bes­se­res Besu­cher­an­ge­bot: v.l . Andre­as Wie­be, Lei­ter von Wald und Holz NRW, Bernd Fuhr­mann, Vor­sit­zen­der des Natur­parks Sauer­land-Rot­haar­ge­bir­ge e.V., Det­lef Lins, Geschäfts­füh­rer des Natur­parks sowie Klaus Lom­nitz, Lei­ter des Regio­nal­forst­am­tes Kur­köl­ni­sches Sauer­land. (Foto: Wald und Holz)

Sundern/Sauerland. Forst­wirt­schaft, Natur­schutz und Erho­lung auf einer Flä­che – das soll das Mul­ti­ta­lent Wald jetzt im Sauer­land schaf­fen. Und des­halb haben der Lan­des­be­trieb Wald und Holz NRW und der Natur­park Sauer­land-Rot­haar­ge­bir­ge eine Koope­ra­ti­on für ein bes­se­res Erho­lungs­an­ge­bot abge­schlos­sen. Von der Koope­ra­ti­on und dem über­ar­bei­te­ten Ange­bot vor Ort sol­len in ers­ter Linie die Besu­che­rin­nen und Besu­cher des Natur­parks profitieren.

„Wirtschafts- und Erholungsraum schließen sich nicht aus“

Die Regio­nal­forst­äm­ter Kur­köl­ni­sches Sauer­land, Sie­gen-Witt­gen­stein und Obe­res Sauer­land, zu des­sen Gebiet auch Sun­dern gehört, stel­len dem Natur­park Sauer­land-Rot­haar­ge­bir­ge lan­des­ei­ge­ne Wald­flä­chen zur Ver­fü­gung. Mit der Ver­grö­ße­rung des Natur­park­ge­biets soll auch das Ange­bot wach­sen. Um die Zusam­men­ar­beit zu besie­geln, tra­fen sich am Mitt­woch Ver­tre­ter bei­der Sei­ten vor Ort. „Der Wald ist ein Mul­ti­ta­lent“, sag­te Andre­as Wie­be, Lei­ter von Wald und Holz NRW. „Wald und Holz NRW nutzt den Wirt­schafts­raum Wald und damit den Roh­stoff Holz, stellt den Wald aber gleich­zei­tig ger­ne als Erho­lungs­raum für Besu­che­rin­nen und Besu­cher zur Ver­fü­gung. Die­se unter­schied­li­chen Funk­tio­nen schlie­ßen sich nicht aus. Nutz‑, Schutz- und Erho­lungs­funk­ti­on des Wal­des ste­hen tra­di­tio­nell im Fokus der Wald­be­wirt­schaf­tung und des Selbst­ver­ständ­nis­ses der Förs­te­rin­nen und Förs­ter von Wald und Holz NRW.“

Zweitgrößter Naturpark Deutschlands

Den zweit­größ­ten Natur­park Deutsch­lands mit einer Flä­che von 3826 Qua­drat­ki­lo­me­tern gibt es erst seit April 2015, nach­dem die Natur­par­ke Ebbe­ge­bir­ge, Homert und Rot­haar­ge­bir­ge auf­ge­löst wur­den. Die Ver­wal­tung der Flä­chen und tou­ris­ti­schen Ange­bo­te über­nimmt seit­dem der neu­ge­grün­de­te Natur­park Sauer­land-Rot­haar­ge­bir­ge. Dazu wur­de ein neu­er Nut­zungs­ver­trag geschlos­sen, der alle not­wen­di­gen Abspra­chen zur För­de­rung der Erho­lung, der loka­len und regio­na­len Tou­ris­mus­wirt­schaft sowie der Umwelt­bil­dung beinhaltet.

Kooperation für Naturparkbesucher

Die Gesamt­flä­chen im Natur­park­ge­biet umfas­sen auch rund 20.000 Hekt­ar Staats­wald. Im Staats­wald soll es mög­lich sein, gleich­zei­tig nach­hal­tig Holz zu nut­zen, Schutz­zie­le wie Natur- oder Was­ser­schutz zu berück­sich­ti­gen, wich­ti­ger Erho­lungs­raum für die Bevöl­ke­rung zu sein, Ein­nah­men durch den Holz­ver­kauf für das Land zu erzie­len, und das alles auf einer Wald­flä­che. „Wir freu­en uns, mit Wald und Holz NRW einen zuver­läs­si­gen Part­ner an unse­rer Sei­te zu haben, der uns forst­fis­ka­li­sche Flä­chen zur För­de­rung der Erho­lung, der Umwelt­bil­dung und des Tou­ris­mus zur Ver­fü­gung stellt“, sag­te Bernd Fuhr­mann, Vor­sit­zen­der des Natur­parks Sauer­land-Rot­haar­ge­bir­ge e.V. Und Det­lef Lins, Geschäfts­füh­rer des Natur­parks, ergänz­te: „Durch den Lan­des­be­trieb erhal­ten wir wich­ti­ge Unter­stüt­zung auf dem Weg zur moder­nen Naturparkarbeit.“

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