- Anzeige -

Medizinstudenten sollen Sauerland kennen lernen

Helena Fromm und Katharina Schuh, zwei Oeventroper Mädels kennen sich seit der Kinder- und Jugendzeit und haben in Arnsberg gemeinsam ihr Abitur gemacht. Sie unterstützen als Botschafterinnen die Initiative Medizinstipendium HSK. Katharina Schuh war zum Thema medizinische Versorgung auf dem Land zuletzt Gast in der Sendung Stern TV. / Foto: Laura Boucsein
Hele­na Fromm und Katha­ri­na Schuh, zwei Oeven­tro­per Mädels ken­nen sich seit der Kin­der- und Jugend­zeit und haben in Arns­berg gemein­sam ihr Abitur gemacht. Sie unter­stüt­zen als Bot­schaf­te­rin­nen die Initia­ti­ve Medi­zin­sti­pen­di­um HSK. Katha­ri­na Schuh war zum The­ma medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung auf dem Land zuletzt Gast in der Sen­dung Stern TV. / Foto: Lau­ra Boucsein

Arnsberg/Hochsauerlandkreis. Medi­zin­stu­den­ten aus ganz Deutsch­land sol­len das Sauer­land ken­nen ler­nen. Die Initia­ti­ven „Medi­zin­sti­pen­di­um HSK“ und „DOK­TOR­JOB – Ver­ein zur För­de­rung der Ärzt­li­chen Berufs­aus­übung e.V.“ wol­len mit die­ser unge­wöhn­li­chen und wohl auch ein­zig­ar­ti­gen Akti­on auf sich auf­merk­sam machen. „Im Rah­men des Medi­zin­sti­pen­di­ums des Hoch­sauer­land­krei­ses wol­len wir wei­te­re Sti­pen­dia­ten und damit jun­ge Ärz­te für das Sauer­land gewin­nen“, erläu­tert Dr. Peter Klee­schul­te, Lei­ter des Kreis­ge­sund­heits­am­tes und gleich­zei­tig Vor­stands­mit­glied des Ver­eins DOK­TOR­JOB, das Angebot.

 Initiativen „Medizinstipendium HSK“ und „DOKTORJOB“ laden Medizinernachwuchs ein

Bun­des­weit wer­den Medi­zin­stu­den­ten ein­ge­la­den, sich über die Situa­ti­on und die Mög­lich­kei­ten einer medi­zi­ni­schen Aus­bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on im Hoch­sauer­land­kreis zu infor­mie­ren. Von Mitt­woch, 26. März, bis Don­ners­tag, 27. März, kön­nen sich ins­ge­samt 20 Stu­den­ten, die die ers­te Ärzt­li­che Prü­fung (Phy­sikum) absol­viert haben, vor Ort im Sauer­land infor­mie­ren. Fach­lich ste­hen ein Besuch des Fach­kran­ken­hau­ses Klos­ter Graf­schaft in Schmal­len­berg sowie des Ärz­te­hau­ses in Arns­berg auf dem Pro­gramm. Anschlie­ßend wird noch das Karo­li­nen­hos­pi­tal in Hüs­ten – einer der drei Stand­or­te des neu­ge­grün­de­ten Kli­ni­kums Arns­berg – besucht.  Dar­über hin­aus sol­len die ange­hen­den Medi­zi­ner aber auch die land­schaft­li­chen Rei­ze und die sons­ti­gen Vor­zü­ge des Sauer­lan­des ken­nen ler­nen. Daher endet der ers­te Besuchs­tag mit einem gemüt­li­chen Bei­sam­men­sein, das Gele­gen­heit zum gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nen, aber auch zum Erfah­rungs­aus­tausch mit Ver­tre­tern der Regi­on, der hei­mi­schen Kran­ken­haus­land­schaft und den bis­he­ri­gen Sti­pen­dia­ten des Hoch­sauer­land­krei­ses bie­tet. So erhal­ten die jun­gen Medi­zi­ner einen Ein­blick in die Schön­heit und die Grö­ße der Regi­on, aber auch in die unter­schied­li­chen und hoch­wer­ti­gen medi­zi­ni­schen Versorgungseinrichtungen.

 Junge Mediziner für eine praktische Tätigkeit  im Hochsauerland begeistern

Für Dr. Peter Klee­schul­te ist die Akti­on ein wei­te­rer Schritt auf dem Weg zur Ver­bes­se­rung der ärzt­li­chen Ver­sor­gung im Hoch­sauer­land­kreis: „Ziel die­ser gemein­sa­men Akti­on ist es, jun­ge Medi­zi­ner für eine prak­ti­sche Tätig­keit nach dem Stu­di­um im Hoch­sauer­land zu begeis­tern. Und dazu gehört nun ein­mal, dass man sich mit der Regi­on und den dort leben­den Men­schen erst ein­mal ver­traut macht.“  Der Hoch­sauer­land­kreis hat im Jahr 2012 das Medi­zin­sti­pen­di­um ins Leben geru­fen, um mit­tel­fris­tig die ärzt­li­che Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum zu unter­stüt­zen. Jähr­lich wer­den fünf Sti­pen­di­en ver­ge­ben, die Teil­neh­mer wer­den mit bis zu 500 Euro monat­lich gefördert.
Inter­es­sier­te Medi­zin­stu­den­ten kön­nen sich bei der Initia­ti­ve „Medi­zin­sti­pen­di­um HSK“ bewer­ben. Eine Mail mit den per­sön­li­chen Daten und dem Nach­weis der erfolg­ten Qua­li­fi­ka­ti­on zum Phy­sikum rei­chen: medizinstipendium@hochsauerlandkreis.de. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter Tele­fon 0291 94–1587.
 

Teilen Sie diesen Beitrag oder unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit via Paypal:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

- Anzeige -
Anzeige
- Anzeige -

Kontakt zur Redaktion

redaktion@blickpunktASM.de