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Maiveranstaltung des DGB in der KulturSchmiede

Einladung zur Maiveranstaltung des DGB in Arnsberg.
Ein­la­dung zur Mai­ver­an­stal­tung des DGB in Arnsberg.

Arns­berg. „Am 1. Mai demons­trie­ren wir für die Wür­de und Rech­te der arbei­ten­den Men­schen,“ heißt es im Auf­ruf des Deut­schen Gewerk­schafts­bunds zum Tag der Arbeit. Für den Hoch­sauer­land­kreis lädt der DGB Süd­west­fa­len am 1. Mai von 10 bis 12 Uhr zu einer zen­tra­len Ver­an­stal­tung in die Arns­ber­ger Kul­tur­Schmie­de ein. Die ehe­ma­li­ge stell­ver­tre­ten­de Ver­di-Vor­sit­zen­de Mar­gret Mönig-Raa­ne dis­ku­tiert mit Betriebs­rä­ten und Jugend­ver­tre­tern über das The­ma „Jugend ohne Per­spek­ti­ve – Alter ohne Wür­de?“ Die Mode­ra­ti­on über­nimmt Frank Stein­wen­der, Klaus Amon­eit sorgt für die musi­ka­li­sche Umrah­mung. Ein Imbiss und Geträn­ke wer­den gereicht, für kos­ten­lo­ses Par­ken wird die nahe Alt­stadt­ga­ra­ge am Neu­markt empfohlen.
Hier der voll­stän­di­ge Auf­ruf des DGB zum Tag der Arbeit:

2014 ist das Jahr wich­ti­ger Wei­chen­stel­lun­gen für die Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer. Nach Jah­ren der Dere­gu­lie­rung machen sich Poli­tik und Gesell­schaft end­lich auf den Weg zu einer Neu­en Ord­nung der Arbeit. Der gesetz­li­che Min­dest­lohn von 8,50 Euro wird die Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen von Mil­lio­nen von Men­schen ver­bes­sern. Das gilt auch für die Stär­kung der Tarif­au­to­no­mie. Aber: Aus­nah­men darf es beim Min­dest­lohn nicht geben, er muss für alle Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer gel­ten, unge­ach­tet ihres Alters, ihrer Aus­bil­dung oder der Dau­er von Arbeitslosigkeit.
2014 ist das Jahr der Betriebs­rats­wah­len. Die Demo­kra­tie darf nicht vor den Werks­to­ren und Büro­tür­men Halt machen, die Beschäf-tig­ten wol­len mit­re­den und mit­be­stim­men, wenn es um ihre Belan­ge geht. Des­halb brau­chen wir mehr Mit­be­stim­mung, mehr Rech­te für die Betriebs- und Per­so­nal­rä­te, auch beim Ein­satz von Leih­ar­beit und Werkverträgen.
2014 ist das Jahr der Euro­pa­wah­len: Wir rufen alle Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen auf, wäh­len zu gehen. Nur wenn wir wäh­len gehen, kön­nen wir das Euro­päi­sche Par­la­ment und die Demo­kra­tie in Euro­pa stär­ken. Euro­pas Kri­se ist längst nicht aus­ge­stan­den. Nied­ri­ge Wachs­tums­ra­ten, hohe Arbeits­lo­sig­keit, vor allem unter jun­gen Men­schen, und zuneh­men­de Armut – die Fol­gen der rigo­ro­sen Spar-poli­tik sind ver­hee­rend. Die­se Poli­tik muss eben­so gestoppt wer­den wie der Abbau von sozia­len Errun­gen­schaf­ten und Arbeitneh-merrechten.
Euro­pa braucht eine Inves­ti­ti­ons­of­fen­si­ve. Nur so kön­nen die euro­päi­schen Volks­wirt­schaf­ten inno­va­ti­ver wer­den und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Arbeits­plät­ze schaf­fen. Denn es geht dar­um, den Men­schen eine Lebens- und Arbeits­per­spek­ti­ve und Mil­lio­nen Euro-päern Zuver­sicht zu geben. Wir wol­len für die Men­schen in Deutsch­land und Euro­pa gute Arbeit, ein siche­res Aus­kom­men und ein Leben in Würde!
Wir wollen:

  • einen gesetz­li­chen Min­dest­lohn von 8,50 Euro – Wür­de kennt kei­ne Ausnahmen
  • eine Ren­te, die zum Leben reicht und die Lebens­leis­tung würdigt
  • Inves­ti­tio­nen in Bil­dung und Ausbildung
  • Mit­be­stim­mungs­rech­te beim Ein­satz von Leih­ar­beit­neh­mern und der Ver­ga­be von Werkverträgen
  • eine bes­se­re Ver­ein­bar­keit von Arbeit und Privatleben
  • Schluss ist mit der Dis­kri­mi­nie­rung von Frau­en – auch in der Bezahlung
  • ein Inves­ti­ti­ons­pro­gramm für ein sozi­al gerech­tes Euro­pa und die Moder­ni­sie­rung der Wirtschaft
  • die bes­se­re Finan­zie­rung eines hand­lungs­fä­hi­gen Staa­tes durch die gro­ßen Vermögen

Unse­re Geschich­te ver­pflich­tet uns – 100 Jah­re nach Aus­bruch des 1. Welt­kriegs und 75 Jah­re nach Beginn des 2. Welt­kriegs – zum Han­deln gegen Krieg und Into­le­ranz, Ras­sis­mus und Anti­se­mi­tis­mus. Der 1. Mai ist unser Tag der Soli­da­ri­tät und kein Ort für Nazis.

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