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Män­ner in Oran­ge: har­te Arbeit und Beschimp­fun­gen inklu­si­ve

Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del zu Besuch bei den Tech­ni­schen Diens­ten der Stadt Sun­dern. (Foto: Stadt Sun­dern)

Sun­dern. Sun­dern ist eine der größ­ten Städ­te Deutsch­lands, zumin­dest von der Flä­che her. Eine gewal­ti­ge Auf­ga­be für die Män­ner in Oran­ge. 32 Mit­ar­bei­ter der Tech­ni­schen Diens­te sind Tag und Nacht im Ein­satz um vor allem für die Sicher­heit auf den über 300 Kilo­me­tern lan­gem Straßen‐ und Wege­netz zu sor­gen. Bei eisi­ger Käl­te oder bren­nen­der Son­ne.

Bro­del will Respekt für har­te Arbeit

Für Bür­ger­meis­ter Bro­del ist der regel­mä­ßi­ge Aus­tausch und die Aner­ken­nung daher umso wich­ti­ger: „Wer nur einen Tag ein­mal mit­fährt, sieht und spürt, was hier geleis­tet wird. Was mich daher beson­ders ärgert ist, wenn dann unse­re Kol­le­gen auch noch beschimpft wer­den.“ Dies kommt zwar sel­ten vor, aber ist für den Ver­wal­tungs­chef nicht nach­voll­zieh­bar. Ins­be­son­de­re bei der Pfle­ge von Grün­flä­chen kom­me es ver­stärkt zu Beschwer­den. Bei knapp 150 Grün­an­la­gen sei aber auch die Belas­tungs­gren­ze erreicht, wie die Lei­tung der tech­ni­schen Diens­te sagt. Daher hat Bür­ger­meis­ter Bro­del die Lei­tung ange­wie­sen, ein Gesamt­ver­zeich­nis aller Flä­chen, Wege und Stra­ßen anzu­le­gen inklu­si­ve der geleis­te­ten Stun­den für Pfle­ge und War­tung. „Damit kön­nen wir dann sehr deut­lich machen, wel­cher Pfle­ge­zu­stand aller Flä­chen mit wie­viel Mit­ar­bei­tern tat­säch­lich leist­bar ist.“ Dies sei aber am Ende eine poli­ti­sche Dis­kus­si­on, die der Rat zu ent­schei­den hat. Bis dahin wünscht sich Bro­del aber, dass man die Män­ner in Oran­ge dafür respek­tiert, was sie machen: „Har­te Arbeit und zwar ganz vor­ne!“

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