Linke fordert flexiblere KiTa-Öffnungszeiten

Arns­berg. „Unse­re Frak­ti­on im Rat der Stadt Arns­berg begrüßt, dass die Ver­wal­tung 88 neue KiTa-Plät­ze schaf­fen möch­te“, sagt Wer­ner Ruh­nert, der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Lin­ken. „Wir wei­sen aber dar­auf hin, dass es im Stadt­ge­biet min­des­tens zwei KiTa-Ein­rich­tun­gen geben muss, die ihre Öff­nungs­zei­ten den Arbeits­zei­ten des Arbeits­le­bens anpassen.“

Verantwortung als Industrie- und Gesundheitsstadt

Pfle­ge­be­ru­fe bei Arbeit­ge­bern wie Kli­ni­kum Arns­berg, Dia­ko­nie, Cari­tas­ver­band und ande­ren Pfle­ge­diens­ten sowie die geän­der­ten Öff­nungs­zei­ten im Ein­zel­han­del und auch die Schicht­ar­beit in der Indus­trie erfor­der­ten von den Arbeit­neh­mern enorm viel Fle­xi­bi­li­tät. Durch star­re Öff­nungs­zei­ten der Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen könn­ten Eltern selbst fle­xi­ble Arbeits­zei­ten kaum nut­zen. „Die Öff­nungs­zei­ten der Kin­der­ta­ges­stät­ten und Kin­der­gär­ten in Arns­berg zei­gen deut­lich, dass die­se am Bedarf vor­bei gehen“, so Ruh­nert. „Allein­er­zie­hen­den wird es hier teil­wei­se unmög­lich gemacht, ihrer Arbeit gere­gelt nach­zu­kom­men. Arns­berg als Indus­trie- und Gesund­heits­stadt darf sich die­ser Ver­ant­wor­tung nicht entziehen.“

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