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Leserbrief: SPD fordert Pflege der Spielplätze, nicht deren Abbau

Hüs­ten. Zur letz­ten Sit­zung des Bezirks­aus­schus­ses Hüs­ten (wir berich­te­ten: https://www.blickpunkt-arnsberg-sundern-meschede.de/huesten-schoene-neue-strasse-und-groesserer-rewe-markt) und zum The­ma Kin­der­spiel­platz Haver­kamp erreich­te uns fol­gen­der Leser­brief des SPD-Orts­ver­eins Hüsten:

„Der Bericht in der WP vom 05.02.2016 zur Bezirks­aus­schuss­sit­zung bez. auf die Spiel­plät­ze im Haver­kamp und den geplan­ten Spiel­platz beim NASS im Sole­park ist miss­ver­ständ­lich und zum Teil fehlerhaft.

Leserbriefe müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen, die sich das Recht auf Kürzung vorbehält. (Foto. S. Hofschlaeger / pixelio.de)
Leser­brie­fe müs­sen nicht der Mei­nung der Redak­ti­on ent­spre­chen, die sich das Recht auf Kür­zung vor­be­hält. (Foto. S. Hof­schla­e­ger / pixelio.de)

Der Aus­schuss­vor­sit­zen­de Gün­ter Goß­ler wies bei der Bespre­chung des o.g. Tages­ord­nungs­punk­tes aus­drück­lich dar­auf hin, dass die SPD in der Sit­zung des Bezirks­aus­schus­ses Hüs­ten am 24.08.2015 bean­tragt hat­te, dass zur Fort­ent­wick­lung des Sole­parks am NASS ein Spiel­platz errich­tet wird, was vom gesam­ten Bezirks­aus­schuss begrüßt wurde.
Die­ser Antrag hat­te nichts damit zu tun, dass im Gegen­zug ande­re städ­ti­sche Spiel­plät­ze abge­baut wer­den sollten.
Es ging also zu kei­nem Zeit­punkt um eine Entweder-Oder-Entscheidung!
In der Sit­zung des Aus­schus­ses für Schu­le, Jugend und Fami­lie vom 08.09.2015 wur­de ein neu­er Tages­ord­nungs­punkt (3a: Infor­ma­tio­nen zum Aus­bau von Spiel­plät­zen) auf­ge­ru­fen, unter dem die Ver­wal­tung dem Aus­schuss u.a. mit­teil­te, dass sie pla­ne, die Spiel­plät­ze in der Brü­cken­stra­ße und im Haver­kamp auf­zu­ge­ben. Ein zen­tra­ler Spiel­platz sol­le dafür im Sole­park am NASS errich­tet werden.
Die stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de des Bezirks­aus­schus­ses Hüs­ten, Mar­git Hie­ro­ny­mus, hat dem Aus­schuss gegen­über sogleich ihrer Begeis­te­rung Aus­druck ver­lie­hen, dass bin­nen weni­ger Tage ein Antrag der SPD umge­setzt wird, aller­dings soll­te damit nicht ver­bun­den wer­den, bestehen­de Spiel­plät­ze abzu­bau­en. Wir haben eine adäqua­te Pfle­ge der vor­han­de­nen Spiel­plät­ze gefor­dert, nicht deren Abbau.
Vom SPD-Orts­ver­ein Hüs­ten wur­de eine Bege­hung aller Spiel­plät­ze in die­sem Orts­teil vor­ge­nom­men, eine Män­gel­lis­te erstellt und die­se an die Ver­wal­tung weitergeleitet.
Wir gehen davon aus, dass für die Errich­tung eines Spiel­plat­zes im Sole­park För­der­gel­der bean­tragt wer­den. Wann das Vor­ha­ben umge­setzt wer­den kann, ist unklar.
Der Spiel­platz wird neu errich­tet und mit der Pfle­ge und Instand­hal­tung des gesam­ten Sole­parks bedacht und beachtet.
Das ändert nichts dar­an, dass alle bestehen­den Spiel­plät­ze gepflegt wer­den müssen.
Bis­lang stand für die Pfle­ge und Unter­hal­tung der vor­han­de­nen Spiel­plät­ze in Arns­berg ein Bud­get iHv 40.000,00 € im Haus­halt 2014/2015 zur Ver­fü­gung. Im Haus­halt 2016/2017 fin­det sich ein sol­ches iHv. 105.000 Euro für das Jahr 2016 und 85.000 Euro für das Jahr 2017. Die Auf­sto­ckung um 65.000 Euro für das Jahr 2016 und um 45.000 Euro für das Jahr 2017 wird damit begrün­det, dass „eini­ge grö­ße­re Anschaf­fun­gen erfor­der­lich sind“. Ab 2018 sol­len dann wie­der die bis­her vor­ge­se­he­nen 40.000 Euro bereit­ge­stellt wer­den. Die höhe­ren Mit­tel sol­len „einer­seits für die Umge­stal­tung von Kin­der­spiel­plät­zen ver­wen­det“ wer­den, „die sich in einem sehr schlech­ten Zustand befin­den und ande­rer­seits für den Ersatz von abge­bau­ten Spiel­ge­rä­ten ein­ge­setzt“ wer­den, „da vie­le Gerä­te im Rah­men der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht abge­baut wer­den müs­sen.“ heißt es im Haus­halt. Hier­aus ergibt sich also kei­nes­wegs, dass bestehen­de Spiel­plät­ze abge­baut, son­dern instand­ge­setzt wer­den. Zudem zeigt die Woh­nungs­ge­nos­sen­schaft als Eigen­tü­me­rin vie­ler Immo­bi­li­en im Haver­kamp eben­falls Inter­es­se am dort vor­han­de­nen Spiel­platz, an des­sen Unter­hal­tung und Pfle­ge sie sich sogar betei­li­gen würde.“

Mar­git Hie­ro­ny­mus, Vor­sit­zen­de des SPD-OVs Hüsten

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