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Leich­ter Anstieg der Arbeits­lo­sig­keit zum Jah­res­en­de


Arnsberg/Sundern/HSK. Die Zahl der Arbeits­lo­sen hat sich im Dezem­ber mode­rat erhöht. „Einen Anstieg der Arbeits­lo­sig­keit im Dezem­ber ken­nen wir seit Jah­ren. Der Ent­las­sungs­ter­min zum Jah­res­en­de sowie ers­te wit­te­rungs­be­ding­te Arbeits­aus­fäl­le machen sich bemerk­bar. Auch in den fol­gen­den Win­ter­mo­na­ten wird die Arbeits­lo­sig­keit vor­wie­gend sai­son­be­dingt stei­gen“, so Oli­ver Schma­le, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Agen­tur für Arbeit Mesche­de-Soest.

Arns­berg deut­lich bes­ser als im Dezem­ber 2015

In Arns­berg waren im Dezem­ber 2675 Ein­woh­ner arbeits­los gemel­det, 27 mehr als im Novem­ber, aber 142 weni­ger als im Dezem­ber 2015. Die Arbeits­lo­sen­quo­te sank damit gegen­über dem Vor­jahr von 7,0 auf 6,6 Pro­zent. Sun­dern mel­det 653 Arbeits­lo­se, 29 mehr als im Vor­mo­nat und 13 mehr als im Vor­jahr. Die Arbeits­lo­sen­quo­te stieg damit übers Jahr von 4,0 auf 4,1 Pro­zent.

Quo­te im HSK wei­ter auf nied­ri­gem Niveau

Die Arbeits­lo­sig­keit im Hoch­sauer­land­kreis stieg im Dezem­ber auf 6739 Per­so­nen, 156 Men­schen bzw. 2,4 Pro­zent mehr als im Vor­mo­nat und 138 Per­so­nen bzw. 2,1 Pro­zent mehr als im Dezem­ber des Vor­jah­res. Die Arbeits­lo­sen­quo­te erhöh­te sich um 0,1 Pro­zent­punkt von 4,5 Pro­zent im Novem­ber auf 4,6 Pro­zent im Berichts­mo­nat und bleibt somit auf dem nied­ri­gen Niveau der ver­gan­ge­nen Mona­te; im Dezem­ber des Vor­jah­res lag sie bei 4,5 Pro­zent.

Män­ner mehr betrof­fen als Frau­en

Oli­ver Schma­le (Foto: Arbeits­agen­tur)

Sai­son­be­dingt waren beson­ders Män­ner von dem Anstieg der Arbeits­lo­sig­keit betrof­fen. Mit 3793 Män­nern waren 158 bzw. 4,3 Pro­zent mehr arbeits­los gemel­det als im Novem­ber. Sie sind eher im ver­ar­bei­ten­den Gewer­be tätig und somit bei sin­ken­der Auf­trags­la­ge oder sai­so­na­len Schwan­kun­gen eher betrof­fen als Frau­en, bei denen die Arbeits­lo­sig­keit um 2 Per­so­nen bzw. 0,1 Pro­zent auf 2946 Betrof­fe­ne zurück­ging. Bei den Jün­ge­ren unter 25 Jah­ren gab es eben­falls eine Zunah­me der Arbeits­lo­sig­keit. Wie schon in den Vor­mo­na­ten ist hier zu erken­nen, dass sich die Zahl der gemel­de­ten geflüch­te­ten Men­schen in den Arbeits­markt­sta­tis­ti­ken nie­der­schlägt. Gegen­über Dezem­ber 2015 war ein Anstieg der Arbeits­lo­sig­keit bei die­sem Per­so­nen­kreis um 180 bzw. 31,3 Pro­zent zu ver­zeich­nen.

Auf­fal­lend mehr Stel­len als im Vor­jahr

Die Anzahl der gemel­de­ten Arbeits­stel­len zeig­te sich im Berichts­mo­nat über­ra­schend sta­bil. „Erfah­rungs­ge­mäß wer­den Arbeit­ge­ber mit Blick auf den bevor­ste­hen­den Win­ter zuneh­mend zurück­hal­ten­der, bis­lang trifft dies im Hoch­sauer­land­kreis erfreu­li­cher­wei­se nicht zu“, so Schma­le. Arbeit­ge­ber und Ver­wal­tun­gen mel­de­ten 604 Stel­len, 38 Stel­len bzw. 6,7 Pro­zent mehr als im Vor­mo­nat; gegen­über dem Vor­jahr waren es 172 Stel­len bzw. 39,8 Pro­zent mehr. Ins­ge­samt gab es im Bestand der Arbeits­agen­tur im HSK 2005 offe­ne Stel­len, 47 Stel­len oder 2,4 Pro­zent mehr als im Novem­ber und auf­fal­len­de 407 Stel­len oder 25,5 Pro­zent mehr als im Dezem­ber des Vor­jah­res.

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