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Kul­tur­ring star­tet Jahr 2020 mit Neu­jahrs­kon­zert

Sun­dern. Schon tra­di­tio­nell beginnt der Kul­tur­ring Sun­dern e.V. das neue Jahr mit einem Kon­zert im Sun­der­land-Hotel. In die­sem Jahr gestal­ten es Bene­dikt ter Braak (Kla­vier), Lau­ra Zei­ger (Sopran) und Ricar­do Mari­nel­lo (Tenor). „Von Lie­be, Leid und ande­ren Zustän­den…” lau­tet das etwas selbst­iro­nisch for­mu­lier­te Pro­gramm. Bekann­te und belieb­te Melo­di­en aus Oper, Ope­ret­te, Musi­cal und dem Bereich Volks­lie­der ver­spre­chen einen fröh­lich-beschwing­ten Ein­stieg ins Neue Jahr.

Kaf­fee­ta­fel inklu­si­ve

Auch schon tra­di­tio­nell beginnt das Kon­zert um 15 Uhr mit einer Kaf­fee­ta­fel, ehe ab ca. 15.30 Uhr die Musi­ker zur Tat schrei­ten. Die Kos­ten für Kaf­fee und Kuchen sind bereits im Ein­tritts­preis mit ein­ge­schlos­sen.

Tickets gutes Weih­nachts­ge­schenk

Wer noch ein Weih­nachts­ge­schenk für sich oder sei­ne Lie­ben sucht: der Vor­ver­kauf star­tet am 2. Dezem­ber. Kar­ten sind zum Preis von 13 Euro (Tages­kas­se: 15 €) beim Stadt­mar­ke­ting Sun­dern, Rat­haus­platz, zu erwer­ben. Da maxi­mal 100 Plät­ze zur Ver­fü­gung ste­hen, emp­fiehlt es sich ange­sichts der Erfah­run­gen der letz­ten Jah­re, sich früh­zei­tig um Kar­ten zu bemü­hen.

Bene­dikt ter Braak, Kla­vier

Bene­dikt ter Braak stammt aus Lang­scheid. (Foto: Ver­an­stal­ter)

Bene­dikt ter Braak (*1986 in Sun­dern-Lang­scheid) beein­druckt durch eine außer­ge­wöhn­li­che Band­brei­te in sei­nem musi­ka­li­schen Schaf­fen. Neben sei­nem Stu­di­um der Musik­päd­ago­gik an der Folk­wang Uni­ver­si­tät der Küns­te bei Prof. Till Engel stu­dier­te er zeit­gleich Kom­po­si­ti­on mit den Haupt­fä­chern Instru­men­tal­kom­po­si­ti­on (bei Prof. Gün­ter Stein­ke) und Pop-Kom­po­si­ti­on (bei Ste­fan Hüf­ner). Den anschlie­ßen­den Mas­ter­stu­di­en­gang “Pro­fes­sio­nal Per­for­mance” schloss er 2017 mit Best­no­te ab. Schon wäh­rend sei­nes Stu­di­ums errang Bene­dikt zahl­rei­che Wett­be­werbs­er­fol­ge im In- und Aus­land. Kon­zert­tä­tig­kei­ten u.a. in der Mer­ca­tor­hal­le Duis­burg, mehr­fach im Rah­men des Kla­vier­fes­ti­vals Rhein-Ruhr, des Ars-Lon­ga Musik­fes­ti­vals Moscow, der Donau­eschin­ger Musik­ta­ge oder der Lor­ne-Wat­son Hall in Kana­da präg­ten dabei sei­nen künst­le­ri­schen Wer­de­gang. Sei­ne kom­po­si­to­ri­schen Wer­ke wur­den bereits mit der Radio­phil­har­mo­nie Saar, sowie mit den Bochu­mer Sym­pho­ni­kern auf­ge­führt, auf dem NYCEMF Fes­ti­val New York und dem CMAA Mexi­co gespielt und im ORF über­tra­gen. 2017 bekam sein Orches­ter­werk “Katak­lysm” den Rota­ry Kom­po­si­ti­ons­preis der Stadt Ober­hau­sen. In der elek­tro­pop-Band GETIER spielt Bene­dikt Syn­the­si­zer, wäh­rend er mit der Med­ley-Band Chro­na­tic Quar­tett sein viel­sei­ti­ges Kön­nen im klas­si­schen und im popu­lä­ren Bereich zusam­men bringt. Mit dem Kla­vier­trio Ele­men­ti, der Sän­ge­rin Yvon­ne Prent­ki und der Flö­tis­tin Sarah Heemann spielt er zudem in ver­schie­de­nen Kam­mer­mu­sik­ensem­bles. Zur Zeit arbei­tet er dar­über hin­aus als Kom­po­nist an einem Thea­ter­bal­let beim Stadt­thea­ter Braun­schweig, das im Febru­ar nächs­ten Jah­res sei­ne Urauf­füh­rung erle­ben soll.

Lau­ra Zei­ger, Sopran

Lau­ra Zei­ger (Foto: Ver­an­stal­ter)

Die Sopra­nis­tin Lau­ra Zei­ger begann im Alter von neun Jah­ren ihre stimm­li­che Aus­bil­dung an der Musik­schu­le Bochum. 2013 nahm sie ihr Gesangs­päd­ago­gik­stu­di­um an der Robert Schu­mann Hoch­schu­le Düs­sel­dorf auf. Sie schloss ihr Bache­lor­stu­di­um erfolg­reich 2018 ab. Ihren künst­le­ri­schen Mas­ter im Fach Gesang stu­diert sie seit Okto­ber sel­bi­gen Jah­res an der Folk­wang Uni­ver­si­tät der Küns­te Essen. Ers­te Büh­nen­er­fah­run­gen sam­mel­te sie bereits in meh­re­ren öffent­li­chen Hoch­schul­pro­duk­tio­nen, u.a. in der „Fle­der­maus“ von J. Strauß und in G.F. Hän­dels „Alci­na“ , das Düs­sel­dor­fer Barock­or­ches­ter musi­zier­te. 2016 war sie in einer Pro­duk­ti­on von L. Bern­steins „Mass“ als Blues- Solis­tin in der Köl­ner Phil­har­mo­nie zu erle­ben. Es spiel­ten das Gür­ze­nich-Orches­ter Köln sowie das Matt Hers­ko­witz Trio New York. Im Jahr 2017 debü­tier­te Lau­ra Zei­ger in der Rol­le der Jen­ny aus F. Boiel­dieus „la dame blan­che“ unter ande­rem im Stadt­thea­ter Aschaf­fen­burg und im Thea­ter Rüs­sels­heim (Jun­ge Oper Rhein Main). Im Som­mer die­sen Jah­res stand sie als Papa­ge­na aus „Die Zau­ber­flö­te“ von W.A. Mozart bei den Schloss­fest­spie­len Ett­lin­gen auf der Büh­ne. Im Kon­zert­be­reich sang Lau­ra Zei­ger bei­spiels­wei­se die Sopran­par­tie im Weih­nachts­ora­to­ri­um von J. S. Bach. Neben der Tätig­keit als Sän­ge­rin und Dar­stel­le­rin ist sie auch als Gesangs­päd­ago­gin bei unter­schied­li­chen Chö­ren tätig. Lau­ra Zei­ger ist außer­dem Sti­pen­dia­tin von Live Music Now.

Ricar­do Mari­nel­lo, Tenor

Tenor Ricar­do Mari­nel­lo kommt mal wie­der nach Sun­dern. (Foto: Ver­an­stal­ter)

Ricar­do Mari­nel­lo sang sich 2007 mit “Time to Say Good­bye” in die Her­zen des Publi­kums und gewann die RTL-Show “Das Super­ta­lent”. Trotz ande­rer, viel­ver­spre­chen­der Ange­bo­te und dem gro­ßen Inter­es­se der Medi­en­öf­fen­lich­keit an sei­ner Per­son ent­schied er sich für ein klas­si­sches Gesangs­stu­di­um an der renom­mier­ten Robert-Schu­mann Musik­hoch­schu­le in Düs­sel­dorf . Mitt­ler­wei­le trat der Tenor mit hoch­ran­gi­gen Ensem­bles und Kol­le­gen wie der Sopra­nis­tin Anna Maria Kauf­mann, den Düs­sel­dor­fer Sym­pho­ni­kern und dem European Phil­har­mo­nic Orches­tra auf und stand  in der Ton­hal­le Düs­sel­dorf, dem Gas­teig in Mün­chen und der Ber­li­ner Phil­har­mo­nie auf der Büh­ne. Ricar­do gewann 2010 den 1. Preis beim Fes­ti­val del­la Can­zo­ne Ita­lia­no in New York, 2012 den Fritz-Atzl Work­shop-Preis und wur­de 2015 Preis­trä­ger des 1. Inter­na­tio­na­len Lied-Fes­ti­vals am Zürich­see.

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