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Kul­tur­camp lockt mit krea­ti­ven Work­shops in die Pro­me­na­de

Legales Sprayen ist beim Kulturcamp wieder möglich. (Foto: oe)

Lega­les Spray­en ist beim Kul­tur­camp wie­der mög­lich. (Foto: oe)

Arns­berg. Das Kul­tur­camp Arns­berg-Mesche­de bie­tet zum Ende der Feri­en etli­che inter­es­san­te Ange­bo­te für kurz­ent­schlos­se­ne Jugend­li­che – etwa Street-Dance, Street-Art, Poe­try und Foto-Aktio­nen. Vom 12. bis zum 14. August heißt es jeweils von 10 bis 18 Uhr „Büh­ne frei“ für die jun­ge Kul­tur. Neben den kos­ten­lo­sen Work­shops laden auch  zahl­rei­che offe­ne Ange­bo­te zum Aus­pro­bie­ren und Mit­ma­chen ein.

Fern­seh­be­kann­te For­ma­ti­on „Dan­cer­oom” live auf Fes­ti­val­büh­ne

Einer der Höhe­punk­te des dies­jäh­ri­gen Kul­tur­camps wird sicher­lich das Ange­bot von Dance-Chop, bekannt aus der lau­fen­den Staf­fel „Got to Dance“ auf Pro 7, sein. Nach­dem er mit der fern­seh­be­kann­ten For­ma­ti­on Dan­cer­oom am Sonn­tag, 10. August, live auf der Fes­ti­val­büh­ne zu sehen ist, geht es vom 12. bis zum 14. August um das akti­ve Erle­ben. Ali Cho­pan und sein Team bie­ten an allen drei Tagen Tanz­ein­hei­ten zum Mit­ma­chen an. Von Video­clip-Dan­cing über Hip-Hop bis hin zu Break­dance und Akro­ba­tik kann man sich aus­pro­bie­ren. Auch die­je­ni­gen, die an ande­ren Kur­sen teil­neh­men, haben die Mög­lich­keit, sich am spä­ten Nach­mit­tag beim „Mok­wa“ aus­zu­powern. Bei schlech­tem Wet­ter wird auf der gro­ßen Büh­ne im Sauer­land­thea­ter getanzt.

Graf­fi­ti total legal mit David Radon

Im Gegen­satz dazu liebt der in Dort­mund leben­de Graf­fi­ti-Artist David Radon den „Unter­grund“. Hier im Umkreis ist er bekannt für das von der Bür­ger­stif­tung Arns­berg geför­der­te Pro­jekt im Jahr 2011: Er brach­te die Unter­füh­rung am Bahn­hof Arns­berg-Neheim mit neu­en Far­ben zum Leben. Bis heu­te ist hier ein Schau­platz urba­ner Kunst zu sehen. Im Work­shop wird Radon die Grund­la­gen der urba­nen Kunst­form auf der Fest­wie­se erklä­ren, bevor es dann an eine ech­te Wand im öffent­li­chen Raum Arns­bergs geht– Graf­fi­ti total legal mit David Radon. Die­ser Work­shop fin­det bei Wind und Wet­ter statt, wich­tig ist nur die rich­ti­ge Klei­dung. Das Kul­tur­bü­ro weist dar­auf hin, dass die­ses Ange­bot zusätz­lich zu dem bereits schnell aus­ge­buch­ten Kurs des JBZ statt­fin­det.

Wer lie­ber foto­tech­nisch unter­wegs ist, wird mit Tos­ca Fah­le­feld die rich­ti­ge Ansprech­part­ne­rin fin­den. Die jun­ge Medi­en­ge­stal­te­rin in Bild und Ton ist bekannt für ihre krea­ti­ven Ide­en und freut sich auf ver­rück­te Bei­trä­ge der Teil­neh­me­rIn­nen. Soll­te das Wet­ter für die Arbeit im Frei­en nicht mit­spie­len, fin­det die Foto-Akti­on im Sauer­land­thea­ter statt.

Krea­ti­vi­tät jun­ger Autoren wird geför­dert

Auch jun­ge Autoren sol­len geför­dert wer­den: Wer sei­ner Krea­ti­vi­tät mit Wor­ten Aus­druck ver­lei­hen möch­te, kann Rat bei Cari­na Mid­del fin­den. Sie hat Neue­re deut­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ten, Deut­sche Sprach­wis­sen­schaft und Phi­lo­so­phie stu­diert. Damit weiß Mid­del also, was Wor­te bedeu­ten kön­nen. Nach dem Mot­to der frei­en Gedan­ken­werk­statt kön­nen Jugend­li­che ihre Gedan­ken strö­men las­sen und im pas­sen­den Umfeld an ihren Tex­ten arbei­ten. Einen Poe­try-Slam zu orga­ni­sie­ren, liegt in den Hän­den der Teil­neh­mer. Auch hier gilt: Bei schlech­tem Wet­ter ist das Sauer­land­thea­ter das zuhau­se der jun­gen Schrift­stel­ler.

Offe­ne Büh­ne steht jun­gen Bands zur Ver­fü­gung

Die Organisatoren des kulturcamps laden Kinder und Jugendliche ab zehn jahren zum Mitmachen ein. (Foto: oe)

Die Orga­ni­sa­to­ren des Kul­tur­camps laden Kin­der und Jugend­li­che ab zehn Jah­ren in die Pro­me­na­de zum Mit­ma­chen ein. (Foto: oe)

Zum Aus­klang des Camps hat das Kul­tur­bü­ro kurz­fris­tig auch die Mög­lich­keit einer offe­nen Büh­ne geschaf­fen. Am 10. August kön­nen jun­ge Bands ihr Kön­nen unter Beweis stel­len! Da es hier, den Ergeb­nis­sen der Jugend­um­fra­ge fol­gend, an Mög­lich­kei­ten man­gelt, ist dies viel­leicht der ers­te Schritt hin zu wei­te­ren Ange­bo­ten. Kon­kre­te Vor­schlä­ge lie­gen im Rah­men des Pro­jek­tes „Genera­ti­on Zukunft Arns­berg“ bereits vor.

Alle Ange­bo­te sind ent­gelt­frei

Für die offe­nen Ange­bo­te wird das Kul­tur­bü­ro die Infra­struk­tur bereit­stel­len. Ansons­ten heißt es „Jugend macht Kul­tur“. Geeig­net sind die Ange­bo­te für Jugend­li­che ab 10 Jah­re. Gebe­ten wird um Selbst­ver­pfle­gung und ange­mes­se­ne Klei­dung, da es gera­de im Street-Art-Work­shop auch mal bunt wird. Alle Ange­bo­te sind ent­gelt­frei; das Ein­ver­ständ­nis der Eltern wird vor­aus­ge­setzt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind auf Face­book zu fin­den, auf der Kunst­som­mer­sei­te ist dafür eine eige­ne Ver­an­stal­tung ange­legt: https://de-de.facebook.com/Kunstsommer Auf Wün­sche und Anre­gun­gen der Jugend wird ger­ne ein­ge­gan­gen! Um Anre­gun­gen und Nach­fra­gen wird gebe­ten. Ansprech­part­ne­rin ist Kirs­ten Min­kel, Kul­tur­bü­ro Arns­berg. Tel. 02931 893–118, e‑Mail: k.minkel@arnsberg.de.

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