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Kon­takt­ver­bot in der Öffent­lich­keit: Stadt Arns­berg kün­digt dazu mas­si­ve Kon­trol­len an

Arns­berg. Im Kampf gegen den Coro­na-Virus haben sich der Bund und die Län­der nun auf den Erlass eines bun­des­weit gel­ten­den Kon­takt­ver­bo­tes geei­nigt.

Bun­des­wei­tes Kon­takt­ver­bot in Arns­berg umge­setzt

Ziel der ver­ein­bar­ten und von allen Kom­mu­nen umzu­set­zen­den Maß­nah­men ist es, Kon­tak­te zwi­schen den Bür­gern dras­tisch ein­zu­schrän­ken und so die Aus­brei­tung des Virus wei­ter ein­zu­däm­men. Zu dem Ver­bot, das dem­nach auch in der Stadt Arns­berg ab heu­te um Mit­ter­nacht (Nacht vom 22. auf den 23. März) gilt, zäh­len unter ande­rem fol­gen­de Regeln:

Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dür­fen sich in der Öffent­lich­keit nur allei­ne oder mit einer wei­te­ren, nicht im Haus­halt leben­den Per­son, oder mit den Per­so­nen, die mit im Haus­halt leben, auf­hal­ten. Dar­über hin­aus muss in der Öffent­lich­keit ein Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern zu ande­ren Per­so­nen ein­ge­hal­ten wer­den. Wei­ter­hin mög­lich sind, so wird aus­drück­lich erwähnt, der Weg zur Arbeit, Not­be­treu­ung, Ein­käu­fen, Arzt­ter­mi­nen, Sit­zun­gen, wich­ti­gen Ter­mi­nen und Prü­fun­gen, Bewe­gung an der fri­schen Luft, Hil­fe­leis­tun­gen für ande­re und sons­ti­ge wich­ti­ge Tätig­kei­ten.

Min­dest­ab­stand von 1,5 Meter ver­pflich­tend

Strikt ver­bo­ten hin­ge­gen sind Grup­pen an (fei­ern­den) Men­schen, egal ob in der Öffent­lich­keit oder in pri­va­ten Räu­men. Gas­tro­no­mie­be­trie­be wer­den geschlos­sen, wei­ter­hin erlaubt bleibt aber hin­ge­gen die Lie­fe­rung und Abho­lung von Spei­sen für den Ver­zehr zuhau­se. Dienst­leis­tungs­be­trie­be wie Fri­seu­re, Mas­sa­ge­stu­di­os, Kos­me­tik­stu­di­os, Tat­too-Stu­di­os und ähn­li­ches wer­den geschlos­sen, da hier eine Ein­hal­tung des gefor­der­ten Abstan­des zum Kun­den nicht mög­lich ist. Wei­ter­hin ange­bo­ten wer­den dür­fen „medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lun­gen“. Die getrof­fe­nen Maß­nah­men gel­ten für min­des­tens zwei Wochen.

Maß­nah­men gel­ten bis min­des­tens 5. April

Die Stadt Arns­berg wird zur Kon­trol­le der Ein­hal­tung der ver­schie­de­nen Ver­bo­te das erfor­der­li­che Per­so­nal deut­lich auf­sto­cken. „Wir wer­den so viel Per­so­nal, ver­teilt auf Früh- und Spät­schich­ten, ein­set­zen, dass eine umfas­sen­de Kon­trol­le der Rege­lun­gen über den gesam­ten Tages­ver­lauf hin­weg im gan­zen Stadt­ge­biet mög­lich ist“, erläu­tert der Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner die Umset­zung vor Ort. „Wich­tig ist uns, inten­siv zu über­prü­fen, dass die Maß­nah­men flä­chen­de­ckend ein­ge­hal­ten wer­den“, ergänzt Bitt­ner.

Umfas­sen­de Kon­trol­len ange­kün­digt

„Nur so kön­nen wir der Aus­brei­tung des Virus auch bei uns im Stadt­ge­biet Herr wer­den, und umso zügi­ger uns das gelingt, des­to schnel­ler kön­nen wir alle die aktu­el­le bedrü­cken­de Situa­ti­on wie­der hin­ter uns las­sen. Ich bin froh dar­über, dass sich Bund und Län­der auf die Umset­zung so umfas­sen­der Maß­nah­men geei­nigt haben, die hof­fent­lich star­ke Wir­kung im Kampf gegen den Coro­na-Virus erzie­len und zudem allen Betei­lig­ten Pla­nungs­si­cher­heit und die erfor­der­li­che Klar­heit zur Rechts­la­ge bie­ten“, sagt der Bür­ger­meis­ter der Stadt Arns­berg.

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