Kommen 2018 schottische Hochlandrinder in Hachener Auen?

Auf den rena­tu­rier­ten Flä­chen an Röhr und Sor­pe süd­lich von Hach­en soll eine exten­si­ve Bewei­dung und die dafür erfor­der­li­che Ein­zäu­nung beschlos­sen wer­den. (Foto: Klaus Plümper)

Hach­en. Im Sep­tem­ber 2016 wur­de bei der Ein­woh­ner­ver­samm­lung mit Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del aus­führ­lich und umfas­send über den rena­tu­rier­ten Bereich „Lan­ge Erlen“ und deren exten­si­ven Bewei­dung dis­ku­tiert. Mit gro­ßer Mehr­heit wur­de das von Die­ter Leser vom Umwelt­amt vor­ge­stell­te Kon­zept zur Kennt­nis genom­men und aus­drück­lich befür­wor­tet. Nun soll am 13. Juli 2017 ein wei­te­rer Eck­punkt zur Rea­li­sie­rung des Vor­ha­bens im Fach­aus­schuss Stadt­ent­wick­lung, Umwelt und Infra­struk­tur (SUI)gesetzt werden.

Beschlussvorschlag für SUI

Rena­tu­rie­rung bei Hach­en. (Foto: Klaus Plümper)

Laut Beschluss­vor­la­ge geht es dar­um, dass im Rah­men der natur­na­hen Ent­wick­lung und exten­si­ven Bewei­dung im Bereich „Lan­ge Erlen“ die Ganz­jah­res­be­wei­dung und die Errich­tung des dann erfor­der­li­chen Wei­de­zauns beschlos­sen wird. Der Beschluss soll vor­be­halt­lich der Bewil­li­gung von För­der­mit­tel und der Ein­stel­lung im Haus­halt 2018 gefasst werden.

Beweidung nur mit Weidezaun

Die vor­ge­se­he­ne natur­na­he Ent­wick­lung im Mün­dungs­be­reich der Sor­pe in die Röhr umfasst etwa 20 Hekt­ar. Die Errich­tung des Wei­de­zauns ist hier­bei ein wesent­li­cher Bestand­teil des Bewirt­schaf­tungs­kon­zep­tes „Lan­ge Erlen“. Die Bewei­dung der Auen­wie­sen mit Hoch­land­rin­dern soll durch einen pri­va­ten Betrei­ber über ein „Ganz­jah­res­wei­de­pro­jekt“ erfol­gen. Ohne die im Gesamt­kon­zept ent­hal­te­ne exten­si­ve Bewei­dung – z. B. durch schot­ti­sche Hoch­land­rin­der –  könn­te eine Ver­bu­schung und Ver­wil­de­rung des Gelän­des nur durch einen hohen Auf­wand auf­ge­hal­ten werden.

Freizeitnutzer wollen Weg und Wasserzugang

Vie­le Wan­de­rer, Rad­fah­rer und Spa­zier­gän­ger äußern ihre Mei­nung dahin­ge­hend, dass es wich­tig ist, dass der vor­han­de­ne Wirt­schafts­weg unein­ge­schränkt für sie nutz­bar blei­ben muss und das in Teil­be­rei­chen des Gelän­des, der Zugang zum Was­ser für Men­schen auf Dau­er ermög­licht wird.

Klaus Plüm­per

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