Hüsten. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zeit für Gesundheit“ lädt das Klinikum Arnsberg am Dienstag, 23. August um 18 Uhr alle Interessierten zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung zum Thema „Wenn die Regelblutung unerträglich werden – schonende Therapiealternativen“ in das Karolinen-Hospital ein.
Jede vierte Frau betroffen
Bis zu 25 Prozent der Frauen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr leiden an Menstruationsstörungen. Die Blutungen können zu stark sein („Hypermenorrhoe“), zu lange anhalten, („Menorrhaghie“), unregelmäßig („Metrorrhaghie“) oder zu häufig („Polymenorrhoe“) und/oder sehr schmerzhaft („Dysmenorrhoe“) auftreten. Viele Frauen betrachten die Menstruationsstörung als extreme Einschränkung ihrer Lebensqualität. Ihre sexuelle Aktivität wird eingeschränkt, ihr soziales und berufliches Leben wird stark von der Periode beeinflusst. Da der Blutverlust sehr hoch ist, kann es zu einem Eisenmangel, zu Kreislauf-Problemen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit bis hin zur Bettlägerigkeit kommen. Nicht wenige Frauen klagen zudem über begleitende Kopfschmerzen. Wird die Menorrhagie nicht behandelt, können sogar Depressionen auftreten.
Chefarzt beantwortet Fragen
Dr. Norbert Peters, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Arnsberg, informiert über das Krankheitsbild und stellt konventionelle sowie neuere und sanftere Behandlungsalternativen vor. Unter anderem wird hierbei auf das minimal invasive sogenannte Goldnetzverfahren eingegangen. Bei dieser schonenden Prozedur die Gebärmutterschleimhaut kontrolliert verödet. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und die Patientinnen können häufig bereits am selben Tag nach Hause gehen. Dr. Peters stehen im Anschluss für Fragen zur Verfügung.
- Termin: Dienstag, 23. August 2016, 18 bis ca. 20 Uhr, Karolinen-Hospital, Stolte Ley 5, 59759 Arnsberg-Hüsten, Tagungsraum 1. UG
- Weitere Infos unter www.klinikum-arnsberg.de/termine
