Klinikum informiert: „Blasen- oder Darmschwäche! Was tun?“

Hüs­ten. In Deutsch­land leben etwa neun Mil­lio­nen Men­schen, die an Bla­sen- oder Darm­schwä­che lei­den. Die Inkon­ti­nenz gehört damit zu den häu­figs­ten Erkran­kun­gen der moder­nen Gesell­schaft. In der öffent­li­chen Dis­kus­si­on ist das The­ma jedoch kaum prä­sent, denn noch immer haf­tet der Inkon­ti­nenz ein schwer zu durch­bre­chen­des Tabu an – wer spricht schon ger­ne öffent­lich über Schwie­rig­kei­ten beim Toi­let­ten­gang oder gibt zu, dass ihm hin und wie­der ein „Unfall“ pas­siert? Im Rah­men der „World Con­ti­nence Week“ set­zen sich die Ärz­te des Kli­ni­kums Arns­berg mit Fach­vor­trä­gen und umfas­sen­der Infor­ma­ti­on für die Auf­klä­rung ein.

Keine „Alte-Leute-Krankheit“

Denn, was vie­len nicht bewusst ist: Inkon­ti­nenz ist kei­ne „Alte-Leu­te-Krank­heit“. Mit dem Alter steigt zwar die Wahr­schein­lich­keit einer Erkran­kung, aber es kann jeden tref­fen – jun­ge Frau­en, beson­ders nach einer Geburt, eben­so wie Män­ner und Kin­der. Doch Inkon­ti­nenz ist heut­zu­ta­ge auf­grund ver­schie­de­ner The­ra­pie­mög­lich­kei­ten sehr gut behan­del­bar und in vie­len Fäl­len sogar heil­bar. Aber auch mit einer Inkon­ti­nenz ist die Teil­ha­be am sozia­len Leben mög­lich. Betrof­fe­ne müs­sen dazu jedoch wis­sen, an wen sie sich wen­den kön­nen und wel­che Per­spek­ti­ven sie haben. Das Vor­trags­pro­gramm am Info­abend umfasst:

Die Refe­ren­ten ste­hen im Anschluss für Fra­gen zur Ver­fü­gung. Der Ein­tritt ist frei.

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