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Klinikum Hochsauerland für klinikweites Diabetes-Engagement ausgezeichnet

Dia­be­tes­be­ra­te­rin Susan­ne Oest, Chef­arzt Dr. med. Ste­fan Probst, Ober­ärz­tin Car­men Alu­pu­lui, Fach­ärz­tin für Inne­re Medi­zin und Dia­be­te­sas­sis­ten­tin Kat­rin Fran­ke freu­en sich über die erneu­te Aus­zeich­nung der Deut­schen Dia­be­tes Gesell­schaft (DDG). (Foto: Kli­ni­kum
Hoch­sauer­land)

Arns­berg. Dia­be­tes mel­li­tus gilt nach wie vor als Volks­krank­heit Nr. 1 in Deutsch­land. Mehr als sechs Mil­lio­nen Men­schen im Land sind betrof­fen. Fol­gen der Erkran­kung sind bei fal­scher oder nicht erfolg­ter Ver­sor­gung lang­fris­ti­ge Schä­di­gun­gen des Orga­nis­mus. Die Deut­sche Dia­be­tes Gesell­schaft (DDG) hat jüngst das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land für sein kli­nik­wei­tes Dia­be­tes-Enga­ge­ment am Stand­ort Mari­en­hos­pi­tal mit dem Qua­li­täts-Sie­gel „Zer­ti­fi­zier­te Kli­nik für Dia­be­tes­pa­ti­en­ten geeig­net DDG“ aus­ge­zeich­net. Damit wird eine fächer­über­grei­fen­de Dia­be­tes-Kom­pe­tenz beschei­nigt, von der die Pati­en­ten auf allen Sta­tio­nen profitieren.

Diabetes oft Begleiterkrankung

Men­schen mit Dia­be­tes müs­sen zuwei­len wegen ande­rer Beschwer­den ins Kran­ken­haus, bei­spiels­wei­se für eine Ope­ra­ti­on am Knie. Daher haben Ärz­te und Pfle­ger in Kli­ni­ken sehr oft mit Pati­en­ten zu tun, die zusätz­lich zu ihrer aktu­el­len Erkran­kung noch einen Dia­be­tes mel­li­tus haben. „Pati­en­ten soll­ten dar­auf ach­ten, dass das Per­so­nal in der Kli­nik sich auch mit Dia­be­tes sehr gut aus­kennt“, sagt DDG-Prä­si­dent Prof. Dr. Andre­as Neu. Dafür hat die DDG das Zer­ti­fi­kat „Kli­nik für Dia­be­tes­pa­ti­en­ten geeig­net DDG“ ent­wi­ckelt, wel­ches nun das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land – Mari­en­hos­pi­tal erhal­ten hat: „Das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land – Mari­en­hos­pi­tal stellt eine fächer­über­grei­fen­de Dia­be­tes-Kom­pe­tenz sicher, von der die Pati­en­ten auf allen Sta­tio­nen pro­fi­tie­ren.“, sagt Neu.

Fächerübergreifende Diabetes-Kompetenz

Medi­zi­ner und Pfle­ge­per­so­nal am Stand­ort Mari­en­hos­pi­tal haben umfang­rei­che Maß­nah­men nach­ge­wie­sen, um die stren­gen Kri­te­ri­en der DDG zu erfül­len. Hier­zu zäh­len unter ande­rem spe­zi­el­le Schu­lun­gen für das Pfle­ge­per­so­nal, das Vor­han­den­sein qua­li­fi­zier­ter, dia­be­teser­fah­re­ner Ärz­te, die für die Pati­en­ten auf allen Sta­tio­nen die opti­ma­le Behand­lung der Vor­er­kran­kung Dia­be­tes mel­li­tus fest­le­gen und durch schrift­li­che Anlei­tun­gen, z. B. Not­fall­plä­nen bei Unter- oder Über­zu­cke­run­gen, ihre Kol­le­gen fach­über­grei­fend unterstützen.

Auf jeder Sta­ti­on des Hau­ses sind dabei min­des­tens zwei Pfle­ge­kräf­te spe­zi­ell für die opti­ma­le Betreu­ung von Dia­be­tes­pa­ti­en­ten geschult und unter­stüt­zen das fach­lich qua­li­fi­zier­te Team aus Ärz­ten und Dia­be­tes­be­ra­te­rin­nen bei der opti­ma­len Betreu­ung der Dia­be­tes­pa­ti­en­ten. Auch bei Ope­ra­tio­nen und Nar­ko­sen wird die Dia­be­tes-Erkran­kung mit­be­rück­sich­tigt. Ange­sichts der gro­ßen Zahl von Men­schen mit Dia­be­tes ist auch ihre Zahl bei der Ver­sor­gung in Kli­ni­ken gestie­gen und bedarf einer beson­de­ren Beach­tung. „So kön­nen vie­le Kom­pli­ka­tio­nen für Pati­en­ten mit Dia­be­tes im Vor­hin­ein ver­mie­den wer­den“, erklärt Dr. med. Ste­fan Probst, Dia­be­to­lo­ge und Chef­arzt der Kli­nik für Inne­re Medi­zin, Schwer­punkt Dia­be­to­lo­gie, Rheu­ma­to­lo­gie & Endo­kri­no­lo­gie am Stand­ort Marienhospital.

Patienten auf allen Stationen profitieren

Der Vor­teil für die Patient*innen liegt auf der Hand: Durch die inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit wird die best­mög­li­che Ver­sor­gung bei Dia­be­tes gewähr­leis­tet. Schon bei der Auf­nah­me in das Kli­ni­kum wer­den stan­dard­mä­ßig die Blut­zu­cker­wer­te über das Labor abge­klärt. Von den zusätz­li­chen Maß­nah­men pro­fi­tie­ren auch Pati­en­ten, deren Dia­be­tes-Erkran­kung zuvor nicht ent­deckt wur­de. Die Berück­sich­ti­gung des Dia­be­tes über den gesam­ten Kli­nik­auf­ent­halt hin­weg, ist wich­tig für einen erfolg­rei­chen The­ra­pie­ver­lauf und sichert so unmit­tel­bar den Behandlungserfolg.

Bestätigung des Engagements

„Wir freu­en uns über das Zer­ti­fi­kat der DDG als Bestä­ti­gung unse­res Enga­ge­ments für eine fach­lich opti­ma­le Behand­lung“, so Chef­arzt Dr. med. Ste­fan Probst. Zudem ist es auch für ein­wei­sen­de Ärz­te eine wich­ti­ge Ent­schei­dungs­hil­fe, eine auf Dia­be­tes pas­send abge­stimmt sta­tio­nä­re Behand­lung für ihre Pati­en­ten zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Kli­ni­kum Hochsauerland)

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