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Kli­ma­ge­rech­te Stadt­ent­wick­lung In Alt­stadt und Eich­holz­vier­tel

Arns­berg. Drei Pla­nungs­bü­ros ent­wi­ckeln im Auf­trag der Stadt Arns­berg ein ener­ge­ti­sches Quar­tiers­kon­zept für den his­to­ri­schen Kern von AltArns­berg. Um ein pass­ge­nau­es Kon­zept zur ener­ge­ti­schen Gebäu­de­mo­der­ni­sie­rung zu erstel­len, wer­den der­zeit die Bewoh­ner befragt.

Nach­hal­tig und zukunfts­fä­hig

Alt­stadt und Eich­holz­vier­tel: hier sol­len ener­ge­ti­sche Erneue­run­gen ermög­licht wer­den, ohne die his­to­ri­sche Bau­sub­stanz zu opfern. (Foto: Stadt Arns­berg)

Die Arns­ber­ger Alt­stadt ist mit ihrer sicht­ba­ren Geschich­te und den zahl­rei­chen gut erhal­te­nen denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­den ein wich­ti­ger und erhal­tens­wer­ter Teil der Gesamt­stadt. Gleich­zei­tig belas­ten jedoch immer höhe­re Ener­gie­prei­se und ste­tig stei­gen­de CO²-Emis­sio­nen den Geld­beu­tel und das Kli­ma und damit auch die Lebens­qua­li­tät der Gebäu­de­ei­gen­tü­mer und Mie­ter. Daher hat die Stadt Arns­berg die Büros Jung Stadt­kon­zep­te, Inno­va­ti­on City Manage­ment und Ger­tec GmbH Inge­nieur­ge­sell­schaft mit der Erstel­lung eines Inte­grier­ten Ener­ge­ti­schen Quar­tiers­kon­zepts für die Alt­stadt von Arns­berg beauf­tragt. Stadt­spre­che­rin Ste­fa­nie Schnura: „Hin­ter die­sem sper­ri­gen Begriff ver­birgt sich ein gro­ßer Mehr­wert für die Bewoh­ner: Auf Basis der im Kon­zept erar­bei­te­ten Ana­ly­sen und Maß­nah­men soll die Alt­stadt zu einem attrak­ti­ven, nach­hal­ti­gen und zukunfts­fä­hi­gen Wohn-, Lebens- und Arbeits­raum ent­wi­ckelt wer­den.”

Spe­zi­el­les Bera­tungs­an­ge­bot

Das Inte­grier­te Ener­ge­ti­sche Quar­tiers­kon­zept ergänzt die bis­he­ri­gen Pla­nun­gen der Stadt­ver­wal­tung Arns­berg, um die Stadt und beson­ders die Alt­stadt auch wei­ter­hin zukunfts­fä­hig zu gestal­ten. Schließ­lich sol­len von den Erfah­run­gen aus dem his­to­ri­schen Stadt­kern spä­ter auch alle Arns­ber­ger pro­fi­tie­ren, in dem die dort gewon­ne­nen Erkennt­nis­se auf das gesam­te Stadt­ge­biet über­tra­gen wer­den. Eine wich­ti­ge Rol­le spielt dabei die ener­ge­ti­sche Moder­ni­sie­rung des Gebäu­de­be­stands – ohne dabei das his­to­ri­sche und iden­ti­täts­stif­ten­de Stadt­bild zu ver­än­dern. So soll gemein­sam mit den Stadt­wer­ken Arns­berg und in Zusam­men­ar­beit mit wei­te­ren Akteu­ren die Grund­la­ge für ein spe­zi­el­les Bera­tungs­an­ge­bot für Gebäu­de­ei­gen­tü­mer und Mie­ter ent­wi­ckelt wer­den. Die­ses soll die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner bei der Umset­zung von ener­ge­ti­schen und alters­ge­rech­ten Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men sowie bei dem Ener­gie­spa­ren unter­stüt­zen und auch Hil­fe­stel­lun­gen durch den teils schwer durch­schau­ba­ren „För­der­mit­teldschun­gel“ bie­ten.

Bewoh­ner wer­den befragt

Um das Kon­zept so pass­ge­nau wie mög­lich zu ent­wi­ckeln, wur­de in Abstim­mung mit der Stadt­ver­wal­tung eine Bewoh­ner­be­fra­gung gestar­tet. Alle Bewoh­ner der Alt­stadt, zu der auch das Eich­holz­vier­tel zählt, kön­nen sich über die Inter­net­sei­te www.quartiersbefragung.de/alt-arnsberg aktiv an der Kon­zep­ter­stel­lung betei­li­gen. Bewoh­ner, die kei­ne Mög­lich­keit haben den Fra­ge­bo­gen im Inter­net aus­zu­fül­len, kön­nen die­sen mit einem Anruf direkt bei den Ansprech­part­nern der Inno­va­ti­on City Manage­ment GmbH kos­ten­los anfor­dern und erhal­ten ihn pos­ta­lisch.

Die Bewoh­ner des Gebie­tes spie­len eine beson­de­re Rol­le: Sie ken­nen ihr Umfeld am bes­ten und kön­nen auf­zei­gen, wo gehan­delt wer­den soll. Dar­über hin­aus ist es wich­tig, sowohl von Gebäu­de­ei­gen­tü­mern als auch von Mie­tern zu erfah­ren, wie sie bei der ener­ge­ti­schen Moder­ni­sie­rung ihrer Häu­ser bzw. bei dem Strom­spa­ren unter­stützt wer­den kön­nen.

Nur weni­ge Minu­ten

Die Kar­te zeigt das Pro­jekt­ge­biet.

In der Befra­gung wer­den neben all­ge­mei­nen Infor­ma­tio­nen zu dem Befrag­ten auch Daten zu den bewohn­ten Gebäu­den und dem Stadt­teil erho­ben sowie spe­zi­el­le Fra­gen für Gebäu­de­ei­gen­tü­mer und Mie­ter gestellt. Die erho­be­nen Daten wer­den anonym behan­delt. Eine Abfra­ge des Namens oder der Haus­num­mer erfolgt nicht. Ledig­lich die Nen­nung der Stra­ße ist not­wen­dig, um fest­zu­stel­len, ob der Teil­neh­mer auch im Pro­jekt­ge­biet wohnt. Um wel­ches Gebiet es genau geht, sehen die Bür­ger auf einer ent­spre­chen­den Kar­te, die neben der Befra­gung abge­bil­det ist. Die Teil­nah­me selbst dau­ert nur weni­ge Minu­ten.

Die Stadt Arns­berg wür­de sich freu­en, wenn mög­lichst vie­le Ein­woh­ner der Alt­stadt und des Eich­holz­vier­tels unter fol­gen­dem Link an der Befra­gung teil­neh­men: www.quartiersbefragung.de/alt-arnsberg

Bewoh­ner, die kei­ne Mög­lich­keit dazu haben, den Fra­ge­bo­gen im Inter­net aus­zu­fül­len, kön­nen sich direkt an Sebas­ti­an Bittrich von der Inno­va­ti­on City Manage­ment GmbH, E-Mail sebastian.bittrich@icruhr.de, Tele­fon 02041 705047 wen­den und erhal­ten den Fra­ge­bo­gen per Post.

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