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„Klein-Jeru­sa­lem” zwi­schen Bewah­ren und Ver­än­dern

„Klein Jeru­sa­lem“ Luft­bild­auf­nah­me Stadt Arns­berg, Febru­ar 2019. (Foto: Stadt Arns­berg)

Arns­berg. Die Arns­ber­ger Stadt­pla­ner las­sen der­zeit in einem Modell­pro­jekt des Bun­des­bau­mi­nis­te­ri­ums beson­ders erhal­tens­wer­te Bau­sub­stanz unter­halb der Denk­mal­schwel­le erfas­sen. Ein Sied­lungs­be­reich, der sich in der Erfas­sungs­pha­se als „beson­ders erhal­tens­wer­te Bau­sub­stanz“ her­aus­kris­tal­li­siert hat, ist die in den 1960-er Jah­re gebau­te Sied­lung an der Bör­de­stra­ße mit dem lie­be­vol­len Spitz­na­men „Klein-Jeru­sa­lem“, den die Arns­ber­ger der Sied­lung in der Ver­gan­gen­heit gege­ben haben. „Es geht in Zukunft dar­um, die Sied­lung in ihrem bau­li­chen und städ­te­bau­li­chen Aus­druck zu erhal­ten und sie gleich­zei­tig mit den und für die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner wei­ter­zu­ent­wi­ckeln”, so Stadt­spre­che­rin Ste­pha­nie Schnura.

Rund­gang und Dis­kus­si­on mit den Pla­nern

Die Stadt Arns­berg hat sich dazu ent­schie­den, im Rah­men des For­schungs­pro­jek­tes – und dar­über hin­aus – einen par­ti­zi­pa­ti­ven Ansatz zu erpro­ben. Die Stadt­pla­ner möch­ten mit den Bewoh­nern ins Gespräch kom­men und laden alle Inter­es­sier­ten ein, sich am Diens­tag, 9. April, ab 17 Uhr für einen Rund­gang mit Erläu­te­run­gen am Kreu­zungs­be­reich Bör­de­stra­ße 31/ 33 zu tref­fen. Hier­nach geht es gemein­sam zum Bür­ger­zen­trum Bahn­hof Arns­berg, um dort zu dis­ku­tie­ren. Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich. Die Pla­ner wol­len im Gespräch erfah­ren:

  • Was schät­zen die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner an ihrer Sied­lung, was wol­len sie bewah­ren und was wür­den sie ger­ne ändern?

Auch das Pro­jekt­team der Stadt aus Unte­rer Denk­mal­be­hör­de und Stadt­pla­nung und das Büro Strauß|Fischer|historische Bau­wer­ke GbR haben sich Gedan­ken über die Sied­lung gemacht. Die­se Punk­te wol­len sie zur Dis­kus­si­on stel­len.

  • Was schät­zen die Fach­leu­te an der Sied­lung, was soll­te gege­be­nen­falls bewahrt und was geän­dert wer­den?
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