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Kin­der­gar­ten Bie­ber­burg – Außen­ge­län­de soll erhal­ten bleiben

Das Gebäu­de des Holze­ner Kin­der­gar­tens „Bie­ber­burg“ muss neu gebaut wer­den. Dem Vor­schlag, das Außen­ge­län­de zu tei­len, wider­spricht Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN (Foto: Dilek Stadtler)

Arns­berg. In Hol­zen muss das Gebäu­de des Kin­der­gar­tens „Bie­ber­burg“ neu gebaut wer­den. Die­se Plä­ne begrü­ßen Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN und die CDU Arns­berg sehr. Aller­dings beinhal­tet der Vor­schlag der Ver­wal­tung eine Redu­zie­rung des Kita-Außen­be­reichs. Kon­kret heißt es „Daher soll in Hol­zen das bestehen­de Kita-Gelän­de geteilt wer­den. Auf einem Teil soll dann eine neue Kita errich­tet wer­den. Der Teil mit dem bestehen­den Kita-Gebäu­de soll danach einer neu­en Ver­wen­dung zuge­führt wer­den.“ Die­sem Vor­schlag wol­len die Grü­nen gemein­sam mit der CDU wider­spre­chen, und haben daher bean­tragt, von einer Tei­lung des Außen­ge­län­des abzusehen.

Wert­voll für die Kin­der und zusätz­lich Lern­ort für „Bil­dung für nach­hal­ti­ge Entwicklung“

Vere­na Ver­spohl, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN, erläu­tert: „Das Gelän­de ist so ein tol­les Ange­bot für Kin­der und auch dafür aus­ge­zeich­net. Beim Neu­bau darf unse­rer Mei­nung nach die Flä­che nicht zusätz­lich ver­rin­gert wer­den, der Außen­be­reich lädt zum Spie­len, Toben, Natur ent­de­cken und zur Ruhe kom­men ein. Wir wol­len das für unse­re Kin­der erhal­ten.“ Dazu kommt, dass der öko­lo­gisch wert­vol­le Bereich auch ein Lern­ort für „Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung“ (BNE) ist – eine nach­hal­ti­ge Kom­mu­ne braucht einen kla­ren Kom­pass in Sachen Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung und kei­ne Rück­schrit­te, so eine wei­te­re Begrün­dung für den Antrag.

Geplan­te Kin­der­gar­ten-Erwei­te­rung wider­spricht der Redu­zie­rung des Außenareals

Bezüg­lich der Tat­sa­che, dass eine Ver­la­ge­rung des Gebäu­de­kom­ple­xes in den unte­ren Gelän­de­be­reich eine schnel­le­re Umset­zung bei par­al­le­lem Kita­be­trieb ermög­li­chen wür­de, for­mu­lie­ren Theo Nagel, Vor­sit­zen­der des Bezirks­aus­schuss (CDU) und And­re Dei­mel (Bünd­nis 90/ DIE GRÜ­NEN) fol­gen­des: „Wir hal­ten die­ses Are­al aber für enorm wich­tig. Es spen­det Schat­ten im Som­mer, hier müs­sen wir zuneh­mend mit hei­ßen Pha­sen rech­nen. Es bie­tet außer­dem einen zusätz­li­chen Lern­ort durch die vie­len unter­schied­li­chen Bäu­me und Büsche. Zum ande­ren wür­de hier ein bar­rie­re­frei­er Zugang zum Gebäu­de nicht leicht zu ermög­li­chen sein, da das Gelän­de stark abfällt und für Kin­der im Roll­stuhl oder mit moto­ri­schen Schwie­rig­kei­ten ein Hin­der­nis ent­ste­hen wür­de. Außer­dem soll die neue Kita um eine Grup­pe erwei­tert wer­den und zukünf­tig auch Betreu­ung für die Alters­grup­pe U2 anbie­ten. Damit wird der Gebäu­de­kom­plex an sich schon grö­ßer wer­den, als er es heu­te ist. Zusätz­lich jetzt auch noch auf Außen­flä­che zu ver­zich­ten, weil sie schlicht für den Kin­der­gar­ten auf­ge­ge­ben wer­den soll, sehen wir als Wider­spruch an.“

Abschlie­ßend beto­nen die Frak­tio­nen, dass das gesam­te Gelän­de von sei­ner Viel­falt lebt und so auch aus­ge­zeich­net ist, und dass eine Auf­ga­be ein­zel­ner Area­le den Stand­ort schwä­chen würde.

 

 

(Quel­le: Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN Arns­berg und CDU Arnsberg)

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