Katastrophaler Zustand des Arnsberger Stadtwalds

Nur weni­ge hun­dert Meter durch dich­ten Wald hin­ter dem Fried­hof Rum­be­cker Holz trat die Grup­pe auf eine gro­ße lee­re Flä­che, auf der noch vor kur­zer Zeit Fich­ten gestan­den hat­ten. In kür­zes­ter Zeit wur­den sie durch Bor­ken­kä­fer ver­nich­tet. So wie dort, berich­te­te die Förs­te­rin, sehe es an vie­len Stel­len aus. Die kata­stro­pha­len Schä­den des Sturms Kyrill waren sei­ner­zeit ein vor allem regio­na­les Ereig­nis, wäh­rend die Situa­ti­on jetzt fast alle Fich­ten­wäl­der betrifft.

„Zeit der Fichte endgültig zu Ende“

Trom­pe­ter zeig­te ein­drucks­voll die ent­stan­de­nen Schä­den und Pro­ble­me auf und hat die zahl­rei­chen Fra­gen der Anwe­sen­den beant­wor­tet. Dabei sei klar gewor­den, dass die Zeit der Fich­te end­gül­tig zu Ende sei und die Auf­fors­tung mit weni­ger kli­ma­an­fäl­li­gen Bäu­men erfol­gen müs­se. Über die Stra­te­gie dahin kam es zu einem inten­si­ven Aus­tausch. Eben weil die Wie­der­auf­fors­tung und der kli­ma­an­ge­pass­te Umbau des Wal­des alle ange­he, sei­en die Ideen der Ver­wal­tung für einen Akti­ons­tag im Früh­jahr 2020 sehr begrüßt wor­den. Dabei sol­len Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Par­tei­en und Ver­ei­ne ein Zei­chen set­zen und neue Bäu­me pflanzen.

 

Beitrag teilen