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Juli­an Roters holt „Alte Fah­ne” erneut nach Ober­sun­dern

Die Offi­zie­re der 1. Kom­pa­nie zusam­men mit dem neu­en Trä­ger der „Alten
Fah­ne”: von links Kom­pa­nie­ad­ju­tant Jan Dege­ner, Kom­pa­nie­chef Wolf­gang Blo­me, Fah­nen­trä­ger Juli­an Roters und zwei­ter Kom­pa­nie­of­fi­zier Her­bert Wäl­ter. (Foto: Schüt­zen)

Sun­dern. Das Sun­derner Schüt­zen­fest von Anfang Juli liegt bereits eini­ge Wochen zurück. Tra­di­tio­nell rufen sich die Akti­ven der Bru­der­schaft zusam­men mit den Ehren­vor­stands­mit­glie­dern und ihren Frau­en das Fest bei der Schüt­zen­fest­ab­rech­nung noch ein­mal in Erin­ne­rung. An die­sem Abend wird aus dem Krei­se der Vor­stands­mit­glie­der des zwei­ten Jahr­gan­ges auch der Trä­ger der „Alten Fah­ne” für das kom­men­de Jahr gewählt.

Dank an Ehren­oberst und aktu­el­len König

Königs­paar in Sun­dern: Lud­ger und Petra Simon. (Foto: Blick­punkt)

Der 1. Bru­der­meis­ter und Oberst Marc Pup­pe gab den Teil­neh­mern einen kur­zen Rück­blick auf die Zeit seit der Gene­ral­ver­samm­lung vom März die­sen Jah­res, als er die Nach­fol­ge vom jet­zi­gen Ehren­oberst und amtie­ren­den Schüt­zen­kö­nig Lud­ger Simon antrat. Er bedank­te sich noch ein­mal bei Lud­ger Simon und sei­ner Frau Petra, wel­che den Schüt­zen­fest­mon­tag geret­tet hat­ten, und unter­strich dies mit den Wor­ten: „Was ist schon ein Schüt­zen­fest ohne König?”. Marc Pup­pe for­der­te zu gemein­sa­men Anstren­gun­gen auf, um im kom­men­den Jahr nicht wie­der eine ähn­li­che Situa­ti­on unter der Vogel­stan­ge erle­ben zu müs­sen.

Ren­dant geht in sein letz­tes Jahr

Ren­dant Axel Gro­te zeig­te sich mit dem Ver­lauf und wirt­schaft­li­chen Ergeb­nis
des Schüt­zen­fes­tes 2019 zufrie­den. Letzt­ma­lig ver­kün­de­te er mit leich­tem
Weh­mut die Zah­len eines Fes­tes, das mit einem Besuch von über 5400
Gäs­ten ein ähn­lich gutes Resul­tat gebracht hat­te wie das Fest des ver­gan­gen
Jah­res. „Als ich mein ers­tes Fest abrech­nen durf­te, kamen wir auf ein
erschre­ckend gerin­ges Ergeb­nis”, erin­ner­te er an den Anfang sei­ner Zeit als
Ren­dant der Bru­der­schaft. Nicht zuletzt durch die von ihm und den
Ver­ant­wort­li­chen des geschäfts­füh­ren­den Vor­stands ein­ge­führ­ten Ände­run­gen im Ablauf und bei den Kos­ten sei es jedoch in weni­gen Jah­ren mög­lich gewor­den, ein Ergeb­nis zu erzie­len, für das sich die vie­len ehren­amt­li­chen Stun­den der Akti­ven gelohnt haben. Axel Gro­te wird sich im kom­men­den Jahr aus dem akti­ven Dienst zu-rück­zie­hen, und bei der Gene­ral­ver­samm­lung das Amt an einen Nach­fol­ger über­ge­ben.

Meh­re­re Wahl­gän­ge

Marc Pup­pe und der 2. Bru­der­meis­ter und Haupt­mann Mari­us Cra­mer lei­te­ten dann die Wahl des Trä­gers der „Alten Fah­ne”, bei der aus den Rei­hen der Akti­ven des zwei­ten Jahr­gan­ges der Nach­fol­ger für David Keg­gen­hoff gesucht wur­de. Sehr zur Freu­de der 1. Kom­pa­nie blieb das begehr­te Tuch in
Ober­sun­dern. Nach meh­re­ren not­wen­di­gen Wahl­gän­gen stand Juli­an Roters als neu­er Trä­ger der „Alten Fah­ne”, fest. Er gehört nun auch zu den
Fah­nen­trä­gern, wel­che nach der Bru­der­schafts- und Kom­pa­nie­fah­ne nun im
kom­men­den Jahr die „Alte Fah­ne” in den Fest­zü­gen prä­sen­tie­ren darf.
Natür­lich gehör­te im Ver­lauf des Abends ein letzt­ma­li­ges und ers­tes
Schwen­ken der Fah­ne durch David Keg­gen­hoff und Juli­an Roters mit dazu.

(Quel­le: Schüt­zen)

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