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Jährliche „Mauerschau“ bringt Theater in die Altstadt

Der Verkehrsverein lädt in einer der kürzesten Nächte des Jahres wieder zur "Mauerschau" ein - einer ganz besonderen Form der gespielten Stadtführung. (Foto: Verkehrsverein)
Der Ver­kehrs­ver­ein lädt in einer der kür­zes­ten Näch­te des Jah­res wie­der zur „Mau­er­schau“ ein – einer ganz beson­de­ren Form der gespiel­ten Stadt­füh­rung. (Foto: Verkehrsverein)

Arns­berg. Karin Hahn, Geschäfts­füh­re­rin des Ver­kehrs­ver­eins Arns­berg, hat einen beson­de­ren Tipp, den sie Arns­ber­ger wie Nicht-Arns­ber­gern ans Her­zen legt: „Die Mau­er­schau ist ein ganz außer­ge­wöhn­li­ches Zuschau­er­erleb­nis, das in die­ser Form nur ein­mal jähr­lich in Arns­berg gebo­ten wird. Mit einem leich­ten Klapp­stuhl fla­nie­ren die Besu­cher von einer Stadt­füh­re­rin beglei­tet durch die ver­träum­ten Gas­sen der Stadt und erle­ben von ihren Sitz­plät­zen aus fünf Sze­nen aus der Per­spek­ti­ve eines Thea­ter­pu­bli­kums.“ Am kom­men­den Frei­tag, 27. Juni von 20 bis etwa 22 Uhr ist es wie­der so weit.
An ver­schie­de­nen Stel­len der his­to­ri­schen Arns­ber­ger Stadt­mau­er prä­sen­tie­ren kos­tü­mier­te Dar­stel­ler ins­ge­samt fünf dra­ma­ti­sche wie auch nicht ganz erns­te Sze­nen aus Arns­bergs Geschich­te. Die Zuschau­er lau­schen im roman­ti­schen Muse­ums­hof den Lie­bes­schwü­ren zwei­er ade­li­ger Damen, begeg­nen einer Mut­ter, die in einer fes­seln­den Dar­stel­lung den Pest­tod ihrer Kin­der beklagt, hören mit Ver­gnü­gen die über­aus aben­teu­er­li­chen Reis­erleb­nis­se eines jun­gen Hand­wer­kers, erle­ben eine auf­ge­brach­te Arns­ber­ge­rin, die ihren betrun­ke­nen Ehe­mann im Mäu­se­turm besucht, oder woh­nen einer span­nen­den Gericht­sze­ne am Ober­frei­stuhl bei.  Den Abschluss die­ser unge­wöhn­li­chen Stadt­füh­rung bil­det eine Sze­ne auf dem Schlossberg.

Voranmeldung erforderlich

Der Begriff „Mau­er­schau“, ursprüng­lich ein Mit­tel der Dra­men­tech­nik zur Dar­stel­lung von Ereig­nis­sen abseits der Büh­ne, wird hier auf eine gespiel­te Stadt­füh­rung über­tra­gen, bei der die eigent­li­che Stadt­mau­er zur Büh­ne wird. Mit­wir­ken­de der sze­ni­schen Dar­stel­lun­gen sind
Anke Hafemann-Meiß­ner, Doro­thee Raf­fen­berg, Ger­trud Raf­fen­berg, Bernd Fet­te, Susan­ne Fet­te, Hen­ning Fet­te, Jür­gen Brit­ten, Josef Haf­ner, Klaus Neul­ken, Jut­ta Juch­mann u.a. Stadt­füh­re­rin ist Dr. Ulri­ke Scho­we. Beginn der Mau­er­schau ist um 20 Uhr am Maxi­mi­li­an­brun­nen am Alten Markt. Die Teil­nah­me kos­tet pro Per­son 13 Euro. Dafür wer­den die Klapp­stüh­le zur Ver­fü­gung gestellt und es gibt noch eine klei­ne Über­ra­schung. Eine Anmel­dung ist wegen der auf 60 Zuschau­er begrenz­ten Teil­neh­mer­zahl erfor­der­lich: beim Ver­kehrs­ver­ein Arns­berg e.V. unter Tele­fon 02931 4055 oder E‑Mail info@arnsberg-info.de. Stand Mon­tag, 23. Juni sind nur noch weni­ge Plät­ze frei.

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