Innenstadt: ITG will „Standort Sundern nicht weiter verfolgen“

Sun­dern. Nach Infor­ma­tio­nen, die dem Blick­punkt jetzt vor­lie­gen, steigt die Immo­bi­li­en-Treu­hand-GmbH (ITG) aus Düs­sel­dorf als Pro­jekt­ent­wick­ler des Ein­zel­han­dels­pro­jekts am Franz-Josef Tig­ges-Platz aus. Infor­ma­tio­nen, die bei der Stadt­ver­wal­tung offen­bar noch nicht vor­la­gen. Denn Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del sag­te in der Rats­sit­zung am Don­ners­tag abend, dass nach sei­nem tat­säch­li­chen Sach­stand eine sol­che Erklä­rung der ITG bei der Stadt Sun­dern nicht vor­lie­ge – und dass er es der­zeit auch nicht ver­ste­hen wür­de, wenn eine sol­che Erklä­rung abge­ge­ben wür­de. Bro­del beant­wor­te­te eine noch druck­fri­sche CDU-Anfra­ge (sie­he auch: https://www.blickpunkt-arnsberg-sundern-meschede.de/?p=31701), die ihn erst eine hal­be Stun­de vor Beginn der Rats­sit­zung erreicht habe. Und er ver­wies dar­auf, dass der 1. Bei­geord­ne­te Mein­olf Kühn als zustän­di­ger Fach­be­reichs­lei­ter wegen Erkran­kung nicht an der Rats­sit­zung teil­neh­men kön­ne und es des­halb nicht mög­lich sei, die Ange­le­gen­heit hier zu ver­tie­fen. Er wer­de die Anfra­ge aber fach­lich und sach­lich ver­nünf­tig beant­wor­ten, so Bro­del abschließend.

„Dringend erforderliche Grundstücke nicht mehr zur Verfügung“

Nach Blick­punkt-Infor­ma­tio­nen hat Hel­mut Ber­ends von der ITG in einem erst zwei Tage alten Schrei­ben an einen Grund­stücks­be­sit­zer an der Haupt­stra­ße erklärt, dass die ITG „den Stand­ort Sun­dern nicht wei­ter ver­fol­gen“ wol­le und die Sun­derner Stadt­ver­wal­tung dar­über zeit­nah infor­mie­ren wer­de. Ber­ends begrün­de­te die­se Ent­schei­dung damit, dass der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer „die zur Umset­zung unse­res Plan­kon­zepts drin­gend erfor­der­li­chen Grund­stü­cke nicht mehr zur Ver­fü­gung stel­len wol­le. Der ITG-pro­jekt­ent­wick­ler ver­si­cher­te dem Sun­derner Grund­stücks­ei­gen­tü­mer auch, dass er für des­sen Ent­schei­dung vol­les Ver­ständ­nis habe und wünsch­te ihm für sei­ne geschäft­li­chen und pri­va­ten Plä­ne alles Gute.

Auch Bauzeichnungen zurückgeschickt

Dass es dem Inves­tor mit sei­nem Abschied aus Sun­dern offen­bar ernst ist, belegt auch der Hin­weis, dass er „die freund­li­cher­wei­se über­las­se­nen Bau­zeich­nun­gen mit glei­cher Post zurück“ sen­de. Zudem erwähnt Ber­ends ein­er­Mit­tei­lung sei­tens der Sun­derner Stadt­ver­wal­tung vom Sep­tem­ber, dass die wei­te­re Ent­wick­lung und Rea­li­sie­rung des Plan­kon­zepts unter dem Vor­be­halt der wei­te­ren poli­ti­schen Bera­tung ste­he und dass dafür kein Zeit­plan vor­lie­ge – ohne dies aller­dings wei­ter zu kommentieren.
 

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