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IG Metall: Tarif­run­de 2018 beginnt

Wolf­gang Werth, 1. Bevoll­mäch­tig­ter der IG Metall Arns­berg. (Foto: IG Metall)

Arns­berg. Am Don­ners­tag die­se Woche star­ten die Tarif­ver­hand­lun­gen für die Metall- und Elek­tro­in­dus­trie NRW. Die IG Metall for­dert auch für die Hoch­sauer­län­der und War­stei­ner Beschäf­tig­ten eine Anhe­bung der Ent­gel­te und Aus­bil­dungs­ver­gü­tun­gen von 6 Pro­zent sowie eine Wahl­op­ti­on bei der Arbeits­zeit. Beschäf­tig­te sol­len danach ihre Arbeits­zeit ohne Begrün­dungs­zwang auf bis zu 28 Stun­den in der Woche für einen Zeit­raum von bis zu 24 Mona­ten redu­zie­ren und anschlie­ßend wie­der auf ihre frü­he­re Arbeits­zeit zurück­keh­ren kön­nen.

Wir wol­len mehr Selbst­be­stim­mung bei der Arbeits­zeit für alle Beschäf­tig­ten errei­chen. Bis­her geht die Fle­xi­bi­li­sie­rung der Arbeits­zeit in den Betrie­ben ein­sei­tig zu Las­ten der Beschäf­tig­ten. Damit wol­len wir Schluss machen. Fle­xi­bi­li­tät darf kei­ne Ein­bahn­stra­ße sein“, sag­te Wolf­gang Werth, 1. Bevoll­mäch­tig­ter in Arns­berg, wört­lich.

Bei ihrer For­de­rung nach 6 Pro­zent mehr Geld stützt sich die IG Metall auf die guten Wirt­schafts­da­ten. Die Wirt­schafts­for­schungs­in­sti­tu­te gehen, wie letz­te Woche noch bestä­tigt, für 2017 und 2018 von einem sta­bi­len Wachs­tum aus.

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