„Herz aus dem Takt“ – das Klinikum informiert

Betrof­fe­ne ste­hen oft unter einem erheb­li­chen Lei­dens­druck. Für sie ist es wich­tig die aktu­el­len Dia­gnos­tik- und The­ra­pie­mög­lich­kei­ten zu ken­nen. Um Herz­rhyth­mus­stö­rung zu unter­drü­cken oder zumin­dest dafür zu sor­gen, dass sie sel­te­ner, kür­zer oder erträg­li­cher auf­tre­ten, ste­hen ver­schie­de­ne Medi­ka­men­te zur Ver­fü­gung, deren Risi­ken und Nut­zen jedoch sorg­sam abge­wo­gen wer­den müs­sen. Gro­ße Fort­schrit­te sind beson­ders in der The­ra­pie des Vor­hof­flim­merns zu ver­zeich­nen. Wenn bei Pati­en­ten trotz der Behand­lung mit Medi­ka­men­ten erheb­li­che Beschwer­den wie Herz­ra­sen, Herz­stol­pern, Atem­not, Druck­ge­fühl im Brust­korb, Schwin­del­ge­fühl oder Beein­träch­ti­gung der kör­per­li­chen Belast­bar­keit ent­ste­hen, kommt die Kathe­terab­la­ti­on in Betracht. Zur Schlag­an­fall­vor­beu­gung bei Vor­hof­flim­mern sind neue Medi­ka­men­te zur Hem­mung der Blut­ge­rin­nung ver­füg­bar. Für die Behand­lung bedroh­li­cher Herz­rhyth­mus­stö­run­gen wer­den implan­tier­ba­re Defi­bril­la­to­ren ein­ge­setzt. „Mit dem Vor­trags­abend möch­ten wir dazu bei­tra­gen Ängs­te abzu­bau­en und den Betrof­fe­nen Hil­fe im Umgang mit Herz­rhyth­mus­stö­run­gen zu geben“, so Dr. Nor­bert Albersmeier.

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