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Hei­ße Neu­jahrs­nacht für Sun­derns Feu­er­wehr

Car­port-Brand in Hach­en in der Neu­jahrs­nacht. (Foto: Feu­er­wehr)

Sundern/Hachen. Auch die ver­gan­ge­ne Neu­jahrs­nacht war für die Feu­er­wehr der Stadt Sun­dern wie­der arbeits­reich.

Dreh­lei­ter in Arns­berg ange­for­dert

Bereits um 0.14 Uhr wur­de die Dreh­lei­ter der Feu­er­wehr Sun­dern zu einem Brand­ein­satz nach Arns­berg alar­miert. In der Tief­ga­ra­ge am Neu­markt in Alt-Arns­berg hat­ten bis­her unbe­kann­te Täter Sil­ves­terb­öl­ler in einen Vor­raum gewor­fen und damit die Brand­mel­de­an­la­ge aus­ge­löst. Nach Kon­trol­le der Ein­satz­stel­le durch die Arns­ber­ger Kol­le­gen konn­te aber Ent­war­nung gege­ben wer­den.

Car­port-Brand in Hach­en

Kurz nach der Rück­kehr der Dreh­lei­ter nach Sun­dern lös­te die Leit­stel­le des HSK erneut Alarm für die Feu­er­wehr der Stadt Sun­dern aus. Anwoh­ner der Burg­stra­ße in Hach­en hat­ten gegen 1.15 Uhr den Brand eines grö­ße­ren Car­ports mit meh­re­ren Fahr­zeu­gen gemel­det. Auf­grund der Mel­dung wur­de für die Lösch­grup­pen aus Hach­en, Lang­scheid und Ste­mel Sire­nen­alarm aus­ge­löst. Die Dreh­lei­ter und der Ein­satz­leit­wa­gen von der Wache Sun­dern rück­ten eben­falls nach Hach­en aus. Bereits nach sechs Minu­ten war die Lösch­grup­pe Hach­en mit dem ers­ten Fahr­zeug an der Ein­satz­stel­le.

(Foto: Feu­er­wehr)

Nach einer kur­zen Lage­er­kun­dung wur­den umge­hend ers­te Maß­nah­men zur Brand­be­kämp­fung ein­ge­lei­tet. Im Car­port selbst befand sich beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr ein abge­stell­tes Fahr­zeug. Die­ses stand aber bereits im Voll­brand. Ein wei­te­res Fahr­zeug, das vor dem Car­port abge­stellt war, brann­te eben­falls im vor­de­ren Bereich. Da das Car­port direkt an ein Nach­bar­ge­bäu­de angrenz­te, und das Feu­er bereits auf den Dach­stuhl über­ge­grif­fen hat­te, wur­de zusätz­lich zur Brand­be­kämp­fung eine Rie­gel­stel­lung zu die­sem Gebäu­de auf­ge­baut. So konn­te ein wei­te­res Über­grei­fen ver­hin­dert wer­den. Zeit­gleich wur­de auf Anfor­de­rung des Ein­satz­lei­ters Voll­alarm für den Lösch­zug Sun­dern aus­ge­löst, da wei­te­re Atem­schutz­trä­ger an der Ein­satz­stel­le benö­tigt wur­den. Nach rund einer hal­ben Stun­de ent­spann­te sich die Ein­satz­la­ge aber zuse­hends. Das an das Car­port angren­zen­de Gebäu­de konn­te durch die ein­ge­lei­te­ten Maß­nah­men erfolg­reich gehal­ten wer­den. Der Scha­den an die­sem Gebäu­de ist somit rela­tiv gering. Das Car­port selbst und die zwei betrof­fe­nen Fahr­zeu­ge brann­ten voll­stän­dig aus.

Auch Groß­ab­fall­be­häl­ter in Brand

Par­al­lel zum Brand­ein­satz an der Burg­stra­ße wur­de der Leit­stel­le HSK gegen 1.20 Uhr ein wei­te­rer Brand an der Hache­ner Stra­ße gemel­det. Hier war ein Abfall­be­häl­ter (500 Liter) in Brand gera­ten. Da die zustän­di­ge Lösch­grup­pe aus Hach­en und die Lösch­grup­pen aus Lang­scheid und Ste­mel bereits zum Ein­satz an der Burg­stra­ße unter­wegs waren, wur­de von der Leit­stel­le ein Lösch­fahr­zeug der Wache Sun­dern zur Ein­satz­stel­le geschickt. Der Brand, der bereits auf einen Schup­pen über­ge­grif­fen hat­te, konn­te aber schnell unter Kon­trol­le gebracht wer­den. Für einen Anwoh­ner, der bei eige­nen Lösch­ver­su­chen Rauch­gas ein­ge­at­met hat­te, wur­de vor­sichts­hal­ber ein Ret­tungs­wa­gen ange­for­dert.

Zur Brand­ur­sa­che bezüg­lich des Bran­des an der Burg­stra­ße hat die Poli­zei die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Die Feu­er­wehr der Stadt Sun­dern war bei den Ein­sät­zen ins­ge­samt mit 13 Fahr­zeu­gen und 70 Ein­satz­kräf­ten vor Ort.

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