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Grü­ne: Aus Fuku­shi­ma ler­nen, mehr denn je

Isolde Clasvogt und Verena Verspohl von den Arnsberger Grünen erinnern an Fukushima und fordern Konsequenzen auch in Arnsberg. (Foto: Grüne)

Isol­de Clas­vogt und Vere­na Ver­spohl von den Arns­ber­ger Grü­nen erin­nern an Fuku­shi­ma und for­dern Kon­se­quen­zen auch in Arns­berg. (Foto: Grü­ne)

Arns­berg. Mor­gen jährt sich Fuku­shi­ma. Die Arns­ber­ger Grü­nen haben dazu eine Stel­lung­nah­me ver­fasst. Unter dem Mot­to „Fuku­shi­ma ist zwar weit weg – räum­lich wie zeit­lich – geht uns aber auch in Arns­berg mehr an denn je!” wei­sen sie auf die loka­len Bezü­ge der Ener­gie­wen­de und der Atom­strom­po­li­tik am Jah­res­tag von Fuku­shi­ma hin:

  1. Die Euro­pa­wahl steht vor der Tür – hier gilt es, denn Atom­aus­stieg vor­bild­lich zu ver­tre­ten und die EU maß­geb­lich zu über­zeu­gen. Die Stan­dards müs­sen deut­lich geho­ben wer­den, Die End­la­ger­fra­ge wird wei­ter rele­vant zu dis­ku­tie­ren sein und nicht zuletzt kann die EU vom Atom­aus­stieg Deutsch­lands abgu­cken und ihn nach­ma­chen!
  2. Die Ener­gie­wen­de muss vor Ort – auch und gera­de in Arns­berg – gestal­tet wer­den. Regio­na­le Lösun­gen wie Holz­hack­schnit­zel, Geo­ther­mie, Stär­kung der Stadt­wer­ke, Solar- und Wind­aus­bau soll­ten im Fokus ste­hen, damit die Ener­gie­wen­de nicht im emis­si­ons­rei­chen, kli­ma­schä­di­gen­dem Koh­le­kraft­werk endet. So wird sie auch gut sein für die Wirt­schaft unse­rer Stadt!

„Übri­gens jährt sich bald auch wie­der Tscher­no­byl…” fügt Grü­nen-Spre­che­rin Vere­na Ver­spohl abschlie­ßend hin­zu.

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