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Gol­de­ner Okto­ber auf dem Arbeits­markt

Die Zen­tra­le der Bun­des­agen­tur für Arbeit. (Foto: Bun­des­agen­tur für Arbeit)

Arnsberg/Sundern/HSK. Die Arbeits­agen­tur Meschede/Soest freut sich über einen „Gol­de­nen Okto­ber” auch auf dem Arbeits­markt und mel­det wei­te­re Rück­gän­ge. In der Stadt Arns­berg sank die Quo­te auf 6,0 Pro­zent, in der Stadt Sun­dern auf 3,0 Pro­zent. Im gesam­ten Hoch­sauer­land­kreis gab es noch 3,8 Pro­zent gemel­de­te Arbeits­lo­se, im Agen­tur­be­zirk Mesche­de- 4,3 Pro­zent. Der Rück­gang der Arbeits­lo­sig­keit zeig­te sich bei allen Per­so­nen­grup­pen, jedoch pro­fi­tier­ten ins­be­son­de­re die Jugend­li­chen von die­ser Ent­wick­lung. Die Zahl der gemel­de­ten offe­nen Stel­len ist dage­gen ins­ge­samt rück­läu­fig.

Jugend­ar­beits­lo­sig­keit 17 Pro­zent nied­ri­ger als 2017

Im Okto­ber waren im gesam­ten Agen­tur­be­zirk 13.736 Män­ner und Frau­en arbeits­los gemel­det, 311 Per­so­nen oder 2,2 Pro­zent weni­ger als im Sep­tem­ber und 1.267 Men­schen oder 8,6 Pro­zent weni­ger als vor Jah­res­frist.  Im Ver­gleich zum Vor­mo­nat redu­zier­te sich die Zahl der arbeits­lo­sen Jugend­li­chen um 181 oder 13,1 Pro­zent. Im Vor­jah­res­ver­gleich sank die Arbeits­lo­sig­keit hier um 17,1 Pro­zent oder 248 jun­ge Män­ner und Frau­en. Die Arbeits­lo­sen­quo­te ins­ge­samt sank im Vor­mo­nats­ver­gleich auf 4,3 Pro­zent, 0,1 Pro­zent­punkt nied­ri­ger als im Sep­tem­ber und 0,5 Pro­zent­punk­te weni­ger als im Vor­jahr.

5684 Betrof­fe­ne im HSK

Im Okto­ber ging die Arbeits­lo­sig­keit im Hoch­sauer­land­kreis wei­ter zurück und erreich­te mit 5684 Betrof­fe­nen einen erfreu­lich nied­ri­gen Stand. Gegen­über dem Vor­mo­nat waren 95 Men­schen oder 1,6 Pro­zent weni­ger arbeits­los gemel­det. Im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat waren es sogar 501 Män­ner und Frau­en oder 8,1 Pro­zent weni­ger. Die Arbeits­lo­sen­quo­te sank auf 3,8 Pro­zent und lag damit 0,4 Pro­zent­punk­te unter dem Vor­jah­res­ni­veau. Gegen­über Sep­tem­ber sank sie um 0,1 Pro­zent­punkt.

In Arns­berg mehr offe­ne Stel­len

Die Arbeits­lo­sig­keit in der Stadt Arns­berg hat sich von Sep­tem­ber auf Okto­ber um 33 auf 2452 Per­so­nen ver­rin­gert. Das waren 79 Arbeits­lo­se weni­ger als vor einem Jahr. Die Arbeits­lo­sen­quo­te auf Basis aller zivi­len Erwerbs­per­so­nen betrug im Okto­ber 6,0%; vor einem Jahr belief sie sich auf 6,2%. Dabei mel­de­ten sich 444 Per­so­nen (neu oder erneut) arbeits­los, 106 weni­ger als vor einem Jahr und gleich­zei­tig been­de­ten 484 Per­so­nen ihre Arbeits­lo­sig­keit (–51). Seit Jah­res­be­ginn gab es ins­ge­samt 4.676 Arbeits­los­mel­dun­gen, das ist ein Minus von 144 im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum; dem gegen­über ste­hen 4.761 Abmel­dun­gen von Arbeits­lo­sen (–203). Der Bestand an Arbeits­stel­len ist im Okto­ber um 34 Stel­len auf 868 gesun­ken; im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat gab es 254 Arbeits­stel­len mehr. Arbeit­ge­ber mel­de­ten im Okto­ber 201 neue Arbeits­stel­len, 45 mehr als vor einem Jahr. Seit Janu­ar gin­gen 1.987 Arbeits­stel­len ein, gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum ist das ein Zuwachs von 137.

Nur noch 491 Arbeits­lo­se in Sun­dern

Die Arbeits­lo­sig­keit in der Stadt Sun­dern hat sich von Sep­tem­ber auf Okto­ber um 8 auf 491 Per­so­nen ver­rin­gert. Das waren 108 Arbeits­lo­se weni­ger als vor einem Jahr. Die Arbeits­lo­sen­quo­te auf Basis aller zivi­len Erwerbs­per­so­nen betrug im Okto­ber 3,0%; vor einem Jahr belief sie sich auf 3,8%. Dabei mel­de­ten sich 130 Per­so­nen (neu oder erneut) arbeits­los, 13 weni­ger als vor einem Jahr und gleich­zei­tig been­de­ten 142 Per­so­nen ihre Arbeits­lo­sig­keit (–1). Seit Jah­res­be­ginn gab es ins­ge­samt 1300 Arbeits­los­mel­dun­gen, das ist ein Minus von 271 im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum; dem gegen­über ste­hen 1.401 Abmel­dun­gen von Arbeits­lo­sen (–210). Der Bestand an Arbeits­stel­len ist im Okto­ber um 37 Stel­len auf 195 gesun­ken; im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat gab es 41 Arbeits­stel­len mehr. Arbeit­ge­ber mel­de­ten im Okto­ber 29 neue Arbeits­stel­len, 9 weni­ger als vor einem Jahr. Seit Janu­ar gin­gen 548 Arbeits­stel­len ein, gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum ist das ein Zuwachs von 49.

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