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Geplan­ter Neu­bau des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses sorgt für Unmut in Hüs­ten

Hüs­ten. Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner hat sich am Diens­tag zu einem Arbeits­ge­spräch mit den Feu­er­wehr­an­ge­hö­ri­gen im Orts­teil Hüs­ten getrof­fen, an dem auch der zustän­di­ge Fach­be­reichs­lei­ter Hel­mut Mel­chert, der stell­ver­tre­ten­den Lei­ter der Feu­er­wehr Harald Kroll sowie der Lei­ter der Feu­er­wehr Bernd Löhr teil­nah­men.

Gespräch mit Poli­tik und Feu­er­wehr

Hin­ter­grund die­ser sach­li­chen Unter­re­dung war die Dis­kus­si­on um die bau­li­che Erwei­te­rung des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses in Hüs­ten, wel­che durch einen exter­nen Gut­ach­ter im Rah­men der Fort­schrei­bung des Brand­schutz­be­darfs­pla­nes im Jahr 2018 vor­ge­schla­gen wur­de. In den ver­gan­ge­nen Mona­ten war es lei­der durch eine als sehr ein­sei­tig emp­fun­de­ne Bericht­erstat­tung zu Irri­ta­tio­nen im Orts­teil gekom­men, da durch die Erwei­te­rung mög­li­cher­wei­se Park­plät­ze auf dem angren­zen­den Lud­ge­ri­platz ent­fal­len könn­ten.

Leis­tungs­fä­hi­ge Feu­er­wehr ist Pflicht

Bür­ger­meis­ter Bitt­ner stell­te jedoch klar, dass die Stadt Arns­berg durch gesetz­li­che Vor­ga­ben in der Ver­pflich­tung zur Unter­hal­tung einer leis­tungs­fä­hi­gen Feu­er­wehr ist. „Es muss und wird ein Weg gefun­den wer­den, dass alle Belan­ge im Orts­teil aus­rei­chend berück­sich­tigt wer­den“, so Bür­ger­meis­ter Bitt­ner.

Die Feu­er­wehr Hüs­ten traf sich jetzt zum sach­li­chen Gespräch mit Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner – The­ma: das neue Gerä­te­haus. Foto: FW Arns­berg

Alle Belan­ge im Orts­teil berück­sich­ti­gen

Hüs­tens Lösch­zug­füh­rer Mat­thi­as Pran­ge gab deut­lich die Stim­mun­gen inner­halb der Feu­er­wehr wie­der. Teil­wei­se wer­den die Ange­hö­ri­gen der Feu­er­wehr im Ort ange­fein­det und lei­der fälsch­lich für die Umset­zung der Maß­nah­men aus dem durch den Rat der Stadt Arns­berg ver­ab­schie­de­ten Brand­schutz­be­darfs­pla­nes ver­ant­wort­lich gemacht. Bür­ger­meis­ter Bitt­ner hob die gro­ße Bedeu­tung gera­de der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr her­vor und lob­te das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment, wel­ches durch die stark ange­stie­ge­nen Belas­tun­gen im Ein­satz­dienst immer stär­ker gefor­dert wird. Er erklär­te den Anwe­sen­den das nun wei­ter ange­dach­te Vor­ge­hen der Ver­wal­tung. Zur­zeit wer­den drei mög­li­chen Optio­nen erar­bei­tet, wel­che den poli­ti­schen Gre­mi­en zur Beschluss­fas­sung vor­ge­legt wer­den.

Gerä­te­haus in Rand­la­ge wäre kei­ne Lösung

Alle Betei­lig­ten spra­chen sich jedoch für die vom Gut­ach­ter unter­mau­er­ten Lösung rund um das jet­zi­ge Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus aus, da die räum­li­che Ent­fer­nung die­ser kom­mu­na­len Ein­rich­tung in die Rand­la­ge des Orts­teils zwangs­läu­fig zur Ver­schlech­te­rung der vor­ge­schrie­ben Hilfs­fris­ten und somit zur Ver­schlech­te­rung des Sicher­heits­ni­veaus in Hüs­ten füh­ren wür­de. Die Ver­wal­tung wird wei­ter­hin an einer prag­ma­ti­schen Lösung im Sin­ne aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger arbei­ten.

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