Gelbe Säcke: AG 60plus fordert Umsetzung der Ausschussempfehlung

Ver­är­gert zei­gen sich die Vor­stands­mit­glie­der der AG dar­über, „dass sich die Lei­tung der Stadt­wer­ke offen­sicht­lich nicht bereit ist, die Emp­feh­lung des Fach­aus­schus­ses umzu­set­zen“. Auch die zahl­rei­chen Hin­wei­se aus Poli­tik und Bevöl­ke­rung wür­den igno­riert. Die jetzt vor­ge­se­he­ne Grund­ver­sor­gung sei nach Ansicht der AG nur für einen klei­nen Teil der Haus­hal­te aus­kömm­lich. Die Mehr­zahl der Haus­hal­te wer­de unter Umstän­den mehr­fach im Jahr auf die ein­zi­ge Ver­teil­stel­le in Sun­dern zurück­grei­fen müssen.

Appell an Stadtwerke

Man­fred Schli­cker, Vor­sit­zen­der der AG 60plus hier­zu: „Beson­ders für Berufs­tä­ti­ge mit meh­re­ren Kin­dern, für Fami­li­en mit pfle­ge­be­dürf­ti­gen Ange­hö­ri­gen und für Senio­ren ohne Auto ist die Beschaf­fung der gel­ben Säcke eine schwie­ri­ge Her­aus­for­de­rung. Ich appel­lie­re daher an die Stadt­wer­ke, dass auf jedem Fall, die Emp­feh­lung des Aus­schus­ses umge­setzt wird. Anre­gung der AG ist es, die Grund­aus­stat­tung auf 2 x 26 Säcken zu ver­än­dern und die Ver­tei­lung ein­mal im Janu­ar und ein­mal im Juli zu organisieren.“

Dar­über hin­aus for­dern die Mit­glie­der der AG 60plus Stadt­wer­ke, Ver­wal­tung und Poli­tik auf, die Abhol­stel­le wie­der ins Bür­ger­bü­ro zurück zu ver­la­gern und nach Mög­lich­kei­ten von dezen­tra­len Abhol­stel­len in den grö­ße­ren Orts­tei­len zu suchen.

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