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„Frau.Macht.Politik.“ – Arnsberger Gleichstellungsstelle will Frauen für politische Arbeit begeistern

Petra Ble­sel, Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Stadt Arns­berg, und ihre Stell­ver­tre­te­rin Petra Weck stell­ten jetzt in der Stadt­bi­blio­thek Neheim die Aus­stel­lung „Die Hälf­te der Macht?! Es ist Zeit!“ vor und war­ben für die Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Frau.Macht.Politik.“. (Foto: Stadt Arnsberg)

Arns­berg. Mehr Frau­en als Akteu­rin­nen in der kom­mu­nal­po­li­ti­schen Arbeit – das ist das Ziel der Gleich­stel­lungs­stel­le der Stadt Arns­berg. Dabei unter­stüt­zen wird eine neue Ver­an­stal­tungs­rei­he, die unter dem Titel „Frau.Macht.Politik.“ in ver­schie­de­nen Modu­len Grund­la­gen ver­mit­telt und prak­ti­sche Hil­fe­stel­lun­gen für inter­es­sier­te Frau­en bie­tet. Bis Ende Janu­ar haben Frau­en aus der Stadt Arns­berg die Gele­gen­heit, sich für eine Teil­nah­me am gesam­ten Fort­bil­dungs­pro­gramm bei der Gleich­stel­lungs­stel­le anzu­mel­den. Ein­ge­bun­den in das Bil­dungs­pro­jekt sind neben der Stadt Arns­berg auch die Städ­te Det­mold, Güters­loh, Lipp­stadt und Min­den. In allen Städ­ten hat es zudem eine Online-Befra­gung zur Mit­ar­beit von Frau­en in kom­mu­nal­po­li­ti­schen Gre­mi­en gege­ben. Die Teil­nah­me an allen Modu­len der Rei­he ist dank einer För­de­rung kostenlos.

Online-Umfrage als Grundlage für Fortbildungsprogramm

Hin­ter­grund zu einer ver­stärk­ten För­de­rung von Frau­en in kom­mu­nal­po­li­ti­schen Gre­mi­en ist die Online-Umfra­ge, bei der in den fünf Städ­ten 1.045 Per­so­nen ange­schrie­ben und zu ihren Erfah­run­gen aus Kom­mu­nal­po­li­tik befragt wur­den. Rund ein Drit­tel der Befrag­ten ant­wor­te­ten auf die gestell­ten Fra­gen. Beson­ders aus der Sicht der Frau­en ergab die Umfra­ge, dass rund die Hälf­te der Frau­en bei Män­nern in der Kom­mu­nal­po­li­tik ein domi­nan­tes Rede­ver­hal­ten beob­ach­tet haben. 44 Pro­zent der Frau­en stimm­ten zudem zu, dass sie häu­fi­ger beim Spre­chen unter­bro­chen und ihre Bei­trä­ge nicht erst genom­men wer­den. 41 Pro­zent der Frau­en stimm­ten fer­ner zu, dass ihnen gegen­über her­ab­set­zen­de Sprü­che oder Bemer­kun­gen geäu­ßert wer­den, so ein Aus­schnitt aus der Befragung.

Top-Veranstaltungsreihe für politisch interessierte Frauen

Mit der geziel­ten Anspra­che von Frau­en im Rah­men des Fort­bil­dungs­pro­gramms soll der Frau­en­an­teil in der Kom­mu­nal­po­li­tik durch die För­de­rung von inter­es­sier­ten Frau­en gestei­gert wer­den. „Wir erwar­ten dazu eine Top-Ver­an­stal­tungs­rei­he, die auch bei der beruf­li­chen Wei­ter­bil­dung nut­zen kann“, erklär­te die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Stadt Arns­berg, Petra Ble­sel. An poli­ti­scher Arbeit inter­es­sier­te Frau­en haben die Mög­lich­keit, zwi­schen Febru­ar und Dezem­ber 2023 in unter­schied­li­chen Vor­trags­mo­du­len zu erfah­ren, wie z.B. die kom­mu­na­len Struk­tu­ren und die poli­ti­sche Arbeit auf­ge­baut sind, wie ein städ­ti­scher Haus­halt zu lesen und zu ver­ste­hen ist, oder sie erfah­ren bei einem Speed-Dating mit bereits akti­ven Kom­mu­nal­po­li­ti­ke­rin­nen direkt von deren Erfah­run­gen in der Kommunalpolitik.

„Das Pro­gramm ist so gewählt, dass sich auch Frau­en ange­spro­chen füh­len kön­nen, die bereits schon ein­mal ihren Fuß in die Tür zur poli­ti­schen Arbeit gestellt haben“, so Petra Ble­sel. Die Bei­trä­ge zur Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung kom­men von Dozie­ren­den aus der Ver­wal­tung der Stadt Arns­berg sowie von außer­halb. Alle brin­gen ihre gro­ße und lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in der Beglei­tung, Unter­stüt­zung und Durch­füh­rung von kom­mu­nal­po­li­ti­scher Arbeit in das Fort­bil­dungs­pro­gramm ein. Ein­zel­ne Ver­an­stal­tun­gen fin­den in Koope­ra­ti­on mit der Volks­hoch­schu­le Arns­berg-Sun­dern und in Zusam­men­ar­beit mit den gro­ßen poli­ti­schen Stif­tun­gen (Kon­rad-Ade­nau­er-Stif­tung, Fried­rich-Ebert-Stif­tung, Hein­rich-Böll-Stif­tung, Fried­rich-Nau­mann-Stif­tung) statt.

Weitere Informationen in Ausstellung

Einen Über­blick zur The­ma­tik sowie über die ein­zel­nen Pro­gramm­punk­te und Inhal­te der Fort­bil­dung gibt es schon jetzt in Form einer Aus­stel­lung, die auch zur Teil­nah­me am Bil­dungs­pro­jekt moti­vie­ren will. Die­se ist bis zum 28. Janu­ar in der Stadt­bi­blio­thek Neheim sowie im Foy­er der Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern zu sehen. Vom 30. Janu­ar bis zum 4. Febru­ar wird die Aus­stel­lung zudem im Stadt­la­bor Arns­berg, König­stra­ße 30, am Neu­markt gezeigt. Sie kann jeweils zu den regu­lä­ren Öff­nungs­zei­ten der Stadt­bi­blio­thek Neheim sowie der Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern in der Geschäfts­stel­le Neheim besucht werden.

Hintergrund

Die Bil­dungs­rei­he beinhal­tet ein regio­na­les Pro­gramm, das in Arns­berg statt fin­det und am Diens­tag, 7. Febru­ar 2023, mit dem Modul „Kar­rie­re­pla­nung für Frau­en“ und der Refe­ren­tin Ulri­ke Bur­kert im Bür­ger­zen­trum Bahn­hof Arns­berg beginnt. Exter­ne Ver­an­stal­tun­gen, die eben­falls im Rah­men der Teil­nah­me besucht wer­den kön­nen, fin­den jeweils in den betei­lig­ten Städ­ten statt. Ein gemein­sa­mer Abschluss der Bil­dungs­rei­he ist für Dezem­ber 2023 in Arns­berg geplant. Inter­es­sier­te Frau­en buchen die kos­ten­lo­se Teil­nah­me an allen Modu­len. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Ange­bot der Gleich­stel­lungs­stel­le der Stadt Arns­berg und dem betei­lig­ter Städ­te gibt es unter www.arnsberg.de/gleichstellung. Anmel­dun­gen sind bis zum 31. Janu­ar bei der Gleich­stel­lungs­stel­le unter Tele­fon 02932 / 201 1491 oder per Mail an gsb@arnsberg.de möglich.

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Stadt Arnsberg)

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