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Frank-Stock-Komi­tee trau­ert um Zeit­zeu­gen Die­ter Lanz

Arns­berg. Vor weni­gen Tagen ver­starb Die­ter Lanz im hohen Alter von 96 Jah­ren. Als Kriegs­ge­fan­ge­ner war er nach den Schre­cken des Zwei­ten Welt­krie­ges als jun­ger Mann Semi­na­rist im von Abbé Franz Stock gelei­te­ten „Semi­nar hin­ter Sta­chel­draht“ (1945–1947) vor den Toren von Char­tres in Frank­reich.

Die­se Zeit und die Per­sön­lich­keit Franz Stocks haben das gesam­te Leben von Die­ter Lanz ent­schei­dend geprägt. Auf viel­fäl­ti­ge Wei­se hat er dazu bei­getra­gen, das frie­dens­stif­ten­de Wir­ken des Abbé Franz Stock bekannt zu machen. Zu erwäh­nen sind bei­spiel­haft sei­ne zahl­rei­chen Publi­ka­tio­nen, die Vor­trä­ge, die Ent­wick­lung der Franz-Stock-Dau­er­aus­stel­lung im Fre­se­ken­hof, die vie­len, von ihm orga­ni­sier­ten, Rei­sen ins Nach­bar­land Frank­reich und die dar­aus ent­stan­de­nen Kon­tak­te und Freund­schaf­ten.

Als Grün­dungs­mit­glied des Franz– Stock- Komi­tees, des­sen Vor­stand er bis zuletzt ange­hör­te, hat er sich sehr enga­giert in des­sen Arbeit ein­ge­bracht. Dafür ist ihm das Franz-Stock-Komi­tee sehr dank­bar. Papst Johan­nes Paul II. ver­lieh ihm im Jah­re 2000 den Orden ‚Pro Eccle­sia et Pon­ti­fice’. Die St. Fran­zis­kus­kir­che in Arns­berg-Neheim trägt durch ihn auch die Hand­schrift Franz Stocks. Das Franz Stock-Komi­tee trau­ert mit sei­ner Fami­lie um einen treu­en Weg­ge­fähr­ten des euro­päi­schen Gedan­kens und weiß sich mit ihm in sei­ner christ­li­chen Hoff­nung auf das neue Leben der Auf­er­ste­hung ver­bun­den.

(Foto: Franz-Stock-Komi­tee)

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