- Anzeige -

Finanzämter wollen Schützenbruderschaften Gemeinnützigkeit aberkennen – CDU protestiert

Matthias Kerkhoff MdL: „Unfug stoppen“
Mat­thi­as Kerk­hoff MdL: „Unfug stoppen“

Süd­west­fa­len. Zur Absicht der Finanz­äm­ter den Schüt­zen­ver­ei­nen die Gemein­nüt­zig­keit abzu­er­ken­nen, wenn sie kei­ne Frau­en auf­neh­men, erklä­ren die Vor­sit­zen­den der CDU-Kreis­ver­bän­de Hoch­sauer­land­kreis, Kreis Olpe, Mär­ki­scher Kreis, Kreis Sie­gen-Witt­gen­stein, Kreis Soest:

Wir for­dern den Finanz­mi­nis­ter des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len, Nor­bert Wal­ter-Bor­jans, auf, die­sen Unfug sofort zu stop­pen. Die Schüt­zen­ver­ei­ne in Süd­west­fa­len leis­ten Gro­ßes für das All­ge­mein­wohl und den Zusam­men­halt unse­rer Gesell­schaft. Sie wir­ken weit über ihre eige­ne Mit­glied­schaft hin­aus und es pro­fi­tie­ren nicht nur die Mit­glie­der, son­dern die gesam­te Gesell­schaft, also auch Frau­en und Kinder.
Kei­ne Frau fühlt sich dis­kri­mi­niert, wenn sie nicht im Män­ner­chor mit­sin­gen darf und kein Mann zieht vor Gericht, um bei den Land­frau­en mit­zu­wir­ken. Es sei blan­ker Unsinn in die­sem Fall von einer Dis­kri­mi­nie­rung aus­zu­ge­hen, so die Vor­sit­zen­den der CDU-Kreisverbände.
Umso unver­ständ­li­cher ist es, dass die Finanz­äm­ter die­ses Enga­ge­ment nicht wür­di­gen, son­dern den Ver­ei­nen durch die Aberken­nung der Gemein­nüt­zig­keit in den Arm fallen.
Denn gera­de in die­sen Zei­ten ist unse­re Gesell­schaft auf das Enga­ge­ment der Ehren­amt­li­chen ange­wie­sen und des­halb müs­sen die staat­li­chen Insti­tu­tio­nen ihren Bei­trag leis­ten, dass die­ses Enga­ge­ment gestärkt und nicht geschwächt wird.

Teilen Sie diesen Beitrag oder unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit via Paypal:

Eine Antwort

  1. Unglaub­lich, in der heu­ti­gen schwie­ri­gen Zeit so ein Fass auf­zu­ma­chen. Man muß sich wirk­lich fra­gen ob da eini­ge Wirr­köp­fe in den Ämtern noch alle bei­ein­an­der haben. Trau­rig daß die­ses im Sauer­land mög­lich ist. Und dann wun­dern sich die­se Exper­tin­nen oder Exper­ten über Staatsverdrossenheit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

- Anzeige -
Anzeige
- Anzeige -

Kontakt zur Redaktion

redaktion@blickpunktASM.de