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Feu­er­wehr­eh­ren­kreuz für Lösch­zug­füh­rer Mar­kus Hei­ne­mann

Geehr­te und Beför­der­te des BLZ 3 mit Wehr­fü­he­rer Bernd Löhr (r.), Stadt-Käm­me­rer Peter Ban­nes (l.) und dane­ben BLZ-Füh­rer Mar­kus Hei­ne­mann. (Foto: Feu­er­wehr­mann)

Rumbeck/Oeventrop. Der Basis­lösch­zug 3, bestehend aus dem Lösch­zug Oeven­trop und der Lösch­grup­pe Rum­beck, fei­er­te jetzt das Fest der Hei­li­gen Aga­tha, der Schutz­pa­tro­nin der Feu­er­wehr. Direkt einen Tag nach dem Sturm „Frie­de­ri­ke“ tra­fen sich die Brand­schüt­zer in der durch den Sturm abge­deck­ten Schüt­zen­hal­le in Rum­beck. Glück­li­cher­wei­se konn­te der betrof­fe­ne Bereich  in der Schüt­zen­hal­le abge­teilt wer­den und es stand der Fei­er nichts im Weg.

Geden­ken an Ste­fan Don­ner und Arno Feld­mann

Basis­lösch­zug­füh­rer Mar­kus Hei­ne­mann konn­te als Gäs­te den ers­ten Bei­geord­ne­ten der Stadt, Käm­me­rer Peter Ban­nes, Ver­tre­ter des Bezirks­aus­schus­ses und För­der­ver­eins begrü­ßen. Auch der Lei­ter der Wehr Bernd Löhr mit sei­ner Frau Ute kam der Ein­la­dung nach und brach­te als beson­de­ren Gast noch den stell­ver­tre­ten­den Kreis­brand­meis­ter Uwe Schwarz aus Ols­berg mit. Natür­lich wur­den auch die Ehren­ab­tei­lung der Wehr mit Anhang, die Akti­ven mit Part­nern und die Jugend­feu­er­wehr nicht ver­ges­sen zu begrü­ßen. Zum Geden­ken an den im vori­gen Jahr ver­stor­be­nen Kame­ra­den und ehe­ma­li­gen Lösch­grup­pen­füh­rer aus Rum­beck, Ste­fan Don­ner, sowie für den beim Stur­m­ein­satz ver­stor­be­nen Kame­ra­den Arno Feld­mann aus Hach­en, und allen ver­stor­be­nen Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den wur­de eine Schwei­ge­mi­nu­te ein­ge­legt.

Erfol­ge bei Per­so­nal­ge­win­nung

Der Dach­stuhl der ehe­ma­li­gen Salus-Kli­nik in Oeven­trop wur­de im Juli 2017 ein Raub der Flam­men. Foto: FW

Einem kur­zen Rück­blick mit Schwer­punkt des Ein­sat­zes an der ehe­ma­li­gen Salus­kli­nik im Jah­re 2017 folg­te ein Bericht über die Erfol­ge der Per­so­nal­ge­win­nung aus Jugend­feu­er­wehr und Kin­der­feu­er­wehr. Der Basis­lösch­zug kann so auf gleich zwölf neue  Ein­satz­kräf­te stolz sein, die den akti­ven Dienst ab  ver­stär­ken. Sie kom­men aus der Jugend­feu­er­wehr, aber auch Väter von Kin­dern der Kin­der- bzw. Jugend­feu­er­wehr die auf­grund des Bei­tritts der Kin­der und „Ansti­cheln“ derer ein­ge­tre­ten sind. Der gesam­te BLZ 3 besteht nun aus stol­zen 150 Mit­glie­dern.

Einen Schwer­punkt in sei­ner Anspra­che setz­te Mar­kus Hei­ne­mann auf die auch im Stadt­ge­biet nicht halt machen­den Angrif­fe und Tätig­kei­ten gegen Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst. Es kann nicht sein, dass Ein­satz­kräf­te ande­ren in Not gera­te­nen Men­schen hel­fen und dann ange­grif­fen und zum Teil auch ver­letzt wer­den. Die­se Ver­ge­hen müs­sen zur Anzei­ge gebracht und mit aller Här­te der Geset­ze bestraft wer­den, so Hei­ne­mann wei­ter. Zum Abschluss sei­ner Rede bedank­te er sich bei allen Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den für die geleis­te­te Arbeit aber auch bei den Fami­li­en, die immer wie­der für Übun­gen, Lehr­gän­ge, Semi­na­re und Ein­sät­ze auf das Feu­er­wehr­mit­glied ver­zich­ten müs­sen.

Vie­le Beför­de­run­gen und Ehrun­gen

Im Anschluss rich­te­te Wehr­füh­rer Bernd Löhr ein paar Wor­te an die Gäs­te und Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den und bedank­te sich gleich­falls für die vie­len geleis­te­ten Stun­den zum Woh­le der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unse­rer Stadt. Er hat­te aber auch noch ein paar Urkun­den und Abzei­chen im Gepäck, mit denen er fol­gen­de Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den beför­dern konn­te:

  • Maria Klau­ke und Ele­na Hei­ne­mann wur­den zu Ober­feu­er­wehr­frau­en
  • Caro­lin Frank zur Haupt­feu­er­wehr­frau
  • Domi­nik Weber zum Haupt­feu­er­wehr­mann
  • Sascha Peetz zum Unter­brand­meis­ter
  • Kars­ten Schroeter zum Ober­brand­meis­ter
  • Kai Spie­gel hat­te genau an die­sem Tag am Insti­tut der Feu­er­weh­ren NRW in Müns­ter den F V Lehr­gang bestan­den und konn­te zum Brand­ober­inspek­tor beför­dert wer­den.

Stadt­käm­me­rer Peter Ban­nes über­brach­te die Grü­ße der Stadt und freu­te sich über die ehren­amt­li­che und frei­wil­li­ge Arbeit, die in den Feu­er­weh­ren geleis­tet wird. Auch er hat­te Urkun­den dabei und konn­te fol­gen­de Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den ehren:

  • Für 10 Jah­re Feu­er­wehr­dienst Sebas­ti­an Nig­ge­mann, Maria Klau­ke und Bru­no Manu­el Gomes Cor­reia
  • Für 25 Jah­re Mat­thi­as Blum und Ralf Kra­as
  • Für 40 Jah­re Mar­tin Lei­ße Für 50 Jah­re Klaus Hach­mann

Über­ra­schung für Mar­kus Hei­ne­mann

Eine ganz beson­de­re Über­ra­schung hat­te danach der stell­ver­tre­ten­de Kreis­brand­meis­ter Uwe Schwarz im Gepäck, nach­dem auch er sich bei allen bedank­te und die abso­lu­te Unter­stüt­zung vor allem auch bei den genann­ten Tätig­kei­ten gegen Ein­satz­kräf­te zusag­te. Er bat Mar­kus Hei­ne­mann nach vor­ne der eine beson­de­re Ehrung erhielt. Er wur­de aus­ge­zeich­net mit dem „Deut­schen Feu­er­wehr Ehren­kreuz in Bron­ze“ als Wür­di­gung her­vor­ra­gen­der Leis­tun­gen auf dem Gebiet des Feu­er­wehr­we­sens, die Urkun­de ist unter­zeich­net vom Prä­si­den­ten des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­ban­des  Hart­mut Ziebs.

Sicht­lich gerührt bedank­te sich Mar­kus Hei­ne­mann für die Aus­zeich­nung und gab den Dank an sei­ne Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den wei­ter, „ohne Euch  und der guten Unter­stüt­zung kann man sol­che Arbeit nicht leis­ten, daher gehört allen ein Stück die­ser Aus­zeich­nung mit“, so Hei­ne­mann.

Für gute Unter­hal­tung sorg­ten im Anschluss Mit­glie­der aus den eige­nen Rei­hen, die eini­ges ein­stu­diert hat­ten und in einer lus­ti­gen Auf­füh­rung prä­sen­tier­ten. Beim gemein­sa­men Abend­essen und der anschlie­ßen­den Fei­er wur­den noch vie­le gute Gesprä­che geführt und ein tol­ler Abend im Krei­se des BLZ 3 ver­bracht.

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