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Feu­er­wehr ret­tet zwei Men­schen aus bren­nen­der Woh­nung im Gins­ter­weg

80 Ein­satz­kräf­te waren im Gins­ter­weg vor Ort (Foto: Feu­er­wehr Arns­berg)

Arns­berg. Bei einem Woh­nungs­brand in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus am Gins­ter­weg haben am Sams­tag mit­tag zwei Per­so­nen Rauch­gas­ver­gif­tun­gen erlit­ten, Feu­er­wehr und Ret­tungs­diens­te waren mit Groß­auf­ge­bot vor Ort. Gegen 12.45 Uhr bemerk­ten Nach­barn star­ke Rauch­ent­wick­lung aus einer Woh­nung im Erd­ge­schoss. Bei der Leit­stel­le in Mesche­de gin­gen kurz danach meh­re­re Anru­fe ein, es wur­de das Alarm­stich­wort Woh­nungs­brand mit Men­schen in Gefahr aus­ge­löst.

Mann mit Dreh­lei­ter aus Dach­ge­schoss­woh­nung geret­tet

Ein Mann wur­de mit der Dreh­lei­ter in Sicher­heit gebracht (Foto: Feu­er­wehr Arns­berg)

Die Wache Arns­berg befand sich zu die­sem Zeit­punkt auf einer Dienst­fahrt im Stadt­ge­biet und traf nach weni­gen Minu­ten am Gins­ter­weg ein. An einem Fens­ter im Dach­ge­schoss stand ein Mann und rief um Hil­fe. Trupps unter schwe­rem Atem­schutz gin­gen in das Gebäu­de vor, der Mann wur­de mit der Dreh­lei­ter in Sicher­heit gebracht. Der Rauch hat­te sich zu die­sem Zeit­punkt durch das Trep­pen­haus bereits in die oben gele­ge­nen Stock­wer­ke aus­ge­brei­tet, sowohl aus der Haus­tür als auch aus Fens­tern an der Vor­der- und Rück­sei­te des Gebäu­des drang schwar­zer Qualm.

Ver­letz­te wer­den durch Not­arzt ver­sorgt

An einem Fens­ter im 1. Ober­ge­schoss mach­te sich eine Frau bemerk­bar, die älte­re Dame wur­de von den Wehr­män­nern mit einer Flucht­hau­be aus­ge­stat­tet und ins Freie gebracht. Bei­de Geret­te­ten und auch die Bewoh­ner der betrof­fe­nen Woh­nung wur­den von Ret­tungs­dienst und Not­arzt ver­sorgt. Wegen der Unge­wiss­heit, ob sich noch mehr Per­so­nen in dem Gebäu­de auf­hal­ten, erhöh­te die Ein­satz­lei­tung das Alarm­stich­wort, wei­te­re Kräf­te rück­ten zum Gins­ter­weg an. Nach­dem der Brand gelöscht war, durch­such­te die Feu­er­wehr mit einer Wär­me­bild­ka­me­ra die ein­zel­nen Stock­wer­ke. Bis die poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen abge­schlos­sen sind, bleibt das Gebäu­de gesperrt.

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