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FDP Sun­dern steht hin­ter Klaus-Rai­ner Wil­le­ke im Bürgermeisterwahlkampf

Sun­dern. Auf ihrem 2. Wahl­par­tei­tag für die Kom­mu­nal­wahl 2020 hat sich die FDP Sun­dern für die Unter­stüt­zung von Klaus-Rai­ner Wil­le­ke aus­ge­spro­chen. Der unab­hän­gi­ge Kan­di­dat aus Sun­dern-Hagen nutz­te auf Ein­la­dung der FDP sei­ne Chan­ce zur Vor­stel­lung im Rah­men der Ver­samm­lung, die in Allen­dorf statt­fand. Dar­über hin­aus hat die FDP Sun­dern sich schwer­punkt­mä­ßig um die Auf­stel­lung der Kan­di­da­ten für die Wahl­be­zir­ke in Sun­dern sowie für die Reser­ve­lis­te gekümmert.

Wahl­be­zir­ke und Reserveliste

An der Spit­ze der Reser­ve­lis­te ste­hen nach einer unstrit­ti­gen Abstim­mung bei den Frei­en Demo­kra­ten nun Doro­thee Thie­le (1), Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Rüdi­ger Laufmöl­ler (2) und Hans-Rüdi­ger Feh­ling (3). Ers­te Ende Mai hat­te sich die Par­tei zu ihrem 1. Wahl­par­tei­tag getrof­fen, bei dem vor allem über das inhalt­li­che Pro­gramm zur Wahl gespro­chen und dis­ku­tiert wur­den. Ins­ge­samt wur­den für die 19 Wahl­be­zir­ke der Stadt Sun­dern die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten gewählt.

Ste­hen an den vor­de­ren Stel­len der Reser­ve­list der FDP: Hanns-Rüdi­ger Feh­ling, Dr. Sabi­ne Rei­chert-Rother, Rüdi­ger Lauf­mäl­ler, Knut Deckel und Par­tei­vor­sit­zen­de Doro­thee Thie­le. Fotos: Frank Albrecht

19 Kan­di­da­tin­nen und Kandidaten

Ganz beson­ders hat­ten die 23 stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der auf die Vor­stel­lung der Kan­di­da­ten für das Amt des Bür­ger­meis­ters der Stadt Sun­dern geschaut. Dabei war Klaus-Rai­ner Wil­le­ke als ein­zi­ger Kan­di­dat anwe­send. Als unab­hän­gi­ger Kan­di­dat trat der Lei­ter der Volks­hoch­schu­le Arns­berg-Sun­dern, Klaus-Rai­ner Wil­le­ke vor die FDP-Mit­glie­der. „Ich will in Sun­dern etwas bewe­gen“, so Wil­le­ke. In der Poli­tik für Sun­dern gel­te es jetzt, das Ruder her­um­zu­rei­ßen. Er wol­le kei­ne Ver­un­si­che­rung in der Stadt mehr und sehe die Ver­wal­tung als Team und Dienst­leis­ter für die Bevöl­ke­rung. „Es ist auch nicht mei­ne Absicht, die Ver­wal­tung der Stadt Sun­dern wei­ter zu ver­un­si­chern“, so Willeke.

„Mein Ziel ist es, die poli­ti­sche Unkul­tur in Sun­dern in fünf Jah­ren zu beenden!“

Ein Neu­an­fang in der Kom­mu­nal­po­li­tik Sun­dern, so beschrieb Wil­le­ke, sei die Moti­va­ti­on als Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat anzu­tre­ten. Mit Blick auf die Strei­tig­kei­ten in der Sun­derner Poli­tik der letz­ten Wochen nann­te Wil­le­ke das Ver­hal­ten der FDP bei­spiel­haft. Sie hät­ten gezeigt, wie eine Dis­kus­si­ons­kul­tur aus­se­hen kön­ne. Vor den Dele­gier­ten des Par­tei­ta­ges erklär­te der Bewer­ber, dass er den Hebel für mehr Ruhe in der Poli­tik nicht im Rat oder bei der Ver­wal­tung sehe. „Nur der Bür­ger­meis­ter hat hier eine zen­tra­le Posi­ti­on“, so Klaus-Rai­ner Wil­le­ke. Gemein­sam und mit Wert­schät­zung kön­ne in Sun­dern für die Zukunft etwas ent­wi­ckelt wer­den. Im August wol­le er sein 100-Tage-Pro­gramm vor­stel­len. Wich­tig sei ihm dabei eine schrift­li­che Ver­ein­ba­rung im Rat über die gemein­sa­men Zie­le. Zuletzt, so Wil­le­ke, sie das 2015 gescheitert.

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Zie­le schrift­li­che vereinbaren

Die Mit­glie­der der FDP stell­ten dem Bewer­ber um das Amt des Bür­ger­meis­ters kri­ti­sche Fra­gen. So woll­ten sie wis­sen, wie sei­ne aktu­el­le Mit­glied­schaft bei den Grü­nen sich mit sei­ner Unab­hän­gig­keit für den Wahl­kampf ver­tra­ge. Auch ob er den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die Wahl der FDP emp­feh­len wer­den, woll­ten die Mit­glie­der wis­sen. Wil­le­ke unter­strich, dass er als unab­hän­gi­ger Kan­di­dat antre­ten wol­le, der weder einem roten oder grü­nen Pro­gramm fol­ge. Damit, so Wil­le­ke, könn­te sich auch die FDP mit ihrer Poli­tik bei sei­nem Pro­gramm wiederfinden.

FDP bemän­gelt poli­ti­sche Kultur

„Wir bemän­geln die poli­ti­sche Kul­tur“, erklär­te FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Rüdi­ger Laufmöl­ler den Ansatz sei­ner Par­tei. Poli­tik müs­se trans­pa­rent und durch­sich­tig gestal­tet wer­den. Weil das aktu­ell in Sun­dern nicht prak­ti­ziert wer­den, habe sich aus den Rei­hen der FDP auch kein Kan­di­dat gefun­den, der sich der Lei­tung der Ver­wal­tung aus­set­zen wol­le, so Laufmöl­ler. Zusam­men mit Spit­zen­kan­di­da­tin und Par­tei­vor­sit­zen­der Doro­thee Thie­le bemän­gel­te Laufmöl­ler, dass es der­zeit in Sun­dern kaum zu poli­ti­schen Dis­kus­sio­nen kom­me. Die The­men „Ein­kaufs­zen­trum“ oder „Feri­en­park“ blie­ben sach­lich unbesprochen.

(Text und Foto: Frank Albrecht)

 

Hin­ter­grund:

Fol­gen­de Kan­di­da­ten tre­ten für die FDP Sun­dern im Wahl­kampf 2020 an

  • Nico­le Heid­brink – Hagen, Wil­de­wie­se, Allen­dorf (An der Linde)
  • Dr. Chris­toph Rother – Allen­dorf, Amecke-Illingheim
  • Doro­thee Thie­le – Amecke
  • Hanns-Rüdi­ger Feh­ling – Stockum
  • René Win­ter – Endorf, Klos­ter Brun­nen, Reck­ling­hau­sen, Röhrenspring
  • Anni­ka Laufmöl­ler – Helle­feld, Alten­helle­feld, Mein­ken­bracht, Linnepe
  • Rüdi­ger Laufmöl­ler – Wes­ten­feld, Erfthagen
  • Bernd Sche­rer – Röhre
  • Alfred Heid­brink – Sil­me­cke / Seidfeld
  • Mar­tin Thie­le – Teckelsberg
  • Magnus Ben­de – Mit­te, Mesche­der Stra­ße, In der Freiheit
  • Georg Tei­pel – Sundern-Settmecke
  • Dr. Sabi­ne Rie­chert-Rother – Sundern-Bergstraße
  • Klaus Hoff­mann – Sun­dern-Brand­ha­gen, Stemel
  • Ernst Brenn­scheidt – Hachen-Süd
  • Rai­ner Pley – Hachen-Nord
  • Eli­sa­beth Feh­ling – Hövel, Enkhau­sen, Estinghausen
  • Knut Oeckel – Lang­scheid, Lang­schei­der Stra­ße (Nord)
  • Clau­dia Hoberg-Göd­de – Lang­scheid, Sor­pe­stra­ße (Süd)

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