Fälle von Betrug über soziale Netzwerke

Hoch­sauer­land­kreis. „Dass Betrü­ger ein­falls­reich sind, ist bekannt. Die­se Fähig­keit stel­len sie auch mit immer neu­en Ein­fäl­len regel­mä­ßig unter Beweis,“ so Poli­zei­spre­cher Lud­ger Rath. „Aber auch bei einer am Wochen­en­de erneut im Hoch­sauer­land­kreis auf­ge­tre­te­nen Vari­an­te geht es den Tätern aus­schließ­lich um eins: Um das Geld ande­rer Menschen!“

Über Code die Mobilfunkrechnung belastet

In die­sem aktu­el­len Fall hat­te ein Mann aus einem Orts­teil von Mesche­de über ein sozia­les Netz­werk eine Nach­richt von einem Freund bekom­men. Die­ser bat um Über­sen­dung der Han­dy­num­mer. Nach­dem das Opfer sei­ne Han­dy­num­mer wei­ter­ge­ge­ben hat­te, erhielt er eine SMS auf sein Mobil­te­le­fon und zeit­gleich die Bit­te über das sozia­le Netz­werk von sei­nem „Freund“, den in der SMS ent­hal­te­nen Code an ihn wei­ter­zu­lei­ten. In der Annah­me, der Kon­takt über das sozia­le Netz­werk fän­de tat­säch­lich mit dem „Freund“ statt, kam der Mann der Bit­te auch nach. Tat­säch­lich aber hat­te sich ein Betrü­ger wider­recht­lich in den Account des Freun­des bei dem sozia­len Netz­werk ein­ge­hackt. Dann nahm er auf die­sem Weg Kon­takt mit den Freun­den des über­nom­men Accounts auf. Ziel war es, zunächst an Han­dy­num­mern zu gelan­gen und über einen Inter­net­be­zahl­dienst die Mobil­funk­rech­nung der Betro­ge­nen zu belas­ten. Denn die SMS, die der Geschä­dig­te in dem aktu­el­len Fall erhal­ten hat­te, war von einem Inter­net­be­zahl­dienst. Mit dem Code bestä­tigt man die Rich­tig­keit der Zah­lun­gen, die sich regel­mä­ßig zwi­schen 20 und 50 Euro bewegen.

Polizei rät zu Vorsichtsmaßnahmen

2014.02.06.Logo.Polizei„Im Hoch­sauer­land­kreis sind in den letz­ten Wochen meh­re­re die­ser oder ähn­li­cher Fäl­le bei der Poli­zei ange­zeigt wor­den,“ so Lud­ger Rath. . Es gebe aber eini­ge Punk­te, durch deren Beach­tung man sich schüt­zen kann:

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