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Erst­mals Klas­sen­tref­fen und noch mehr Sicher­heit beim Jäger­fest

Der Vor­stand des Nehei­mer Jäger­ver­eins stell­te jetzt das Pro­gramm des Jäger­fes­tes 2018 und das neue Klas­sen­tref­fen vor. (Foto: oe)

Neheim. Zwar sind es noch fast zwei Mona­te bis um Jäger­fest 2018 vom 17. bis 20. August, doch die Ver­ant­wort­li­chen des Jäger­ver­eins ste­cken schon mit­ten in den Vor­be­rei­tun­gen des Nehei­mer Volks­fest. Der Fest­ab­lauf, den Jäger­oberst Klaus Hum­pe jetzt der Pres­se vor­stell­te, folgt weit­ge­hend dem bewähr­ten Mus­ter. Neu ist das gro­ße Klas­sen­tref­fen im Zelt, das am Sams­tag um 18.34 Uhr star­tet. Neu ist auch ein neu­er Höchst­stand bei den Sicher­heits­maß­nah­men. Noch wird gerech­net, aber vor­aus­sicht­lich wer­den die zusätz­li­chen Auf­wen­dun­gen für das Sicher­heits­kon­zept nur durch eine Erhö­hung des Bier­prei­ses auf­zu­fan­gen sein.

Zwei Wochen Vor­freu­de

Wie gewohnt stei­gern die Jäger die Fest­vor­freu­de kon­ti­nu­ier­lich. Beim Jäger-Dri­ve-in am Sams­tag, 4. August schmückt der Hof­staat auf dem Park­platz des Gar­ten­cen­ters Hum­pert im Ohl Auto­an­ten­nen mit Bänd­chen in Jäger­far­ben. Hier kön­nen auch bereits Ein­tritts­kar­ten und Wert­mar­ken gekauft wer­den wie auch beim Info­stand in der Fuß­gän­ger­zo­ne am Sams­tag, 11. August von 10 bis 13 Uhr. Dort sind erst­mals auch die Stadt­wer­ke Arns­berg mit von der Par­tie und ver­lo­sen mit einem Glücks­rad kos­ten­lo­se Ein­tritts­kar­ten und Wert­mar­ken. Am Sams­tag, 11. August um 16 Uhr wird es am Fre­se­ken­hof ernst. Die Voll­stre­cker tau­fen neue Mit­glie­der der Jäger und die Jugend­kom­pa­nie ermit­telt ihren Jugend­kö­nig. Am Sonn­tag, 12. August besu­chen die Jäger nach guter Tra­di­ti­on die Senio­ren­zen­tren Johan­nes-Hos­pi­tal und Bre­mers Park und tan­zen erst­mals die Qua­dril­le.

Zum Start wie­der Bay­ern-Power

Den Auf­takt der vier Fest­ta­ge macht am Frei­tag, 17. August der Bay­ri­sche Abend. Das Orches­ter und der Blä­ser­chor des Jäger­ver­eins sorgt bereits ab 18.34 Uhr zusam­men mit dem bekann­ten und belieb­ten Musik­ver­ein Kes­sel­tal-Bis­sin­gen aus dem All­gäu für Stim­mung. Gegen 22 Uhr folgt der Wech­sel von der eher tra­di­tio­nel­len Blas­mu­sik u den rocki­ge­ren Klän­gen der in Neheim eben­falls bes­tens bekann­ten Show-Kapel­le All­gäu­Power. Der Ein­zug mit den Ehren­gäs­ten erfolgt um 20.15 Uhr zu den Klän­gen des Bay­ri­schen Defi­lier­mar­sches, danach folgt der offi­zi­el­le Faß­an­stich. Am Bay­ri­schen Abend wird aus­schließ­lich hel­les und dunk­les bay­ri­sches Bier aus­ge­schenkt, aller­dings auch in klei­ne­ren Gebin­den, wie der Oberst anmerkt.

Klas­sen­tref­fen weckt Erwar­tun­gen

Am Sams­tag, 18. August geht es nach dem Öku­me­ni­schen Got­tes­dienst um 16 Uhr im Dom zum Fre­se­ken­hof zum Stern­auf­set­zen, Gro­ßen Zap­fen­streich und Ermitt­lung des Kin­der­kö­nigs­paars. Bereits um 18.34 Uhr beginnt im Zelt das gro­ße Klas­sen­tref­fen für alle aktu­el­len und ehe­ma­li­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler aller Nehei­mer Schu­len. Für ange­mel­de­te Klas­sen gibt es reser­vier­te Steh­ti­sche oder The­ken­be­rei­che. Neben beson­de­rer Betreu­ung kön­nen sich die Teil­neh­mer auch über 1834 Frei­ge­trän­ke sowie hoch­wer­ti­ge Über­ra­schungs­prei­se freu­en. „Wir wol­len den Sams­tag ein wenig auf­pim­pen und sind vol­ler Erwar­tun­gen”, sag­te Klaus Hum­pe und mach­te kei­nen Hehl dar­aus, dass man sich von die­ser Akti­on ver­spre­che, dass sich das Zelt am Sams­tag schon frü­her fül­le und das Publi­kum nicht nur jung, son­dern alters­ge­mischt ist.

Kin­der­qua­dril­le vor­ver­legt

Der Sonn­tag steht ganz im Zei­chen de gro­ßen Fest­zugs, zu dem neben den eige­nen sechs Kom­pa­ni­en acht Gast­ver­ei­ne, vier Fan­fa­ren­zü­ge, zehn Musik­ka­pel­len, sechs Spiel­manns­zü­ge, Pfer­de­kut­schen und vie­le Ehren­gäs­te erwar­tet wer­den. Eine klei­ne Ände­rung im gewohn­ten Pro­gramm ist die Ver­le­gung der Kin­der­qua­dril­le, die nun vor dem Start des Fest­zugs vor der Real­schu­le auf der Goe­the­stra­ße getanzt wird. Eine Lösung, die die Geduld der 60 Kin­der und ihrer Betreu­er ein wenig scho­nen soll. Für die Live-Musik beim tan im Fest­zelt sor­gen am Sonn­tag und auch am Mon­tag erst­mals „Die Off­beats”, die Par­ty­band des Musik­ver­eins aus Sun­dern-Hövel.

Gro­ße Ehrung

Am Mon­tag mor­gen wird es dann ernst. Am Fre­se­ken­hof wird beim Stern­schie­ßen der neue Jäger­kö­nig ermit­telt. Jäger­oberst Klaus Hum­pe hofft auf eine nicht all­zu lang­wie­ri­ge Ent­schei­dung, so dass es pünkt­lich zurück ins Fest­zelt geht, wo die­ses Jahr eine sel­te­ne Ehrung ansteht. Paul-Die­ter Klein, der 1968 der bis heu­te jüngs­te Jäger­kö­nig der Nach­kriegs­ge­schich­te war, fei­ert mit sei­ner Köni­gin Doris Schir­mer geb. Grund sein gol­de­nes Königs­ju­bi­lä­um. Geehrt wer­den auch Eri­ka Becker geb. Klein­schmidt, die 1958 mit dem ver­stor­be­nen Wil­fried Quast regier­te und seit Mai im Haus Klos­te­r­ei­chen lebt,  Dr. Hubert Schrage und Gise­la Schwei­ne­berg, die vor 40 Jah­ren Königs­paar wur­den, sowie das Sil­ber­kö­nigs­paar Axel und Michae­la Gro­the.

Am Bier­preis wird noch gerech­net

Wie schon die Schüt­zen im Vor­jahr muss­ten auch die Jäger ihr Sicher­heits­kon­zept erneut aus­wei­ten. „So sind inzwi­schen mehr als zehn quer­ge­stell­te Lkw und Trans­port not­wen­dig, um Zufahr­ten zu ver­sper­ren”, berich­tet der Lei­ter Ver­an­stal­tun­gen Her­mann Aland. „Das kos­tet”, so Kas­sie­rer Mar­tin Richard Kai­ser, vor allem, wenn die Fah­rer dann auch noch wegen zu kur­zer Ruhe­zei­ten am nächs­ten Werk­tag zu Hau­se blei­ben müss­ten. Kai­ser will des­halb nicht aus­schlie­ßen, dass der Bier­preis, der mit 1,40 Euro seit drei Fes­ten sta­bil sei, ange­ho­ben wer­den muss. Die Ein­tritts­prei­se blei­ben jedoch unver­än­dert. Jäger­oberst Klaus Hum­pe sieht ange­sichts zahl­rei­cher Ver­an­stal­tun­gen im Jah­res­ver­lauf die Kom­mu­nal­po­li­tik gefor­dert. Es sei an der Zeit, über ver­senk­ba­re Pol­ler für den Nehei­mer Markt nach­zu­den­ken.

Kei­ne Tun­nel­sper­rung am Mon­tag nach­mit­tag

Wäh­rend die meis­ten Marsch­we­ge unver­än­dert blei­ben, gibt es eine Ände­rung am Mon­tag beim Abho­len des neu­en Königs­paars. Auf Bit­ten der Poli­zei wird mit­ten im nach­mit­täg­li­chen Berufs­ver­kehr auf die nicht gera­de kure Sper­rung des Tun­nels und der Kreu­zung davor ver­zich­tet. Die Jäger mar­schie­ren nicht mehr am Tun­nel­ein­gang vor­bei, son­dern vom Zelt über die Burg­stra­ße und den Gran­sau­platz zur alten Syn­ago­ge und dann mit dem Königs­paar über die Men­de­ner Stra­ße am Fre­se­ken­hof vor­bei und über die Burg­stra­ße zurück zum Zelt. „Auf der Burg­stra­ße mit den Bäu­men ist es doch auch viel schö­ner”, mein­te Adju­tant Udo Blu­me.

Wein­stand neu plat­ziert

Bier und alko­hol­freie Geträn­ke wer­den wäh­rend des gesam­ten Fes­tes in Glä­sern oder Krü­gen aus­ge­schenkt. Am Sams­tag abend gibt es zudem bei jun­gen Leu­ten belieb­te Bier­sor­ten wie San Miguel in klei­nen Par­ty­fla­schen. Im Fest­zelt­be­reich ist Zah­lung aus­schließ­lich mit Wert­mar­ken mög­lich. Zum zwei­ten mal dabei ist das Wein­gut Achen­bach aus Rhein­hes­sen. Der Wein­stand bekommt aller­dings einen neu­en Platz im hin­te­ren Bereich des Vor­zel­t­plat­zes.

 

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Ein Kommentar zu: Erst­mals Klas­sen­tref­fen und noch mehr Sicher­heit beim Jäger­fest

  • Ver­senk­ba­re Pol­ler sind bei einem Jäger­fest unver­zicht­bar. Man könn­te auch eini­ge auf­stel­len, die sich nicht ver­sen­ken las­sen, aber ver­mut­lich müs­sen die immer weg­ge­räumt wer­den, wenn Lie­fer­fahr­zeu­ge Pro­duk­te brin­gen. Auf unse­rem Dorf­fest gibt es seit den Neun­zi­gern nur die fes­ten, unbe­weg­li­chen.

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