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Ers­tes „Job-Speed-Dating“ in Sun­dern ein Erfolg

Auch Bür­ger­meis­ter Bro­del freut sich über den Erfolg des ers­ten Job-Speed-Dating in Sun­dern. (Foto: Job­cen­ter)

Sun­dern. Am Mitt­woch­nach­mit­tag erleb­te nicht nur der Thea­ter­saal der Schüt­zen­hal­le Sun­dern eine Pre­mie­re, son­dern auch der Arbeits­markt. „Das ers­te Job-Speed-Dating ist in Sum­me gut ver­lau­fen”, so Andre­as Zim­ny vom Sun­derner Job­cen­ter.

14 Unter­neh­men und rund 100 Arbeits­su­chen­de

Bei schöns­tem Som­mer­wet­ter hat­ten sich nicht nur Geschäfts­füh­rer und Per­so­nal­chefs von 14 ört­li­chen und regio­na­len Betrie­ben ein­ge­fun­den, son­dern auch die Mit­ar­bei­ter der Arbeit­ge­ber­ser­vices der Agen­tur für Arbeit und des Job­cen­ters Sun­dern. Bür­ger­meis­ter Bro­del bedank­te sich in sei­ner Begrü­ßungs­re­de bei allen Fir­men für ihr Enga­ge­ment und die Offen­heit gegen­über der neu­en Idee. Ins­ge­samt fan­den sich rund hun­dert arbeits­su­chen­de Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein und konn­ten sich direkt und völ­lig unkom­pli­ziert den Unter­neh­mens­ver­tre­tern vor­stel­len.

Gera­de das direk­te und ein­fa­che Gespräch wur­de von Arbeits­su­chen­den und den poten­ti­el­len Arbeit­ge­bern her­vor­ge­ho­ben. Die Unter­neh­mer­stim­men reich­ten dann von: „Die Ver­an­stal­tung ist unkom­pli­ziert und effek­tiv“ bis zu teils ehr­lich über­rasch­ten Erkennt­nis­sen wie „Ich hät­te nicht erwar­tet, so vie­le inter­es­sier­te Arbeits­su­chen­de ken­nen zu ler­nen.“

Vie­le Gesprächs­ter­mi­ne und drei Arbeits­ver­trä­ge

Die Nach­fra­ge bei den Betrie­ben ergab, je nach Beschäf­ti­gungs­zweig, bis zu 14 ver­ein­bar­te Ter­mi­ne mit Bewer­bern, die in der nächs­ten Woche vor Ort geführt wer­den und auf eine Beschäf­ti­gungs­auf­nah­me oder ein vor­ge­schal­te­tes Prak­ti­kum aus­ge­rich­tet sind. Bei drei Per­so­nen wer­den in der nächs­ten Woche Arbeits­ver­trä­ge unter­schrie­ben.

Für Bür­ger­meis­ter Bro­del als Initia­tor der Ver­an­stal­tung ist es ein ganz beson­de­rer Erfolg, dass gera­de auch Men­schen mit Han­di­cap eine ech­te Gele­gen­heit gebo­ten wur­de. Dies schätzt auch Dia­na Sol­bach als Ver­tre­te­rin des Josefsheim Big­ge-Ols­berg so ein: „Mir ist es gelun­gen, vier von mir beglei­te­te Per­so­nen bei poten­ti­el­len Arbeit­ge­bern ins Gespräch zu brin­gen.“ Die Arbeit­ge­ber­ser­vices wer­den in den nächs­ten Wochen die Ergeb­nis­se aus den vie­len Gesprä­chen bei den Unter­neh­men abfra­gen, bei denen eini­ge schon ihr Fazit gezo­gen hat­ten, und die Ver­an­stal­tung so bewer­ten, dass sich eine Wie­der­ho­lung auf jeden Fall anbie­tet.

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